Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Rapid Wien II wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Gelungene Dribblings: 32. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.
Spiel12.08.2028
Moulaye Haïdara entscheidet es, als längst abgepfiffen sein sollte
92 Minuten gespielt. Moulaye Haïdara fand den Abschluss in einer Zeit, die es nur wegen früherer Unterbrechungen gab, und Amstetten verlor den Punkt in einer einzigen Bewegung.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Rapid Wien II — und es wird nicht zurückgezogen.
Erik Stehrer und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 22-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Moulaye Haïdara hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Moulaye Haïdara: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Rapid Wien II bleiben.
„Ich habe im Training alles getan, was verlangt wurde, und am Samstag hat es nichts geändert.“ Die vertrauteste Klage im Fußball, und eine, die Rapid Wien II mit Minuten beantworten muss oder mit einem Transfer.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Lukas Haselmayr zum Exempel
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Rapid Wien II wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Erik Stehrer stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.08.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Daris Đezić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich bin nicht hergekommen, um mich vor Leuten aufzuwärmen.“ Irgendwann läuft sein Vertrag aus, er kann die Wochen zählen, und Rapid Wien II muss ihm einen Grund zum Bleiben geben oder einen Ausgang.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Rapid Wien II, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Robert Berić bricht sich einen Knochen — 87 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 87 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Der Name Claudy M'Buyi ist in Gesprächen gefallen, an denen Rapid Wien II nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Erik Stehrer und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Jean Marcelin etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Rapid Wien II oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Rapid Wien II hat den Markt wissen lassen, dass Florian Flecker zu haben ist. Kein Preis in der Anzeige — aber jeder in der Branche weiß ungefähr, was dort steht.
Lorenz Szladits verletzt sich am Kniebandapparat — 20 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 20 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Alexander Eckmayr und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Heinz Lienhart nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Claudy M'Buyi darauf steht.
Kurz notiert
Die TrainerbankLukas Haselmayr bekommt es vom Trainer zu hören
Die Serie ohne Niederlage steht bei 11. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Spiel27.11.2027
Kein Ende in Sicht: Rapid Wien II wartet weiter auf einen Sieg
Nun 4 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Rapid Wien II muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Daniel Nunoo, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader29.11.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Daris Đezić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
24 Zähler zur Saisonhälfte. Die erste Hälfte einer Saison ist ein Versprechen, die zweite eine Rechnung, und die Stadt erfährt jetzt, welches von beiden das hier war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Die Trainerbank29.11.2027
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Heinz Lienhart wählte die halbvolle Lesart des 0‑0; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
Das Publikum wartete auf ein Tor, das nie fiel. Young Violets verteidigte mit vielen Beinen und nahm mit, wofür man gekommen war – die beiden könnten noch heute spielen, ohne einen Torschützen zu bemühen.
Jetzt 11 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
5 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Gelungene Dribblings: 22. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Christoph Haas und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Das Spiel, um das der Kalender herumgebaut ist. Form zählt nicht, die Tabelle wird nicht befragt, und neunzig Minuten lang wird Rapid Wien II an einer einzigen Sache gemessen.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Heinz Lienhart nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Kader22.02.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Omar Badarneh steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankMoulaye Haïdara ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
TransfermarktDie Geschichte um Jakob Brunnhofer will nicht sterben
4 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Christoph Haas und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich habe nicht unterschrieben, um zuzuschauen. Das tut niemand.“ Die älteste Beschwerde im Fußball, und Rapid Wien II wird sie mit Minuten oder mit einem Wechsel beantworten müssen.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 0‑0, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
Das Publikum wartete auf ein Tor, das nie fiel. FAC Wien verteidigte mit vielen Beinen und nahm mit, wofür man gekommen war – die beiden könnten noch heute spielen, ohne einen Torschützen zu bemühen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Moulaye Haïdara trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Rapid Wien II jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Philipp Moizi und Rapid Wien II einigen sich auf weitere 5 Jahre.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
0‑1 für Amstetten, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Die Trainerbank08.02.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑1 bereithält, vorgetragen von Heinz Lienhart vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Kurz notiert
Die TrainerbankPhilipp Moizi bittet den Trainer um ein Gespräch
Philipp Moizi, 19, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 8.07
Eine 8.07 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 19-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Note 7.84. Es gibt eine Sorte Angreifer, deren Wert erst sichtbar wird, wenn man zählt, woran er beteiligt war, statt was er abgeschlossen hat — und heute führt sich dieses Argument selbst vor.
Mit 19 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es brauchte einen Treffer von Rene Kriwak, um überhaupt etwas mitzunehmen: 2‑2 gegen Schwarz-Weiß Bregenz — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien II diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Heinz Lienhart nach dem 2‑2, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankJakob Brunnhofer ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Doppelpack, und Rene Kriwak nimmt den Nachmittag mit — 8.81
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Rene Kriwak hat sie erzeugt, und die 8.81 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Spielernoten07.12.2026
Keine Spur von Nerven bei Eaden Roka mit 19 — 7.81
Das Schwerste daran, mit 19 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Eaden Roka brauchte keine: 7.81, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Gelungene Dribblings: 25. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 19-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Eaden Roka hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Am Ende stand ein 2‑0, und es war der Nachmittag von Rene Kriwak: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Rapid Wien II bleiben.
Amīn-Elias Gröller stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.12.2026
Daris Đezić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ein Monat ist lang genug, dass niemand zufällig hineinrutscht. Daris Đezić steht in der besten Elf der Liga, was ein leiseres Kompliment ist als eine Auszeichnung und ein verlässlicheres.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Heinz Lienhart zu einem Nachmittag, der 2‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Kurz notiert
Die TrainerbankNicolas Bajlicz ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Moulaye Haïdara, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.72
Eine 7.72 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Eaden Roka und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Er ist 20, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
5 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Stripfing war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
Platz 12, 18 Zähler, und jedes Ergebnis bis hierher auf eine Zeile eingedampft. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit demselben Kader und anderen Erwartungen.
Gelungene Dribblings: 16. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Die Trainerbank30.11.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Heinz Lienhart hielt es nach dem 1‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Kader30.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Omar Badarneh steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Lukas Haselmayr zum Exempel
KaderEin Talent von Rapid Wien II holt die Nachwuchsauszeichnung
Ein 1‑2 zu verlieren ist das eine; in einem Derby gegen Young Violets zu verlieren ist eine Wunde, die Monate braucht.
Spielernoten23.11.2026
Moulaye Haïdara, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.87
Eine 7.87 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Jetzt 5 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Eaden Roka und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Heinz Lienhart nach dem 1‑2, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Die Trainerbank23.11.2026
Amīn-Elias Gröller ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Rapid Wien II sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Rene Kriwak: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Rapid Wien II, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Eaden Roka etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Rapid Wien II oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.