Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Cacá ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Chapecoense hat der Abschied leise begonnen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Ángel Martínez will internationalen Fußball; ob Chapecoense das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Camilo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Djalma stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Santos wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Nicola Profeta hat einen Wechsel zu Chapecoense vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Anderson wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Higor Meritão traf, bekam eine 7.93 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
8 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Cuiabá war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Djalma will internationalen Fußball; ob Chapecoense das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Gelungene Dribblings: 18. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Chapecoense hat Victor Caetano deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 17 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Chapecoense — und es wird nicht zurückgezogen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Spiel26.09.2026
Kein Ende in Sicht: Chapecoense wartet weiter auf einen Sieg
Nun 4 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Chapecoense muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Yannick Bolasie und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Djalma stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Chapecoense. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Flora läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Kurz notiert
SpielernotenAn Victor Caetano kam auf dem Platz niemand heran
Die TrainerbankHalb zufrieden: João Lopes zum Remis
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als David
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Chapecoense können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Cacá hat sich für den Sommer mit Maringá geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Djalma stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Hebert Cristian hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Chapecoense haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 0‑0, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Amazonas wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 14‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Chapecoense war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Ein 6‑0 gegen Tocantinópolis, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
Zwei Tore und eine 8.44 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten17.08.2026
Doppelpack, und Yannick Bolasie nimmt den Nachmittag mit — 8.18
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Yannick Bolasie hat sie erzeugt, und die 8.18 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Yannick Bolasie stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.