Platz 10, 20 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader21.03.2033
6 neue Gesichter — Winterthur lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Winterthur, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Eddie Salcedo.
Er trainiert hart, sagt die richtigen Sätze und fährt in eine leere Wohnung. Bei Winterthur hat niemand etwas falsch gemacht — genau das macht es so schwer zu lösen.
Das Ende kam an einem Dienstag, wie meistens: ein kurzes Gespräch, eine kürzere Mitteilung, und Interim Coach räumte bis mittags sein Büro. Das grausamste Ritual des Fußballs, termingerecht vollzogen.
Die Kurve07.03.2033
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Winterthur
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Es ist niemand mehr da, den man befördern könnte, und niemand, der eine Einheit leiten könnte. Der Vorstand hat einen Namen geholt, den die Anhänger nicht kennen, und die Frage, wie ein Verein hierher gerät, überdauert jeden, der sie beantwortet.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich denke nicht über Samstag hinaus, und das würde ich auch niemandem raten.“ Die erste Regel des Interimstrainers ist, so zu tun, als wäre die Aufgabe klein; Interim Coach hat sie fehlerfrei aufgesagt.
Kader07.03.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Paolo Giaccone und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Rechnung für die Entlassung ist da. Interim Coach geht mit $51.8K für die Restlaufzeit seines Vertrags, und für dieses Geld bekommt der Verein nichts, was er auf den Platz stellen kann.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Winterthur ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
16 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Winterthur verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Winterthur — und es wird nicht zurückgezogen.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader28.02.2033
Sabil Hansen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Winterthur, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Mohammed El Âdfaoui.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Johannes Eggestein. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankNikola Petković sind Minuten versprochen worden
30 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Winterthur verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Travis de Jong hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Loïc Lüthi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader14.02.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand14.02.2033
163% der Einnahmen von Winterthur gehen in Gehälter
Es gibt einen Punkt, an dem ein Gehaltsetat aufhört, ehrgeizig zu sein, und zu dem Grund wird, warum sonst nichts mehr geht — dieser Verein hat ihn erreicht. Für einen Transfer, eine Tribüne oder einen Regentag bleibt nichts übrig.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Winterthur, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Simon Mvogo verletzt sich am Kniebandapparat — 37 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 37 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Vorstand07.02.2033
Der Druck in der Führungsetage von Winterthur wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Die Führung hat öffentlich gesagt, was intern längst gesagt wurde. Die Ergebnisse bis zur nächsten Sitzung entscheiden, und im Verein kennt jeder die Rechnung.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Aarau wartet mit einem Trikot. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Vorstand07.02.2033
Frist verstrichen: 1 verpflichtet, 2 abgegeben
Damit sind die Geschäfte bei Winterthur erledigt, bis das Fenster wieder öffnet. Ob es gereicht hat, wird an Samstagen beantwortet und nicht in einer Kolumne, und der erste Samstag ist nah.
Johannes Eggestein stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Das Angebot ging diese Woche an Luzern, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Winterthur haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Winterthur können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Winterthur erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Olivier de Nijs ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Loïc Lüthi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Das Angebot ging diese Woche an Luzern, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kader24.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Paolo Giaccone zum Exempel
Kader9 neue Gesichter — Winterthur lernt sich noch kennen
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Winterthur hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Viktor Radojević ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Winterthur hat den schweren Teil mit Young Boys hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Olivier de Nijs hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Kader17.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Winterthur hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Young Boys behält seinen Mann, und Winterthur kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Johannes Eggestein, und der Trainer ließ es geschehen.
Paolo Giaccone und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 177% der Einnahmen von Winterthur
Einen Monat lang hat man sich draußen umgesehen, nichts Besseres gefunden und den Posten dem gegeben, der ihn ohnehin schon ausgefüllt hat. Das Haus kennt er; alles Übrige muss er noch beweisen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Paolo Giaccone stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Darian Maleš, und der Trainer ließ es geschehen.
100 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Alessandro Giovannini wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Eine Leihanfrage bei Basel: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Winterthur erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Tafel war oben, das Diskutieren hatte begonnen, und dann lag der Ball in der 90. Minute im Netz. Zurich wird jede Sekunde der Nachspielzeit eine Woche lang nachspielen.
