SC Freiburg ist mit einem Angebot zu Bayer Leverkusen gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Borussia Dortmund wollte mehr als $13.0M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
SC Freiburg ist mit einem Angebot zu Borussia Dortmund gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Yastin Cuevas ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei SC Freiburg hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei SC Freiburg — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ SC Freiburg erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Philipp Lienhart stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Josh Stokes
22 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. SC Freiburg verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spiel08.01.2033
Kein Ende in Sicht: SC Freiburg wartet weiter auf einen Sieg
Nun 9 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei SC Freiburg muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
SC Freiburg ist mit einem Angebot zu Bayer Leverkusen gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Benja Cremaschi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei SC Freiburg hat der Abschied leise begonnen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ SC Freiburg erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei SC Freiburg — und es wird nicht zurückgezogen.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayern Munich behält seinen Mann, und SC Freiburg kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Benja Cremaschi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um SC Freiburg spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Spiel18.12.2032
Kein Ende in Sicht: SC Freiburg wartet weiter auf einen Sieg
Nun 6 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei SC Freiburg muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ SC Freiburg erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Kader20.12.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von SC Freiburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Philipp Lienhart steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei SC Freiburg weiß man das.
Jonas Sterner und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. SC Freiburg wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Platz 16, 29 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
Spielernoten10.05.2032
Doppelpack, und Alessandro Vogt nimmt den Nachmittag mit — 8.48
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Alessandro Vogt hat sie erzeugt, und die 8.48 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und SC Freiburg können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Julian Pauli ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei SC Freiburg hat der Abschied leise begonnen.
Jon Balda und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob SC Freiburg ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von SC Freiburg darüber, wer wie hart arbeitet
17 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Lugano verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Lugano haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Atli Þór Jónasson hat gerade bei Lugano unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Martim Marques meldet sich bei Lugano zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Lugano können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Vadim Kiselev ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Lugano hat der Abschied leise begonnen.
Alles mit Basel geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lugano diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader25.08.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Lugano darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Armin Gigović steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 31 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Lugano haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. Lugano schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Spiel09.08.2031
Lugano machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
11 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Kader11.08.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Lugano darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Armin Gigović steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
David Toševski und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Lugano haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Zurich für Samuel Essende wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Lugano können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Alberto Cerri ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Lugano hat der Abschied leise begonnen.
Enrique Clemente und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Armin Gigović stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Simon Spari und Lugano einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Eine Leihanfrage bei Basel: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Kurz notiert
Die TrainerbankEnrique Clemente ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Lugano hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Lugano — und es wird nicht zurückgezogen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Armin Gigović stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Claudio Cassano, und der Trainer ließ es geschehen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lugano diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Riccardo Pagano darauf steht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Samuel Essende trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Lugano haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Zurich für Samuel Essende wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Der Transfer, der Martim Marques zu Stade Lausanne-Ouchy gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Lugano zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Lugano können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lugano diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader16.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Lugano darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Theo Bergvall steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Cedric Widmer und Lugano einigen sich auf weitere 3 Jahre.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Lugano, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Kurz notiert
Die TrainerbankCedric Widmer bekommt es vom Trainer zu hören
Die TrainerbankNovak Mićović sind Minuten versprochen worden
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lugano diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader19.05.2031
Armin Gigović gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Die Trainerbank19.05.2031
Enrique Clemente ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Lugano sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Noch 2 Monate, und eine Einigung ist nicht in Sicht. Jede Woche ohne Unterschrift kostet Lugano Geld.
Leihspieler19.05.2031
Die Leihe von Alessandro Siano misst sich daran, dass nichts passiert
4 Spiele ohne Gegentor aus 11 Einsätzen bei Neuchâtel Xamax. Das ist der ganze Beruf eines Torhüters, ordentlich ausgeübt — nur eben weit weg von dem Verein, dem er gehört.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Vadim Kiselev hat sich das Datum notiert.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Lugano spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Trainerbank21.04.2031
Trey Kongolo: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Lugano schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Lugano hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lugano diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader21.04.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Lugano darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Armin Gigović steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank21.04.2031
Enrique Clemente ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Lugano sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
11 Einsätze bei Neuchâtel Xamax, und die Tore fallen nicht mehr. Lugano hat einen Torhüter verliehen und schaut zu, wie die Saison eines anderen Vereins Woche für Woche besser wird.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Lugano, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.