0‑12 für Mattersburg, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Ganze 12 Mal hinter sich greifen, dazu 2 Paraden zum Trost. Torhüter tragen solche Ergebnisse in ihrer Statistik, ganz gleich, wer sie verursacht hat – die stille Ungerechtigkeit dieses Berufs.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Admira Wacker diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Spiel14.11.2026
Niemand konnte aufhören zu treffen
12 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Admira Wacker und Mattersburg gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Gelungene Dribblings: 21. Es stand immer ein Verteidiger vor ihm, und es stand nie lange einer vor ihm.
Kader16.11.2026
Jonathan Scherzer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑12, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 6‑0 gegen Grodig — und es hätten mehr sein können.
Spielernoten09.11.2026
Doppelpack, und Marko Raguž nimmt den Nachmittag mit — 9.13
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Marko Raguž hat sie erzeugt, und die 9.13 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Spielernoten09.11.2026
Doppelpack, und Luca Kronberger nimmt den Nachmittag mit — 8.43
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Luca Kronberger hat sie erzeugt, und die 8.43 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
8 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 6 Tore zwischen Admira Wacker und Grodig, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jonathan Scherzer stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Yanis Guermouche und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marco Knaller, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Admira Wacker können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Jetzt 4 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Andreas Kuen und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader05.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Admira Wacker darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jonathan Scherzer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marco Knaller, und der Trainer ließ es geschehen.
Andreas Kuen und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader28.09.2026
Jonathan Scherzer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Minute 90, gegen Sturm Graz, und ein Tor, das sich für alle Gebliebenen wie ein Sieg anfühlte. Es war ein Unentschieden. Niemand, der das Stadion verließ, wird es so nennen.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 9, 6 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Ivan Božić darauf steht.
Gelungene Dribblings: 26. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Sebastian Bauer und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Cican Stanković, und der Trainer ließ es geschehen.
Note 8.08 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Kader21.09.2026
24 neue Gesichter — Admira Wacker lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 2‑2 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Kader21.09.2026
Raphael Onisiwo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Pokalspiele warten darauf, dass jemand sie an sich reißt — Yusuf Demir tat es gegen Mattersburg. 7‑6 am Ende, und im Lostopf der nächsten Runde liegt Admira Wacker.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 9 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Ein 2-Tore-Rückstand macht etwas mit einer Mannschaft, und meistens erledigt er sie. Hier nicht. Admira Wacker bauten den Nachmittag Tor für Tor neu auf, und Mattersburg hatte darauf keine Antwort.
Es gibt genau eines davon pro Karriere, und normalerweise läuft es nicht so. 1 Treffer, 8.16 neben dem Namen und ein Publikum, das ihn nie zuvor gesehen hatte und ihn am Ende sang.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Andreas Kuen und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Ivan Božić in Bestform
Die KurveDas Publikum hat Yusuf Demir ins Herz geschlossen
Doppelpack, und Marko Raguž nimmt den Nachmittag mit — 8.64
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Marko Raguž hat sie erzeugt, und die 8.64 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Das Angebot ging diese Woche an Rapid Wien, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Andreas Kuen stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
7 Tore in einem Spiel, Marko Raguž auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Admira Wacker und Altach nicht mehr verlangen.
Noch ein Name auf der Liste: Petrojet hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Benjamin Nyarko stellen. Die Antwort von Admira Wacker hat sich nicht geändert — noch nicht.
Die Kurve17.08.2026
Admira Wacker gibt $620.0K für den Transfer aus, den die Stadt wollte
Es ist die seltenste Abfolge im Fußball: Die Anhänger wünschen sich etwas, und der Verein tut es. $620.0K für Daniel Antosch — und eine Woche lang beschwert sich niemand über irgendetwas.
Kader17.08.2026
Jonathan Scherzer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 8 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Alles mit Altach geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Andreas Kuen und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Christoph Arnautovic hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Dominik Kalajdzic ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Thomas Sabitzer hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.