Loïc Lüthi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader27.12.2032
Sabil Hansen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Winterthur hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Ebrima Darboe, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
Die TrainerbankJeremy Ngakia für das grosse Spiel gestrichen
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Winterthur erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Johannes Eggestein stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader13.12.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
12 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Als Nächstes Lausanne-Sport, und beide Seiten können rechnen. Ein Sieg, und die Tabelle sieht anders aus; eine Niederlage, und sie sieht so aus, wie alle es befürchtet haben.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 0‑0, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Bruno Katz trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
TransfermarktErfahrung geht bei Winterthur durch die Tür
Vier Absätze auf der Vereinsseite, keiner davon über Fußball. Der Vorstand dankte ihm, wünschte ihm alles Gute und hatte die Suche laufen, bevor die Seite online war.
Der Trainerstab hat sich vollständig geleert, und intern war niemand zu befördern — also hat der Verein einen Namen verpflichtet, den fast keiner seiner Anhänger kennt. Vereine erholen sich davon; keiner erklärt es gern.
„Irgendjemand muss am Samstag die Mannschaft aufstellen. Diese Woche bin ich das, und weiter habe ich nicht gedacht.“ Versprechen gab es in keine Richtung — so fangen diese Geschichten meistens an.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Winterthur diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader06.12.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Rechnung für die Entlassung ist da. Interim Coach geht mit $38.0K für die Restlaufzeit seines Vertrags, und für dieses Geld bekommt der Verein nichts, was er auf den Platz stellen kann.
Kader06.12.2032
11 neue Gesichter — Winterthur lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Eddie Salcedo kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Spielberichtsbogen sagte alles über Ebrima Darboe
Die TrainerbankJens Mathijsen bekommt es vom Trainer zu hören
26 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Winterthur verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Winterthur schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Viktor Radojević hat sich für den Sommer mit Basel geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader22.11.2032
Sabil Hansen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vorstand22.11.2032
Bei Winterthur gehen 167% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Darian Maleš verletzt sich am Kniebandapparat — 33 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 33 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Winterthur diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader15.11.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Eddie Salcedo, und der Trainer ließ es geschehen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Winterthur, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Hugo Siquet.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Johannes Eggestein. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Hugo Siquet trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankOlivier de Nijs ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Darian Maleš
47 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Winterthur verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Vorstand01.11.2032
Der Druck in der Führungsetage von Winterthur wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Zurich ist draußen, Winterthur eine Runde weiter, 1‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Winterthur — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Fabio Polinari hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Winterthur diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
54 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Winterthur verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Jetzt 5 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader25.10.2032
Sabil Hansen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Grasshopper wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Omar Sillah hat einen Wechsel zu Winterthur vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Vorstand25.10.2032
Gehälter verschlingen 157% der Einnahmen von Winterthur
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
Als Nächstes Neuchâtel Xamax, und beide Seiten können rechnen. Ein Sieg, und die Tabelle sieht anders aus; eine Niederlage, und sie sieht so aus, wie alle es befürchtet haben.
75 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Winterthur verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Melih İbrahimoğlu hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Winterthur diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Winterthur niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader04.10.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dani Ceballos steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
6.76 bei 10 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
Minute 87, gegen Luzern, und ein Tor, das sich für alle Gebliebenen wie ein Sieg anfühlte. Es war ein Unentschieden. Niemand, der das Stadion verließ, wird es so nennen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Travis de Jong zum Exempel
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Darian Maleš
82 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Winterthur verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Am Ende standen 12 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Winterthur wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Loïc Lüthi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
0‑1 für Zurich, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Vorstand27.09.2032
Bei Winterthur gehen 125% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Interim Coach nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Ebrima Darboe wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Kurz notiert
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Silvan Sidler eingeholt
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Winterthur wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Führung hat öffentlich gesagt, was intern längst gesagt wurde. Die Ergebnisse bis zur nächsten Sitzung entscheiden, und im Verein kennt jeder die Rechnung.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die gesamte sportliche Abteilung in einem Raum, an einem Werktagmorgen. Verkündet wurde danach nichts, und das ist, was ein Vorstand verkündet, wenn ihm die Geduld ausgegangen ist.
Kader07.06.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sabil Hansen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Viktor Radojević und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Eine Leihanfrage bei Basel: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Winterthur — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Fernando Ovelar ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Kader24.05.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Joël Monteiro steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Luis Pick und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Winterthur unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Kurz notiert
KaderDer Termin hat sich für Sabil Hansen erneut verschoben
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich demonstrativ hinter Sidi Sané
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Winterthur — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Johannes Eggestein stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader26.04.2032
Joël Monteiro gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Winners Osawe, und der Trainer ließ es geschehen.
