Platz eins, 25 Zähler. Die Tabelle ist eine Tatsache, und an einer Tatsache darf man sich freuen — weiter geht im Verein niemand öffentlich.
Spielernoten26.10.2026
Doppelpack, und Haris Tabaković nimmt den Nachmittag mit — 8.78
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Haris Tabaković hat sie erzeugt, und die 8.78 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Schwung lässt sich nicht kaufen und schnell verlieren — Red Bull Salzburg hat davon gerade 5 Siege am Stück.
Spielernoten26.10.2026
Keine Spur von Nerven bei John Mellberg mit 20 — 7.80
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. John Mellberg brauchte keine: 7.80, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Am Ende stand ein 2‑0, und es war der Nachmittag von Haris Tabaković: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Red Bull Salzburg bleiben.
Platz 1, 25 Zähler, und jedes Ergebnis bis hierher auf eine Zeile eingedampft. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit demselben Kader und anderen Erwartungen.
Soumaïla Diabaté und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 2‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Note 8.01 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. John Mellberg ist 20, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Mit 21 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Red Bull Salzburg weiß man das.
Soumaïla Diabaté und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Abubakr Barry ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Kévin Boma, und der Trainer ließ es geschehen.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. WSG Tirol behält seinen Mann, und Red Bull Salzburg kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Maurits Kjærgaard. 3‑1 gegen Altach — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Er ist 22, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
100 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Soumaïla Diabaté und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Damir Redžić, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
Die TrainerbankTejiri Adejenughure nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen