„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Lokomotiva Zagreb — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Gojko Jelić hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Lokomotiva Zagreb spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Cheikh Mbacke Diop und Lokomotiva Zagreb einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lokomotiva Zagreb diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader09.07.2029
Dimitrije Kamenović gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Dinamo Zagreb behält seinen Mann, und Lokomotiva Zagreb kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Platz 9, 14 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Lokomotiva Zagreb haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Thanasis Triantafyllou ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Lokomotiva Zagreb hat der Abschied leise begonnen.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Dinamo Zagreb behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Jack Armer hat sich für den Sommer mit Bjelovar geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Der Name Dino Curać ist in Gesprächen gefallen, an denen Lokomotiva Zagreb nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Ante Utrobičić und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Lokomotiva Zagreb können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Lokomotiva Zagreb tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Marcel Lorber und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Lokomotiva Zagreb hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kader21.05.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Lokomotiva Zagreb darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Marko Bugarin steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Oliver Heiðarsson etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Lokomotiva Zagreb oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Lokomotiva Zagreb — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Noa Godec ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Lokomotiva Zagreb hat der Abschied leise begonnen.
Alle haben es gesehen, bevor es jemand ausgesprochen hat. Mit 37 sagen die Zahlen: 3 Punkte unter dem, was er einmal war, und die Frage für Lokomotiva Zagreb lautet, wie man mit einem Mann umgeht, dem man viel schuldet.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Dimitrije Kamenović stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Verletzung, die immer wiederkommt, aus der man immer zu früh zurückkehrt und die still mehr Karrieren kostet als die dramatischen. 14 Tage sind die Schätzung; die ehrliche Zahl hängt davon ab, ob jemand geduldig ist.
Ante Utrobičić stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Lokomotiva Zagreb, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Oliver Heiðarsson etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Lokomotiva Zagreb oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Dominik Rešetar verletzt sich am Kniebandapparat — 57 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 57 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
13 Punkte und ein Spielplan, der zur Neige geht. Die Rechnung ist noch nicht grausam, freundlich aber auch nicht mehr.
Spiel25.11.2028
Marcel Lorber entscheidet es, als längst abgepfiffen sein sollte
93 Minuten gespielt. Marcel Lorber fand den Abschluss in einer Zeit, die es nur wegen früherer Unterbrechungen gab, und Istra 1961 verlor den Punkt in einer einzigen Bewegung.
1 für Marcel Lorber, Note 7.95 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Lokomotiva Zagreb erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Lokomotiva Zagreb tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Marko Vešović und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Gelungene Dribblings: 20. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Marcel Lorber. 2‑1 gegen Istra 1961 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Josip Posavec zum Exempel
SpielernotenJuan José Córdoba spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
Die TrainerbankFestim Shatri für das grosse Spiel gestrichen
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Dominik Rešetar
139 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Lokomotiva Zagreb verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Lokomotiva Zagreb können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Dinamo Zagreb wollte mehr als $2.3M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Dimitrije Kamenović und Lokomotiva Zagreb einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Marko Vešović und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dimitrije Kamenović, und der Trainer ließ es geschehen.
5 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Lokomotiva Zagreb sagte Raúl Torrente, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Kurz notiert
Die TrainerbankFran Žilinski ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut