23 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Al-Hazem verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al-Hazem hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Sofiane Bendebka und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
13 Tore in 29 Spielen bei Ohod — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Al-Hazem pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Al-Hazem tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Omar Al-Somah und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Elias Mokwana darauf steht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Sofiane Bendebka. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Aus einer Notiz auf der letzten Seite ist ein Gesang geworden, und der Gesang ist nicht freundlich. Al-Hazem hätte die Sache lieber leise geregelt, und leise ist sie nicht mehr.
Das Schulterzucken ist weg, die Sprache kommt, und im Training streitet er wie jemand, der nächstes Jahr noch hier sein will. Die Hälfte des Werts eines Transfers ist genau das, und keine davon steht in der Ablösesumme.
Die Trainerbank19.04.2027
Der Trainer stellt sich demonstrativ hinter Elias Mokwana
„Messt mich an ihm.“ So etwas sagt ein Trainer nicht aus Versehen — es verlagert den Druck von den Schultern von Elias Mokwana auf seine eigenen, und beide wissen das.
Jemand von Al-Qadisiyah hat jedes der letzten Spiele von Ahmed Al-Nakhli gesehen. Niemand reist so oft so weit aus Neugier — und bei Al-Hazem wissen das alle.
63 Zähler und niemand darüber. Das Wort wird rund ums Stadion noch nicht ausgesprochen, und gedacht wird es auf jedem Sitz.
Spielernoten15.02.2027
Doppelpack, und Amir Sayoud nimmt den Nachmittag mit — 9.25
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Amir Sayoud hat sie erzeugt, und die 9.25 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Bruno Varela meldet sich bei Al-Hazem zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Al-Hazem tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Spiel13.02.2027
Al-Hazem machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
12 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Sultan Tanker stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Partizan wartet mit einem Trikot. Bei Al-Hazem tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Kader08.02.2027
Gegner verteidigen Amir Sayoud inzwischen zu zweit
22 Tore und ein Saisonschnitt von 7.60 führen dazu. Die Räume von früher sind weg; er trifft trotzdem — das Zeichen der wirklich Guten.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 8 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Noch ein Name auf der Liste: Al-Mojzel hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Saud Al-Rashed stellen. Die Antwort von Al-Hazem hat sich nicht geändert — noch nicht.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al-Hazem hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Ausgeschieden, 0‑1 gegen Al-Shabab — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
54 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Das Angebot von Al-Ettifaq für Abdullah Al-Shanqiti wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Omar Al-Somah und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 21. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Al-Hazem haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Al-Nassr für Saud Al-Rashed wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Mit 37 wird jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher bezeichnet, und dieser war eine: 7.84, und niemand auf dem Platz war besser.
Die Trainerbank11.01.2027
Ibrahim Zaied: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Al-Hazem schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Omar Al-Somah stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Miguel Carvalho verletzt sich am Kniebandapparat — 39 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 39 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 14 kamen, 6 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Amadou Bamba meldet sich bei Al-Hazem zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Omar Al-Somah und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Mit 21 war er einen Monat lang besser als alle Gleichaltrigen der Liga — etwas anderes und Schwereres als ein guter Nachmittag. Al-Hazem wird sich sehr bemühen, nicht zu viel daraus zu machen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Elias Mokwana kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Ein Jahr lang der Blick auf den Spieler eines anderen: Ibrahim Al-Shuail kommt von Al-Taawoun, mit etwas zu beweisen und einer Rückfahrkarte in der Schublade. Gute Leihen machen alle reicher; diese beginnt am Samstag.
Kurz notiert
Die KurveAuch die Ränge haben das Gerede um Aboubacar Bah gehört
Die TrainerbankIbrahim Zaied klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktDer Markt sagte Nein: Saud Al-Rashed bleibt, wo er ist
Miguel Carvalho verletzt sich am Kniebandapparat — 46 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 46 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Al-Nahda wartet mit einem Trikot. Bei Al-Hazem tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Al-Hazem fragte, und Al-Ta'ee sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.