Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Monagas B haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Monagas B diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jefferson Rodriguez stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Monagas B, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Martín Ramírez.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Jefferson Rodriguez trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Monagas B — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Gustavo Vázquez ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Monagas B hat der Abschied leise begonnen.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Gustavo Larrazabal traf, bekam eine 7.57 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Tomás González und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Monagas B hat Gustavo Larrazabal deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Gustavo Larrazabal steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Monagas B hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Es endete 1‑1, und irgendwie sah es immer danach aus. Einer jener Nachmittage, an denen sich die Tabelle weniger bewegt als die Gemüter.
Ausblick02.06.2036
Monagas B trifft auf die Mannschaft, die alle jagen
Bolívar kommt als Tabellenführer. Eine Spitzenmannschaft wird ungefähr einmal im Monat geschlagen, und der Verein, dem es gelingt, bekommt eine Woche, an die er sich ein Jahr lang erinnert.
Yuneiker Ríos und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
5 Spiele ohne Sieg, und dann das, gegen Deportivo Miranda. Erleichterung ist ein seltsames Geräusch in einem Fußballstadion, und am Ende war es das einzige.
Note 8.33 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Gelungene Dribblings: 9. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
„Ich verlange von niemandem, besser zu sein, als er ist. Ich verlange von jedem, so gut zu sein, wie er ist, jede Woche.“ Laut gesagt, vor allen, und die Kabine von Monagas B war danach eine andere.
Jetzt 5 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
5 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Monagas B kann sagen, in welcher Woche.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Christian Camarillo und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Vorstand19.05.2036
In der Kabine von Monagas B ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
Gelungene Dribblings: 13. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kurz notiert
TransfermarktYuneiker Ríos lässt seinen Vertrag auslaufen
4 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Tomás González stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Platz 6, 24 Zähler, und jedes Ergebnis bis hierher auf eine Zeile eingedampft. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit demselben Kader und anderen Erwartungen.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Christian Camarillo: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Monagas B, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Yuneiker Ríos und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
3 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Monagas B kann sagen, in welcher Woche.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tomás González, und der Trainer ließ es geschehen.
Gustavo Larrazabal und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Noch 2 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Monagas B verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Ariel Muñoz verlangen kann.
10 Spiele ohne Niederlage, und dann UCV. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Monagas B diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Mit 21 steht er aus Verdienst in der Elf, und jemand anderes schaut zu. Plätze bei Monagas B werden leise gewonnen und laut verloren, und dieser wurde gewonnen.
„Wenn wir verlieren, dann nicht, weil sich hier drin jemand keine Mühe gegeben hat.“ Er stand auf und sagte es vor allen — so etwas behält eine Mannschaft jahrelang von einem Mann.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Monagas B diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Mit 18 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Daniel Gonzalez brauchte keine: 7.93, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Mit 35, 3 Punkte unter dem, was er war, und ein Körper, der angefangen hat, Zinsen zu verlangen. Das passiert allen, und trotzdem ist es der schwerste Absatz auf dieser Seite.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tomás González, und der Trainer ließ es geschehen.
Im Rückstand, und bei jeder ehrlichen Betrachtung geschlagen, bis zur Minute 88. Ureña hatte die Punkte schon in der Tasche, und eine Ecke des Stadions glaubte noch daran — was im Allgemeinen der Moment ist, in dem es passiert.
4 Spiele ohne Niederlage, und dann Ureña. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Monagas B tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Daniel Gonzalez brauchte keine: 8.08, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.28 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Inzwischen 3 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Spielernoten10.03.2036
Ariel Muñoz traf einmal und legte einmal auf — 7.76
Bei zwei Toren stand sein Name irgendwo, und genau diesen Nachmittag will ein Trainer von jedem, der kreieren und abschließen soll. 7.76 und 2 Beteiligungen.
Mit 18 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Gustavo Larrazabal und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Luis Barbat, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
KaderEin Talent von Monagas B holt die Nachwuchsauszeichnung
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Zwei Tore und eine 8.46 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten03.03.2036
Das Alter hat Yuneiker Ríos noch nicht eingeholt — 8.13
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.13 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Kader03.03.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Monagas B darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tomás González steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und plötzlich muss sich Yuneiker Ríos zurückerobern, was er längst für seins hielt. Monagas B hat nichts versprochen – in dieser Phase tut man das selten.
„Wenn wir verlieren, dann nicht, weil sich hier drin jemand keine Mühe gegeben hat.“ Er stand auf und sagte es vor allen — so etwas behält eine Mannschaft jahrelang von einem Mann.
Noch 4 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Monagas B verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Ariel Muñoz verlangen kann.
Academia Puerto Cabello B, Platz 12, kommt am Samstag in die Stadt. Niemand wird es ein großes Spiel nennen, und im Verein wird es niemand anders behandeln.
Kurz notiert
Die KurveDie Presse hat ihren Mann in Gustavo Vázquez gefunden
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Martín Ramírez traf, bekam eine 7.44 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Yuneiker Ríos stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
8.01. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Jeder Neuzugang wartet darauf, und jede Pressekonferenz fragt danach, bis er da ist. Jetzt ist er da, Monagas B hat seinen Mann auf der Torschützenliste, und der zweite fällt immer leichter.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und ein Trikot, das er für seines hielt, steht plötzlich zur Debatte. Monagas B hat nichts versprochen, und genau das versprechen Vereine in diesem Stadium.
„Ich verlange von niemandem, besser zu sein, als er ist. Ich verlange von jedem, so gut zu sein, wie er ist, jede Woche.“ Laut gesagt, vor allen, und die Kabine von Monagas B war danach eine andere.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Monagas tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Monagas diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Das Trikot passt noch. Jader Córdoba ist zurück bei Monagas, und das halbe Stadion kennt ihn in diesen Farben ohnehin. Manche Transfers muss man der Stadt erst verkaufen; dieser hat sich von selbst verkauft.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Bautista Toledo, und der Trainer ließ es geschehen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Monagas, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Ignacio Soto.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Ariel Muñoz ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
Kurz notiert
Die TrainerbankIgnacio Soto klopft an die Tür des Trainers
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Theo Casavalle ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Monagas hat der Abschied leise begonnen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Fernando Basante und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Caracas behält seinen Mann, und Monagas kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader10.12.2035
Jefferson Rodriguez gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Luis Paulo, und der Trainer ließ es geschehen.
Federico Otero hat gerechnet und mag das Ergebnis nicht. Nichts zersetzt eine Mannschaft schneller, und kein Klub hat das je gelöst, indem er einem Fußballer die Gehaltsstruktur erklärte.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Nelson Suárez hat sich das Datum notiert.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Ivan Borges
Die TrainerbankTheo Casavalle klopft an die Tür des Trainers
Fernando Basante und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Matías González darauf steht.
Der Trainer hat eine Liste, und der Vorstand hat eine Bedingung daran geknüpft. Das ist keine Krise — der halbe Fußball funktioniert so — aber es entscheidet, wer von beiden sich im August durchsetzt.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jefferson Rodriguez stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Fernando Basante etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Monagas oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Christian Camarillo trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.