Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Chapecoense wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Kader21.01.2036
Oziel kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Oziel hat es getan, bei Chapecoense, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader21.01.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Chapecoense darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alvin Ayman steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Chapecoense lief mit Operário Ferroviário die Zeit davon. Die Unterlagen lagen offen, als die Frist verstrich, und aus einem Transfer, der fast fertig war, ist ein Transfer geworden, der nie stattgefunden hat.
Bei Chapecoense sahen es alle, bevor es jemand aussprach; so läuft das immer. Mit 36 ist der Abfall real und messbar — 3 Punkte — und offen bleibt nur, wie der Verein mit jemandem umgeht, dem er sehr viel schuldet.
Vorstand21.01.2036
92% der Einnahmen von Chapecoense gehen in Gehälter
Es gibt einen Punkt, an dem ein Gehaltsetat aufhört, ehrgeizig zu sein, und zu dem Grund wird, warum sonst nichts mehr geht — dieser Verein hat ihn erreicht. Für einen Transfer, eine Tribüne oder einen Regentag bleibt nichts übrig.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Diego Fernandes, und der Trainer ließ es geschehen.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
Die TrainerbankHugo Pratissoli wird aufgestellt, wenn es zählt
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 14 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Chapecoense können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Spielernoten03.12.2035
Das Alter hat Pablo Roberto noch nicht eingeholt — 7.98
Mit 36 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.98 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Igor Silva ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Chapecoense hat der Abschied leise begonnen.
Gustavo Xavier stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. Chapecoense schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader03.12.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Chapecoense darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alvin Ayman steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Junior behält seinen Mann, und Chapecoense kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Ein Mittelfeldspieler wird daran gemessen, ob die Mannschaft funktioniert, wenn er auf dem Platz steht — kaum zu sehen und im Rückblick vollkommen offensichtlich. 12 Aktionen, 7.16, und ein Trainer, der ihn so schnell nicht wieder auswechselt.
Kurz notiert
TransfermarktAlvin Ayman darf sich etwas Neues suchen
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 63 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Chapecoense spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader15.10.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Chapecoense darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alvin Ayman steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Gustavo Xavier und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Chapecoense, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Bernardo.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Chapecoense. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Sousa läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Atlético Mineiro machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
19 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Pokalspiele warten darauf, dass jemand sie an sich reißt — Edison Negueba tat es gegen Humaitá. 6‑2 am Ende, und im Lostopf der nächsten Runde liegt Atlético Mineiro.
12 Spiele ohne Niederlage, und dann São Paulo. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Atlético Mineiro spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Marquinhos stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ruan Tressoldi bricht sich einen Knochen — 80 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 80 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Kader19.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Atlético Mineiro darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Marquinhos steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Leandro und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Reinier. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Atlético Mineiro, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Matías Moya.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Atlético Mineiro unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Atlético Mineiro wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Marquinhos und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader19.02.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Atlético Mineiro darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Paulo Roberto steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank19.02.2035
Gabriel Menino ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Atlético Mineiro sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Reinier. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Riquelme hat sich das Datum notiert.
Vertrag aufgelöst, Hände geschüttelt, kein Geld im Spiel. José Moreno verlässt Atlético Mineiro auf die leise Art, und die Gehaltsliste atmet ein wenig auf.
83 Absolventen aus einer Abteilung, die inzwischen mit 9 von 20 bewertet wird. Nichts von der Akademie taucht in einem Ergebnis auf, und nichts von der Zukunft des Vereins existiert ohne sie.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Atlético Mineiro, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Ein Bruch setzt Jakub Trefil 89 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Atlético Mineiro offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Marquinhos und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Vagno stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Atlético Mineiro wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Gabriel Menino darauf steht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Reinier. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Filipe Gabriel hat sich das Datum notiert.
30 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Atlético Mineiro verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 39 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Inter de Limeira hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. José Moreno ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Atlético Mineiro hat der Abschied leise begonnen.
Arthur Dias und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Atlético Mineiro fragte, und Corinthians sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Weimar Vivas hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Atlético Mineiro haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 98 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Paulo Roberto stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader29.05.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Atlético Mineiro darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sidney steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Note 7.94, und im Stadion hätte niemand widersprochen. Er war an allem Wichtigen beteiligt und an fast allem Unwichtigen dazu.
Die Trainerbank29.05.2034
Reinier ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Atlético Mineiro sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 1‑1 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Die Trainerbank29.05.2034
Pablo Roberto wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.