6 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Sabil Hansen trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Justin Hammel ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Kader15.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Joël Monteiro steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Silvan Sidler und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Sabil Hansen, und der Trainer ließ es geschehen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Winterthur, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
8 Spiele ohne Gegentor in 11 Partien. Die Leihe eines Torhüters misst sich an den Nachmittagen, an denen überhaupt nichts passiert ist — und Diego Mina hat viele davon.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Winterthur sagte Manasse Kusu, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Johannes Eggestein. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Ein 3‑0 gegen Bellinzona, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
Das Angebot war weit entfernt und wurde fast ohne Diskussion abgelehnt. Ob das zweite genauso schnell abgelehnt wird, steht dahin.
Spielernoten25.08.2031
Doppelpack, und Fernando Ovelar nimmt den Nachmittag mit — 8.73
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Fernando Ovelar hat sie erzeugt, und die 8.73 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Winterthur erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader25.08.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Winterthur darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Loïc Lüthi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Winterthur fragte, und Zurich sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Winterthur können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Winterthur haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Vorstand04.08.2031
Anweisung von oben bei Winterthur: Einer muss gehen
Bilanzen interessieren sich weder für Form noch dafür, um wen der Trainer bauen wollte. Der Vorstand hat entschieden, dass verkauft wird; offen ist nur noch, welcher Name es ausbaden muss.
Alles mit Zurich geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Winterthur niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Im Rückstand, und bei jeder ehrlichen Betrachtung geschlagen, bis zur Minute 94. Zurich hatte die Punkte schon in der Tasche, und eine Ecke des Stadions glaubte noch daran — was im Allgemeinen der Moment ist, in dem es passiert.
Tyler Meiser und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
Die TrainerbankSimone Stroscio bekommt es vom Trainer zu hören
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Winterthur hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader21.07.2031
Manasse Kusu bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Manasse Kusu hat gerade bei Winterthur unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Adrian Grbić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Johannes Eggestein stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader14.07.2031
Sidi Sané bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Sidi Sané hat gerade bei Winterthur unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Vorstand14.07.2031
Bei Winterthur steht noch immer kein Name über der Tür
Tag 13 der Vakanz. Kandidaten wurden taxiert, sondiert und still aussortiert — und die Bilanz des Interimstrainers wird langsam zu einem eigenen Argument.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Noch ein Name auf der Liste: Stade Nyonnais hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Fabio Polinari stellen. Die Antwort von Winterthur hat sich nicht geändert — noch nicht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Winterthur — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Silvan Sidler stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Winterthur hat bei Young Boys angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
Eine Leihanfrage bei Zurich: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Eine Leihanfrage bei Basel: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 88% der Einnahmen von Winterthur
TransfermarktJohannes Eggestein wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Die TrainerbankJulian Halmich klopft an die Tür des Trainers
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Stade Nyonnais wartet mit einem Trikot. Bei Winterthur tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Das Angebot von Luzern für Diego Mina wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sabil Hansen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Winterthur hat bei Zurich angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
Winterthur hat bei Basel angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Justin Hammel ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Winterthur hat der Abschied leise begonnen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Winterthur hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Basel behält seinen Mann, und Winterthur kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader09.06.2031
Winners Osawe bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Winners Osawe hat gerade bei Winterthur unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Lausanne-Sport wollte mehr als $1.9M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Winterthur ist mit einem Angebot zu Étoile Carouge gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Das Trikot passt noch. Joël Monteiro ist zurück bei Winterthur, und das halbe Stadion kennt ihn in diesen Farben ohnehin. Manche Transfers muss man der Stadt erst verkaufen; dieser hat sich von selbst verkauft.
Kader09.06.2031
Sabil Hansen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Servette wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Johan Gómez hat einen Wechsel zu Winterthur vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Das Angebot von Potenza für Ryan Sonck wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Winterthur spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Winterthur fragte, und Étoile Carouge sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Winterthur diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Bogdan Kostić kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Kader02.06.2031
Robin Heußer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 98% der Einnahmen von Winterthur
Die TrainerbankDario Šarić bekommt es vom Trainer zu hören