Serif Berbic verletzt sich am Kniebandapparat — 59 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 59 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Vorstand16.07.2035
Der Druck in der Führungsetage von Servette wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Kader16.07.2035
Ein Wechsel, den Furkan Dursun umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Furkan Dursun lebt diese Version bei Servette, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Transfermarkt16.07.2035
So nah dran: Der Wechsel von Steven Xhaka stirbt spät
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. Wil zog weiter, Steven Xhaka meldet sich zurück bei Servette, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Serif Berbic und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader16.07.2035
Mohammed Elbay gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Matthias Baumann ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Servette hat der Abschied leise begonnen.
Jamie Roche und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Servette fragte, und Young Boys sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kader09.07.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Servette darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mohammed Elbay steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Der Name Steven Xhaka ist in Gesprächen gefallen, an denen Servette nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Servette hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Servette, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Yarlen.
Kurz notiert
Die TrainerbankRyan Kessler bittet den Trainer um ein Gespräch
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Mohammed Elbay
Die TrainerbankSlim Bouaskar sind Minuten versprochen worden
Jamie Roche und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Servette hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Fabio Miranda bindet sich für weitere 4 Jahre an Servette.
Kader14.05.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Servette darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Isak Bjerkebo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Ryan Kessler trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankTim Pfeiffer sind Minuten versprochen worden
49 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Servette verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Führung hat öffentlich gesagt, was intern längst gesagt wurde. Die Ergebnisse bis zur nächsten Sitzung entscheiden, und im Verein kennt jeder die Rechnung.
Die gesamte sportliche Abteilung in einem Raum, an einem Werktagmorgen. Verkündet wurde danach nichts, und das ist, was ein Vorstand verkündet, wenn ihm die Geduld ausgegangen ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Servette tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Servette diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader02.04.2035
Lorenzo Tosto gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Servette niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
56 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Servette verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Servette tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jamie Roche und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader26.03.2035
Lois Ndema gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Kader wurde ohne ihn bekannt gegeben, und es gab keine Verletzung, hinter der man sich verstecken konnte. Nationalmannschaftskarrieren enden selten mit einer Erklärung; sie enden mit einer Liste, auf der jemand anderes steht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Servette, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Ryan Kessler.
Noch 2 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Servette verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Kajetan Szmyt verlangen kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankRyan Kessler klopft an die Tür des Trainers
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Servette tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Leon Parduzi hat sich für den Sommer mit Neuchâtel Xamax geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Serif Berbic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lorenzo Tosto stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Yverdon wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Gabriel Abdias hat einen Wechsel zu Servette vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Servette, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Killian Cahill.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Brooklyn Nfonkeu ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Servette hat der Abschied leise begonnen.
Die Serie steht bei 7, und die Fragen rund um Servette sind längst nicht mehr höflich.
Kader13.11.2034
Ryan Kessler bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Ryan Kessler hat gerade bei Servette unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Cluver Sambi Mbungu hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Serif Berbic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Cristopher Rumino hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Servette haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Serif Berbic zum Exempel
KaderLorenzo Tosto gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander