Luka Mamić

Zentraler Mittelfeldspieler - Vereinsloser Spieler
2 Jan 2033
Sonntag
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321 Ausgabe

Werder Bremen Kurier

20.09.2032
Von unserem Fußballkorrespondenten Ruhig

Spiel

Das Derby gehört Werder Bremen

2‑1 gegen Hamburger SV, und die Gesänge dauerten lange nach dem Abpfiff an. Tabellenplätze kommen und gehen; solche Tage werden am Familientisch noch Jahre erzählt.

Transfermarkt

Magnus Bech Riisnæs steht mit einem Fuß draußen

Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Werder Bremen spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.

Transfermarkt

Luka Mamić reicht ein schriftliches Gesuch ein

„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Werder Bremen können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.

Spielernoten

Ein Derby gehört Akor Adams

Wer irgendwen schlägt, holt drei Punkte. Wer sie schlägt, liefert eine Geschichte, die eine Stadt zehn Jahre erzählt. Werder Bremen hat seinen Mann.

Vorstand

Werder Bremen verlieren Luka Mamić ablösefrei

Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Luka Mamić hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.

Transfermarkt

So nah dran: Der Wechsel von Nader Saad stirbt spät

Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. Holstein Kiel zog weiter, Nader Saad meldet sich zurück bei Werder Bremen, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.

Kader

Ein Wechsel, den Tim Roth umsonst gemacht hätte

Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Tim Roth lebt diese Version bei Werder Bremen, und im ersten Monat sieht man das meistens.

Die Trainerbank

Der Trainer macht Yousef Salech zum Exempel

„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.

Kader

„Ich will spielen“: Heorhii Sudakov spricht

„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.

Kurz notiert

Frühere Ausgaben
276 Ausgabe

Werder Bremen Kurier

10.11.2031
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Die Kurve

Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Werder Bremen

Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.

Spiel

Das Warten von Werder Bremen geht weiter

Jetzt 11 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.

Transfermarkt

Moritz Jenz ist auf dem Sprung

Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Werder Bremen tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.

Kader

Ein Zerwürfnis bei Werder Bremen

Jens Stage und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.

Transfermarkt

Magnus Bech Riisnæs will wissen, wohin das führt

„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Werder Bremen hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.

Spielernoten

An Anton Kade kam niemand heran

Gelungene Dribblings: 15. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.

Die Trainerbank

Ozan Kabak klopft beim Trainer an

„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Werder Bremen, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von Werder Bremen darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Enzo Leopold steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Transfermarkt

Noch immer keine Tinte zwischen Werder Bremen und Felix Keidel

„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Werder Bremen, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Felix Keidel.

Kurz notiert