Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Kirill Leonovich ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Gomel hat der Abschied leise begonnen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Bumprom Gomel wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Dmitriy Krivosheev hat einen Wechsel zu Gomel vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Kurz notiert
KaderStanislav Kleschuk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Mit 36 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.95 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Das Angebot von Torpedo-BelAZ für Oleg Kovalev wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Denis Laptev stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Smorgon wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Dmitriy Khalimonchikov hat einen Wechsel zu Gomel vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Kader21.09.2026
Stanislav Kleschuk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Dmitriy Lisakovich trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Das Alter hat Denis Laptev noch nicht eingeholt — 8.22
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.22 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Gomel können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Egor Yudenko hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Lida wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Denis Khodyko hat einen Wechsel zu Gomel vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Kader07.09.2026
Stanislav Kleschuk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Pavel Pashevich stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ein 3‑1 gegen Smorgon, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Gomel tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Eine 7.91 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 19-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Gomel können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 6. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Baranovichi wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Fedor Lebedev hat einen Wechsel zu Gomel vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Gomel darüber, wer wie hart arbeitet