Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Pasquale Mazzocchi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Napoli hat der Abschied leise begonnen.
Matteo Politano und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader21.05.2029
Stanislav Lobotka gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
43 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Matteo Politano darauf steht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Alessandro Buongiorno. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Napoli unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Niemand im Vorstand hat etwas gegen den Trainer gesagt — genau das ist der Punkt: Für ihn sagt inzwischen auch niemand mehr etwas.
Kader29.05.2028
Matteo Francesconi gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Edoardo Antonucci und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Cesena, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Alberto Cerri etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Cesena oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Die Vereinbarung mit Giana Erminio hat noch 13 Tage, 16 Einsätze liegen auf der Waage. Drei Türen: behalten, verkaufen, wieder verleihen — und keine davon bleibt lange offen.
Platz 10, 49 Zähler, sicher vor dem einen Ende und außer Reichweite des anderen. Die letzten Wochen handeln bereits von der nächsten Saison, und die Aufstellung hat angefangen, es zu sagen.
Kurz notiert
KaderLeonardo Capezzi ist das Gesprächsthema auf dem Trainingsgelände
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich vor Mark Natta
Alles mit Napoli geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Cesena — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Cesena erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 0 kamen, 8 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Cesena hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Southampton, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Roberto Ogunseye meldet sich bei Cesena zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Cristian Shpendi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader07.02.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Cesena darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Giacomo Calò steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Cesena diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Eine Leistung von 9.59 kommt selten vor, und wenn, wird der Rest der Mannschaft zur Kulisse. Er war überragend.
Kader29.11.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Cesena darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Matteo Francesconi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anzeigetafel stand, der Sieg war eingepreist, und dann traf Juve Stabia. Es gibt keine schlimmere Minute für ein Gegentor, und das Stadion leerte sich in der Stille, die auf so eines folgt.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
Niemandes Schuld und ganz seine: ein Tor, das mit seinem Namen ins Protokoll geht, ohne dass etwas daran gewollt war. Cesena hatte Besseres verdient, und er auch.