Benjamin Gegić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Djordje Grujic hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Djordje Mitrovic ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑1, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Aleksandar Miljković: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Novi Pazar, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Niemand bei Novi Pazar behauptet, er sei außer Form. Der Trainer wollte für neunzig bestimmte Minuten schlicht andere Qualitäten, und dagegen kann ein Spieler nichts antrainieren.
Kurz notiert
SpielernotenFejsal Mulić schlägt sie einen nach dem anderen
Die TrainerbankIvan Davidović bittet den Trainer um ein Gespräch