25 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Mattersburg verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
39 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Er ist 19, sein Schnitt liegt bei 7.07 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Jakob Schöller und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
9 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Raphael Fuchs in Bestform
12‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Wolfgang Onisiwo, an einem Nachmittag, an dem Mattersburg schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
33 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Mattersburg verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 12 Tore zwischen Mattersburg und Admira Wacker, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 40 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 40 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Wolfsberger AC wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑1, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Mattersburg war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Alexander Trimmel stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die Anerkennung gehört den Spielern. Mein Job war heute leicht.“ Das war er nicht, und jeder im Raum wusste es; nach dem 4‑1 konnte Marco Lienhart es sich leisten, großzügig zu sein.
Er hat 3 aufgelegt und keines selbst gemacht, und die Frage nach dem Warum hätte ihn leicht beleidigt. Die Torschützen bekommen die Schlagzeilen; der Mann, der sie gemacht hat, bekommt den Respekt aller, die das Spiel verstanden haben.
Die einzige Variante des Nichtaufgestelltwerdens, gegen die ein Spieler nicht argumentieren kann — und die er am schlechtesten verkraftet. Ein anderer war besser, und die Aufstellung sagt es öffentlich, jede Woche, bis es sich ändert.
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 48 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 48 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Jakob Schöller und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Mattersburg hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die Anzeigetafel stand, der Sieg war eingepreist, und dann traf Sturm Graz. Es gibt keine schlimmere Minute für ein Gegentor, und das Stadion leerte sich in der Stille, die auf so eines folgt.
Ein Spieler, der mit der Startelf gerechnet hatte, sah zu. Der Trainer nennt es eine Entscheidung für die Mannschaft; Nils Miatke nennt es unter vier Augen anders.
Ein 1‑1 gegen Sturm Graz lässt die Kabine zwischen Erleichterung und Ärger zurück.
Die Trainerbank02.11.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Marco Lienhart versteckte es nach dem 1‑1 nicht, und in der Kabine von Mattersburg tat es auch niemand.
Kurz notiert
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Yannick Häringer
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 55 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 55 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
SV Ried wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Mattersburg war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Thomas Lindner stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Er ist 18, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Note 8.23 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Spielernoten26.10.2026
Florian Dragovic spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.20. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Mattersburg wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 62 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 62 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Platz 2, 26 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Jakob Schöller stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader19.10.2026
8 neue Gesichter — Mattersburg lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Marco Lienhart nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Kurz notiert
Die TrainerbankEin eingelöstes Versprechen für Julian Sabitzer
AusblickOliver Sorg trifft auf seinen alten Verein
69 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Mattersburg verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Grodig wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 5‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Mattersburg war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Zwei Tore und eine 9.67 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten12.10.2026
Doppelpack, und Wolfgang Onisiwo nimmt den Nachmittag mit — 9.44
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Wolfgang Onisiwo hat sie erzeugt, und die 9.44 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Ein Saisonschnitt von 7.47, dahinter 16 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Mattersburg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 6. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Es liegt eine eigene Hilflosigkeit darin, vor der zwanzigsten Minute 2 Gegentore zu kassieren. Grodig versuchte sich neu zu sortieren, Mattersburg ließ es nicht zu, und das Ergebnis stand lange vor der Bestätigung fest.
77 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Mattersburg verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Peter Junuzovic brauchte keine: 8.14, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Jakob Schöller und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Spielernoten05.10.2026
Raphael Fuchs spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.20. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Die erste Niederlage nach 4 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Rapid Wien; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
Es brauchte einen Treffer von Raphael Fuchs, um überhaupt etwas mitzunehmen: 2‑2 gegen Rapid Wien — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Matteo Schablas, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Yannick Häringer
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 85 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 85 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Jakob Schöller und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
9.83. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 1, 22 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
93 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Mattersburg verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
6‑1, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Spielernoten21.09.2026
Doppelpack, und Florian Dragovic nimmt den Nachmittag mit — 9.67
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Florian Dragovic hat sie erzeugt, und die 9.67 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
10.00. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
7 Tore in einem Spiel, Raphael Baumgartner auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Mattersburg und Altach nicht mehr verlangen.
Julian Junuzovic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kurz notiert
Die KurveDas Publikum hat Peter Junuzovic ins Herz geschlossen
101 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Mattersburg verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Admira Wacker wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Mattersburg war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Raphael Baumgartner hat sie erzeugt, und die 9.57 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Mattersburg hat ihn als etwas anderes gehört.
Thomas Lindner und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ein Gespräch steht diese Woche an. Mattersburg werden eine Zahl nennen, und ab da ist es kein Fußball mehr, sondern Rechnen.
Kader14.09.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Mattersburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Wolfgang Onisiwo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Spielernoten14.09.2026
Wolfgang Onisiwo spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.10. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
Die TrainerbankLéon Pöhls bekommt es vom Trainer zu hören
Kader8 neue Gesichter — Mattersburg lernt sich noch kennen
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 109 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 109 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Platz 2, 13 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Das Angebot von Maritimo für Raphael Baumgartner wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Mattersburg bot $4.6M; Sturm Graz sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Mattersburg — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 8 kamen, 0 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Utrecht niemand, und bei Mattersburg macht das Raten niemandem Spaß.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Mattersburg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Raphael Baumgartner. 2‑1 gegen Wolfsberger AC — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Mattersburg darüber, wer wie hart arbeitet
117 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Mattersburg verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 10 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Ausgeschieden, 6‑7 gegen Admira Wacker — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
2 Tore Vorsprung und dann die langsame Aufgabe von allem, was erarbeitet war. David Schloffer wird nicht der Schuldige sein, aber niemand bei Mattersburg entkommt dem Gespräch, das auf so einen Einbruch folgt.
Spielernoten31.08.2026
Peter Junuzovic, 18, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 9.82
Eine 9.82 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 18-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Michael Lienhart verletzt sich am Kniebandapparat — 125 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 125 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
9‑3 — und die Schlagzeilen gehörten Florian Dragovic, an einem Nachmittag, an dem Mattersburg schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Port Vale hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Transferziele24.08.2026
Bei $86.0K sind sich die Vereine wegen Matteo Schablas einig
Austria Wien hat das Geld akzeptiert. Was Mattersburg noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
Mattersburg ist mit einem Angebot zu Austria Wien gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
133 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Mattersburg verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Noch ein Name auf der Liste: Sampdoria hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Raphael Baumgartner stellen. Die Antwort von Mattersburg hat sich nicht geändert — noch nicht.
Alexander Trimmel stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader17.08.2026
Wolfgang Onisiwo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Mattersburg fragte, und Stockport County sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Wolfgang Onisiwo. 2‑1 gegen Austria Wien — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.