Gelungene Dribblings: 47. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kader23.11.2026
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Chris Führich
111 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. VfB Stuttgart verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Fabian Bredlow: 1 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 7. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Elf Meter, ein ganzes Stadion hält den Atem an, und der Ball ging nicht hinein. Für den nächsten wird er sich wieder melden, und das ist das Einzige, was man tun kann.
Note 7.62 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei VfB Stuttgart sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Kurz notiert
Die TrainerbankLuca Jaquez bekommt es vom Trainer zu hören
Die TrainerbankAngelo Stiller wird aufgestellt, wenn es zählt
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Chris Führich
137 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. VfB Stuttgart verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei VfB Stuttgart hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. VfB Stuttgart sagte Deniz Undav, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von VfB Stuttgart. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Mainz 05 läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von VfB Stuttgart hat Luca Jaquez deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Ein Monat ist lang genug, dass niemand zufällig hineinrutscht. Matheo Raab steht in der besten Elf der Liga, was ein leiseres Kompliment ist als eine Auszeichnung und ein verlässlicheres.
Note 7.21. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Kurz notiert
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Nikolas Nartey
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 54 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Dženan Pejčinović ist 21, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Am Ende stand ein 3‑1, und es war der Nachmittag von Ermedin Demirović: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei VfB Stuttgart bleiben.
Note 8.30. Es gibt Karrieren ohne einen einzigen solchen Nachmittag, und er hatte gerade einen — vor allen Augen bei VfB Stuttgart.
Die Trainerbank19.10.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Christoph Schwarz hielt es nach dem 3‑1 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. VfB Stuttgart weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
79 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. VfB Stuttgart verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
RB Leipzig nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Die Trainerbank28.09.2026
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 0‑2 verließ Christoph Schwarz den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Angelo Stiller. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen TSG Hoffenheim, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Neunzig ganz bestimmte Minuten verlangten eine andere Sorte Spieler, und der Trainer hat eine ausgesucht. Er ist nicht außer Form, und er steht nicht in der Elf, und beides stimmt.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei VfB Stuttgart unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
In einer Rolle aufgestellt, die nicht seine ist, oder einmal zu oft vor der Stunde heruntergenommen – Jamie Leweling hat durchblicken lassen, dass ihm nicht gefällt, wie VfB Stuttgart ihn einsetzt. Trainer erfahren so etwas lange vor der Presse.
88 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. VfB Stuttgart verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Deniz Undav. 1‑0 gegen Borussia Mönchengladbach — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Note 8.36. Es gibt Karrieren ohne einen einzigen solchen Nachmittag, und er hatte gerade einen — vor allen Augen bei VfB Stuttgart.
Die Trainerbank21.09.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Christoph Schwarz hielt es nach dem 1‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
14 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. VfB Stuttgart weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
97 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. VfB Stuttgart verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Spielernoten14.09.2026
Angelo Stiller spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.14. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Die Trainerbank14.09.2026
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑2 bereithält, vorgetragen von Christoph Schwarz vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Deniz Undav. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankIm Plan war kein Platz für Luca Jaquez
KaderFinn Jeltsch weiß nun, was der Nachbar verdient