„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dmitry Kuroshev, und der Trainer ließ es geschehen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Dinamo St Petersburg, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Nun 5 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Dinamo St Petersburg muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es brauchte einen Treffer von Vyacheslav Demin, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Spartak Tambov — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Auf fremder Position eingesetzt, zur Stunde ausgewechselt, als jemand aufgestellt, der er nicht ist — die Details wechseln, die Stimmung nicht. Dinamo St Petersburg hat einen Spieler, der seine Arbeit unter Protest verrichtet.
Kurz notiert
KaderJemand ist hinter dem Trikot von Yegor Glukhov her
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dmitry Kuroshev, und der Trainer ließ es geschehen.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Nikolay Rybikov. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Mit 33 hat er die Position zu seiner gemacht, und der Mann, dem er sie genommen hat, muss sich etwas dazu einfallen lassen. Bei Dinamo St Petersburg hat sich eine Entscheidung von selbst getroffen.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und plötzlich muss sich Omar Popov zurückerobern, was er längst für seins hielt. Dinamo St Petersburg hat nichts versprochen – in dieser Phase tut man das selten.