Die Serie ohne Niederlage steht bei 17. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
4‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Nicolás Montiel, an einem Nachmittag, an dem Alianza Lima schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Spielernoten29.05.2034
Doppelpack, und Nicolás Montiel nimmt den Nachmittag mit — 8.78
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Nicolás Montiel hat sie erzeugt, und die 8.78 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Juan Rodríguez und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Spiel27.05.2034
Alianza Lima machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
9 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
SpielernotenElías Báez spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Gonzalo Sosa
41 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Alianza Lima verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 13. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Gelungene Dribblings: 24. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Juan Rodríguez und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Pantera stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jinairo Johnson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Alianza Lima hat der Abschied leise begonnen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Valentín Gómez will internationalen Fußball; ob Alianza Lima das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Alianza Lima diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Gustavo Martins stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Élan Ricardo hat sich das Datum notiert.
Kurz notiert
VorstandDas Nachwuchsband von Alianza Lima läuft weiter
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Inzwischen 5 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Juan Rodríguez stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Drei Punkte für Alianza Lima: ein 2‑0 gegen Ayacucho in einem Spiel, das Kleinigkeiten entschieden haben.
Kader06.03.2034
Tiago Cóser gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Santiago Dalmasso hat seine Antwort von Alianza Lima; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Valentín Gómez ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
Die Auszeichnung ist eine Kleinigkeit mit schwerem Sinn: Vier Wochen lang hat niemand in dieser Liga seine Arbeit besser gemacht. Alianza Lima haben die Trophäe im Regal und den Spieler in der Elf.
Kurz notiert
SpielernotenAn Jimer Fory kam auf dem Platz niemand heran
Nelson Quiñones verletzt sich am Kniebandapparat — 28 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 28 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
62 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Pantera und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Trainerbank23.01.2034
Tiago Cóser trifft auf einen Trainer, mit dem er sich zerstritt
Sie haben schon einmal zusammengearbeitet, und es endete nicht gut. Niemand bei Alianza Lima erwartet, dass der neue Trainer das vergessen hat — Tiago Cóser am wenigsten.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Gustavo Martins stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Trainerbank23.01.2034
Valentín Gómez ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Alianza Lima sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
TransfermarktAgustín Cañete auf die Transferliste gesetzt
Nelson Quiñones verletzt sich am Kniebandapparat — 56 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 56 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
62 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Alianza Lima hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Das Angebot von Inter de Limeira für Tiago Cóser wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kader26.12.2033
Juan Rodríguez kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Juan Rodríguez hat es getan, bei Alianza Lima, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Santiago Mouriño stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Hannes Delcroix ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Alianza Lima hat der Abschied leise begonnen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Nelson Quiñones verletzt sich am Kniebandapparat — 91 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 91 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Sebastián Cáceres ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Alianza Lima hat der Abschied leise begonnen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Alianza Lima hat ihn als etwas anderes gehört.
Gerónimo Rulli und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader21.11.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ian Fray steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank21.11.2033
Valentín Gómez ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Alianza Lima sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die Trainerbank21.11.2033
Tobías Rubio wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Der neue Mann bei Alianza Lima hat schon einmal mit Tobías Rubio gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
TransfermarktIm Plan ist kein Platz für Ayman Azhil
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Nelson Quiñones
119 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Alianza Lima verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spiel20.10.2033
Ein europäischer Abend, den Alianza Lima nicht vergisst
1‑0 gegen Progreso, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
Ein Saisonschnitt von 7.32, dahinter 21 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Gerónimo Rulli und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Cóser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
147 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Alianza Lima verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Santiago Sosa Yung und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Alianza Lima niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Cóser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Tobías Rubio wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Der neue Mann bei Alianza Lima hat schon einmal mit Tobías Rubio gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Jeremy Arévalo hat gerade bei Alianza Lima unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
12 Spiele ohne Niederlage, und dann Boca Juniors. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Valentín Gómez will internationalen Fußball; ob Alianza Lima das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Santiago Mouriño und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Cóser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die Alianza Lima spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Kader15.08.2033
Leonardo Realpe kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Leonardo Realpe hat es getan, bei Alianza Lima, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Das Trikot passt noch. Jordhy Thompson ist zurück bei Alianza Lima, und das halbe Stadion kennt ihn in diesen Farben ohnehin. Manche Transfers muss man der Stadt erst verkaufen; dieser hat sich von selbst verkauft.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Alianza Lima hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Alianza Lima diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Cóser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Valentín Gómez darauf steht.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Deportivo Cali wartet mit einem Trikot. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Der Transfer, der Octavio Ontivero zu Deportivo Cali gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Alianza Lima zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Alianza Lima schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Das Angebot von Cesar Vallejo für Sebastián Cáceres wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Samuel Lucero und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
18 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Élan Ricardo und Alianza Lima einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Die TrainerbankValentín Gómez ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankEin gehaltenes Versprechen bei Alianza Lima
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
38 Zähler und niemand darüber. Das Wort wird rund ums Stadion noch nicht ausgesprochen, und gedacht wird es auf jedem Sitz.
Spielernoten16.05.2033
Doppelpack, und Piero Cari nimmt den Nachmittag mit — 8.34
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Piero Cari hat sie erzeugt, und die 8.34 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das ist keine Rotation. Samuel Lucero gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Alianza Lima tut niemand mehr so als ob.
Jetzt 14 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Diego Romero und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Spiel23.04.2033
Alianza Lima machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
8 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Alianza Lima erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. José Mercado ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Alianza Lima hat der Abschied leise begonnen.
Diego Romero und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Alianza Lima hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kader28.03.2033
12 neue Gesichter — Alianza Lima lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Valentín Gómez darauf steht.
Inzwischen 9 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Spiel08.03.2033
Ein europäischer Abend, den Alianza Lima nicht vergisst
1‑0 gegen O'Higgins, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David Ayala ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Alianza Lima hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das ist keine Rotation. Diego Romero gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Alianza Lima tut niemand mehr so als ob.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Alianza Lima hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Diego Romero stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Kader07.02.2033
Samuel Lucero gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Kenji Cabrera in Bestform
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Diego Romero und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Er ging als Junge und kommt zurück und weiß noch, wo der Gästeblock ist. Die meisten Neuzugänge muss man einer Stadt erklären; für diesen genügte ein Foto.
Kader24.01.2033
Franco Petroli kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Franco Petroli hat es getan, bei Alianza Lima, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader24.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Samuel Lucero steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Diego Romero darauf steht.
Kurz notiert
Die TrainerbankJosé Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Alianza Lima diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader17.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Samuel Lucero steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Alianza Lima niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Die Trainerbank17.01.2033
Valentín Gómez ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Alianza Lima sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die Trainerbank17.01.2033
José Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Der neue Mann bei Alianza Lima hat schon einmal mit José Mercado gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Alianza Lima hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Santiago Mouriño lebt diese Version bei Alianza Lima, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Alianza Lima hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Tigre, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Alianza Lima diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Er macht jeden Samstag Dinge, auf die niemand um ihn herum eine Antwort hat. Eine Saison lang ist das schmeichelhaft und danach ein Problem, und Alianza Lima weiß, an welchem Punkt der Verein steht.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Leandro Figueredo stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Damián Bobadilla und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
19 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Facundo Taborda will internationalen Fußball; ob Alianza Lima das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Valentín Gómez darauf steht.
Die Trainerbank22.11.2032
José Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Der neue Mann bei Alianza Lima hat schon einmal mit José Mercado gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
TransfermarktDiego Romero lässt seinen Vertrag auslaufen
1‑1. Im internationalen Fußball findet ein Verein heraus, was er wirklich ist — und Alianza Lima hat dieses Herausfinden gegen Palmeiras gut überstanden.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die häufigste Verletzung im Fußball und die, nach der am meisten überstürzt wird. Alianza Lima nennt 14 Tage und wird vorsichtig damit umgehen, denn die zweite ist immer schlimmer als die erste.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Piero Cari und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader08.11.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Leandro Figueredo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Alianza Lima hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Alianza Lima tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
Alianza Lima machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
52 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
1‑1 gegen Palmeiras und eine Leistung, die den Rest der Saison Leuten beschrieben wird, die nicht dabei waren. Agustín Ávalos Molina steht im Zentrum dieser Beschreibung.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Alianza Lima hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Alianza Lima diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Samuel Lucero stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
200 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader27.09.2032
César Haydar kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. César Haydar hat es getan, bei Alianza Lima, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Alianza Lima hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Alianza Lima weiß man das.
Tobías Rubio stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Cóser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Valentín Gómez darauf steht.
Kurz notiert
Die TrainerbankJosé Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Kader06.09.2032
Ein Wechsel, den Bruno Caicedo umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Bruno Caicedo lebt diese Version bei Alianza Lima, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Transfermarkt06.09.2032
Als wäre er nie weg gewesen: Bruno Caicedo kehrt zurück
Manche Transfers brauchen eine Kampagne. Dieser brauchte ein Trikot mit der alten Nummer. Bruno Caicedo ist wieder Spieler von Alianza Lima, und die Stadt hat ihre Geschichte des Sommers.
Octavio Ontivero und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader06.09.2032
Facundo Masuero zieht sich eine Muskelverletzung zu — 15 Tage Pause
Die Verletzung, die immer wiederkommt, aus der man immer zu früh zurückkehrt und die still mehr Karrieren kostet als die dramatischen. 15 Tage sind die Schätzung; die ehrliche Zahl hängt davon ab, ob jemand geduldig ist.
Kader06.09.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Cóser steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDiego Romero wird aufgestellt, wenn es zählt
Die TrainerbankJosé Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Die TrainerbankDer Trainer macht Agustín Quiroga zum Exempel
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Diego Romero und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Alianza Lima hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader30.08.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Alianza Lima darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Samuel Lucero steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. José Mercado will internationalen Fußball; ob Alianza Lima das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Paolo Flores und Alianza Lima einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader30.08.2032
4 Spieler von Alianza Lima bei ihren Nationalmannschaften
Zwei Wochen lang wird es still auf dem Trainingsgelände. 4 Mann sind losgezogen, um die Spieler von jemand anderem zu sein, und dem Trainer bleiben die, die niemand angerufen hat.
Die Trainerbank30.08.2032
Valentín Gómez ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Alianza Lima sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
Die TrainerbankJosé Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Die TrainerbankDer Trainer macht José Mercado zum Exempel
Die TrainerbankDamián Bobadilla bittet den Trainer um ein Gespräch
Jordhy Thompson verletzt sich am Kniebandapparat — 27 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 27 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Alianza Lima können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Alianza Lima haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Alianza Lima offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Alianza Lima spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Piero Cari stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Sebastián Cáceres will internationalen Fußball; ob Alianza Lima das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader02.08.2032
Samuel Lucero gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Valentín Gómez darauf steht.
Kurz notiert
Die TrainerbankJosé Mercado wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Die TrainerbankDer Trainer macht José Mercado zum Exempel
Alianza Lima machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
50 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Sport Huancayo wartet mit einem Trikot. Bei Alianza Lima tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Alianza Lima — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Alianza Lima erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Alianza Lima ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Diego Romero und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Auszeichnung ist eine Kleinigkeit mit schwerem Sinn: Vier Wochen lang hat niemand in dieser Liga seine Arbeit besser gemacht. Alianza Lima haben die Trophäe im Regal und den Spieler in der Elf.