Al-Wehda ist draußen, Al-Mojzel eine Runde weiter, 1‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Kader14.09.2026
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Omar Al-Sultan
20 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al-Mojzel verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spielernoten14.09.2026
Fahad Al-Salem hätte sich sein erstes Spiel nicht besser wünschen können — 7.40
Debüts werden überstanden, nicht genossen. Dieses wurde genossen: 7.40, 1 Tore und ein Trainer, der bereits gefragt wird, ob der Mann nächste Woche wieder beginnt.
Manche Tore gewinnen ein Spiel, andere nehmen es jemandem weg. Fahad Al-Salem traf in der 87. Minute, Al-Wehda dachte längst an die Heimfahrt, und Al-Mojzel nahmen alles mit.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Al-Mojzel können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Mit 18 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Defensivaktionen: 20, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
Kader14.09.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Al-Mojzel darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mohammed Al-Juhani steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Omar Al-Sultan
27 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al-Mojzel verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Al-Mojzel — und es wird nicht zurückgezogen.
Jedes Debüt ist eine von zwei Geschichten, und dies war die andere. 5.50 — und der einzige Trost ist, dass noch nie eine Karriere von neunzig Minuten in einem gerade erst überreichten Trikot entschieden wurde.
Thiago Queiroz stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.09.2026
Mohammed Al-Juhani gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Abdullah Al-Juhani, und der Trainer ließ es geschehen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Omar Al-Sultan
34 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al-Mojzel verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Al-Ta'ee wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 5‑1, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Al-Mojzel war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Der Name Saad Al-Dosari ist in Gesprächen gefallen, an denen Al-Mojzel nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al-Mojzel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
6 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Al-Mojzel und Al-Ta'ee gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Omar Al-Mansour hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.