Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.20 mit 36, und niemand auf dem Platz war besser.
Hossein Jahanbakhsh und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 6 Tore zwischen Persepolis und Rah Ahan, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
14 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Spiel08.11.2031
Schon wieder etwas mitgenommen
14 Auswärtssiege in Serie für Persepolis. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
8‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.12 mit 36, und niemand auf dem Platz war besser.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Persepolis spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Persepolis erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
13 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Spiel01.11.2031
Karem Zoabi entscheidet es, als längst abgepfiffen sein sollte
92 Minuten gespielt. Karem Zoabi fand den Abschluss in einer Zeit, die es nur wegen früherer Unterbrechungen gab, und Tractor verlor den Punkt in einer einzigen Bewegung.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Persepolis können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ein Saisonschnitt von 7.54, dahinter 13 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Persepolis hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Hossein Jahanbakhsh stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Aref Aghasi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Persepolis hat der Abschied leise begonnen.
Kader13.10.2031
Karim Shojaei gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Pejman Taremi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Karim Shojaei ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Persepolis sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Karim Shojaei. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Alireza Beiranvand: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Persepolis, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
12 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
10 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Karim Shojaei und Persepolis einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Hossein Jahanbakhsh stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Persepolis hat ihn als etwas anderes gehört.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Persepolis — und es wird nicht zurückgezogen.
Karim Shojaei und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Persepolis hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Der Vorstand hat mit Geld geantwortet statt mit Zuspruch, und etwas anderes will ein Trainer ohnehin nie hören. Es klug auszugeben, ist jetzt ganz allein sein Problem.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
10 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Spielernoten25.08.2031
Doppelpack, und Karem Zoabi nimmt den Nachmittag mit — 9.12
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Karem Zoabi hat sie erzeugt, und die 9.12 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 19 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
6 Tore in einem Spiel, Karem Zoabi auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Persepolis und Sepahan nicht mehr verlangen.
Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 3‑0 gegen Gostaresh Foulad — und es hätten mehr sein können.
Kader11.08.2031
Omid Nourafkan bricht sich einen Knochen — 16 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 16 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Spiel09.08.2031
Schon wieder etwas mitgenommen
9 Auswärtssiege in Serie für Persepolis. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Hossein Jahanbakhsh stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader11.08.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Persepolis darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Karim Shojaei steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Persepolis bot $150.0K; Esteghlal sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Persepolis offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
79 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Malavan wartet mit einem Trikot. Bei Persepolis tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Persepolis — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Persepolis spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Persepolis bot $1.6M; Esteghlal sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. Persepolis schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader07.07.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Persepolis darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Karim Shojaei steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 14 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader09.06.2031
Omid Nourafkan bricht sich einen Knochen — 88 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 88 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Padideh hat das Geld akzeptiert. Was Persepolis noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Zob Ahan behält seinen Mann, und Persepolis kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Persepolis können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Aref Aghasi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Persepolis hat der Abschied leise begonnen.
Das Angebot von Rah Ahan für Mohammad Reza Akhbari wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Persepolis hat ihn als etwas anderes gehört.
Die Saison, an der eine Stadt die nächsten zwanzig misst. Der Pokal kommt mit der Mannschaft nach Hause, und die Route durch die Straßen wurde vor Tagen abgesprochen.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 22 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Persepolis offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Die Sorte Jahr, die damit endet, dass ein Name in einem Saal verlesen wird. Persepolis hatte jede Woche den Nutzen davon und hat jetzt das Problem, dass alle anderen es wissen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Persepolis spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Shahab Zahedi hat sich für den Sommer mit Sepahan geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Persepolis hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
36 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Persepolis verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Kader19.05.2031
Karim Shojaei gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Karim Vafaei und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Trainerbank19.05.2031
Karim Shojaei ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Persepolis sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Transfermarkt19.05.2031
Karim Shojaei wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Karim Shojaei taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Persepolis schweigt, und das sagt genug.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Persepolis, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Oston O'runov hat sich das Datum notiert.
Vertrag aufgelöst, Hände geschüttelt, kein Geld im Spiel. Mohammad Javad Mohammadi verlässt Persepolis auf die leise Art, und die Gehaltsliste atmet ein wenig auf.
Kurz notiert
VorstandDie Akademie von Persepolis zahlt sich aus
LeihspielerBei Karim Hosseini rückt die Entscheidung näher
43 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Persepolis verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
79 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Aref Aghasi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Persepolis hat der Abschied leise begonnen.
Karim Shojaei und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
14 Tore in 30 Spielen bei Tractor — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Persepolis pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Nach 12 Einsätzen steht der Schnitt bei 6.72, und die Leute, die ihn durch den Herbst verteidigt haben, genießen es in vollen Zügen. Eingewöhnung ist eine Geschichte, die der Fußball nur rückwärts erzählt.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 74 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Persepolis offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Persepolis tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Persepolis schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Hossein Jahanbakhsh stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Karim Shojaei stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 106 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
79 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Persepolis wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Platz 1, 79 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
Jede Serie endet an einem Nachmittag, den irgendwer als Pflichtaufgabe abgehakt hatte. Diese hielt 14 Spiele — lang genug, dass eine Stadt aufgehört hatte mitzuzählen, und kurz genug, dass sie sich genau merkt, wer sie beendet hat.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Persepolis spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Hossein Jahanbakhsh stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
49 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Persepolis verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Inzwischen 10 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Persepolis offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
6 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Persepolis tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader10.02.2031
Karim Shojaei gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
41 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Persepolis verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spielernoten30.09.2030
Das Alter hat Pejman Taremi noch nicht eingeholt — 8.10
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.10 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Persepolis diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader30.09.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Persepolis darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Karim Shojaei steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Formose Mendy darauf steht.
Persepolis machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
55 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 31. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
102 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Persepolis verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Persepolis — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Persepolis diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Karim Shojaei stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Persepolis haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Gostaresh Foulad für Karim Hosseini wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Persepolis — und es wird nicht zurückgezogen.
Hossein Jahanbakhsh und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader24.06.2030
Karim Shojaei gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
18 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Persepolis wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
4‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
74 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Persepolis — und es wird nicht zurückgezogen.
Spielernoten11.03.2030
Das Alter hat Pejman Taremi noch nicht eingeholt — 8.02
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.02 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Arash Rezavand ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Persepolis hat der Abschied leise begonnen.
43 Tore und ein Saisonschnitt von 7.99. Eine solche Form spricht sich weit über diese Stadt hinaus herum.
Kader25.02.2030
Dániel Gera bricht sich einen Knochen — 87 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 87 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
4‑1 — und die Schlagzeilen gehörten Karim Shojaei, an einem Nachmittag, an dem Persepolis schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
3 Tore in einem Spiel. Das erste war gut gemacht, das zweite gierig — und beim dritten wartete das Stadion nur noch darauf, dass er den Ball bekommt.
Spielernoten25.02.2030
Das Alter hat Pejman Taremi noch nicht eingeholt — 8.07
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.07 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Karim Shojaei stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jetzt 20 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
23 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Persepolis verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zob Ahan wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑1, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Persepolis war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Saba wartet mit einem Trikot. Bei Persepolis tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Persepolis erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Er kam für eine Ablöse und geht für einen Bruchteil davon. $15.0K von dem, was Persepolis für Ali Rezaeian bezahlt hat, sieht der Verein nicht wieder — und die Chefetage wird sich zwei Spielzeiten lang dafür verantworten müssen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.43 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Kurz notiert
TransferzieleKein Wechsel von Saman Fallah zu diesem Preis