Bei Giresunspor gehen 119% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Er trainiert hart, sagt die richtigen Sätze und fährt in eine leere Wohnung. Bei Giresunspor hat niemand etwas falsch gemacht — genau das macht es so schwer zu lösen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Saburtalo diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Note 7.84 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Saburtalo sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 14 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
1‑2 gegen Tskhinvali, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Saburtalo können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Otar Kvaratskhelia stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Bachana Chakvetadze, und der Trainer ließ es geschehen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Saburtalo diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Noch ein Name auf der Liste: Samtredia hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Bachana Janelidze stellen. Die Antwort von Saburtalo hat sich nicht geändert — noch nicht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Saburtalo, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Saburtalo hat Bachana Daraselia deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Defensivaktionen: 13, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
Kurz notiert
SpielPunkt gewonnen oder zwei verloren für Saburtalo?