Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 21 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Noch ein Name auf der Liste: Servette hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Paul Gartler stellen. Die Antwort von Rapid Wien II hat sich nicht geändert — noch nicht.
Mit 20 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Kader28.06.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Daris Đezić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank28.06.2027
Jakob Brunnhofer ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Rapid Wien II sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Rapid Wien II, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Marco Hoffmann hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien II diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Philipp Moizi und Rapid Wien II einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Amīn-Elias Gröller ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Paul Gartler darauf steht.
Kurz notiert
TransfermarktJean Marcelin auf die Transferliste gesetzt
Christoph Haas und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Trainerbank24.05.2027
Amīn-Elias Gröller ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Rapid Wien II sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
Die TrainerbankMoulaye Haïdara klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktDas Gerede um Philipp Moizi reißt nicht ab
Amīn-Elias Gröller und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Kurz notiert
Die TrainerbankAmīn-Elias Gröller ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankPaul Gartler klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktDas Gerede um Philipp Moizi reißt nicht ab
Jetzt 11 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
5 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Gelungene Dribblings: 22. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Christoph Haas und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Das Spiel, um das der Kalender herumgebaut ist. Form zählt nicht, die Tabelle wird nicht befragt, und neunzig Minuten lang wird Rapid Wien II an einer einzigen Sache gemessen.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Heinz Lienhart nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Kader22.02.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Omar Badarneh steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankMoulaye Haïdara ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
TransfermarktDie Geschichte um Jakob Brunnhofer will nicht sterben
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Philipp Moizi und Rapid Wien II einigen sich auf weitere 5 Jahre.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
0‑1 für Amstetten, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Die Trainerbank08.02.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑1 bereithält, vorgetragen von Heinz Lienhart vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Kurz notiert
Die TrainerbankPhilipp Moizi bittet den Trainer um ein Gespräch
Kein Ende in Sicht: Rapid Wien II wartet weiter auf einen Sieg
Nun 6 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Rapid Wien II muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Spielernoten18.01.2027
Moulaye Haïdara, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.72
Eine 7.72 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Amīn-Elias Gröller und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ausgleich in Minute 94, nach einem Nachmittag, den Rapid Wien II so gut wie eingetütet hatte. Hertha Wels wird von einem gewonnenen Punkt sprechen, die Heimkabine von zwei verschenkten, und beide haben recht.
Kader18.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien II darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Daris Đezić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Philipp Moizi, 19, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 8.07
Eine 8.07 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 19-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Note 7.84. Es gibt eine Sorte Angreifer, deren Wert erst sichtbar wird, wenn man zählt, woran er beteiligt war, statt was er abgeschlossen hat — und heute führt sich dieses Argument selbst vor.
Mit 19 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es brauchte einen Treffer von Rene Kriwak, um überhaupt etwas mitzunehmen: 2‑2 gegen Schwarz-Weiß Bregenz — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien II diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Heinz Lienhart nach dem 2‑2, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankJakob Brunnhofer ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Gelungene Dribblings: 29. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Spielernoten24.08.2026
Keine Spur von Nerven bei Philipp Moizi mit 19 — 7.81
Das Schwerste daran, mit 19 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Philipp Moizi brauchte keine: 7.81, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien II diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Minute 93, gegen Austria Lustenau, und ein Tor, das sich für alle Gebliebenen wie ein Sieg anfühlte. Es war ein Unentschieden. Niemand, der das Stadion verließ, wird es so nennen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daris Đezić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Heinz Lienhart nach dem 1‑1, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Moulaye Haïdara hätte sich sein erstes Spiel nicht besser wünschen können — 7.43
Debüts werden überstanden, nicht genossen. Dieses wurde genossen: 7.43, 1 Tore und ein Trainer, der bereits gefragt wird, ob der Mann nächste Woche wieder beginnt.
Spielernoten10.08.2026
Keine Spur von Nerven bei Eaden Roka mit 18 — 8.12
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Eaden Roka brauchte keine: 8.12, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Eaden Roka und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Eaden Roka. 2‑1 gegen Schwarz-Weiß Bregenz — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Moulaye Haïdara und Rapid Wien II einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
TransfermarktDas Gespräch über Laurenz Orgler steht bevor