„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Banfield hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Das Angebot von America de Cali für Albian Ajeti wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Malamine Efekele ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Basel hat der Abschied leise begonnen.
Lorenzo Pellegrini und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader10.12.2029
Anton Stach gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Giacomo Koloto und Basel einigen sich auf weitere 5 Jahre.
4‑0 gegen Viking, an einem Abend, der in diesem Verein eine Generation lang nacherzählt wird. Internationale Rufe entstehen an einzelnen Abenden, und dies war der Abend.
Lorenzo Pellegrini und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Noch ein Name auf der Liste: Independiente Medellin hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Albian Ajeti stellen. Die Antwort von Basel hat sich nicht geändert — noch nicht.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Basel hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Schwer zu schlagen ist nicht dasselbe wie gewinnen, aber 27 Spiele ohne Niederlage sind ein Fundament, das Basel im Herbst fehlte.
Kader29.10.2029
Steven Mvogo verletzt sich am Kniebandapparat — 20 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 20 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Basel offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Marin Šotiček ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Basel hat der Abschied leise begonnen.
Lorenzo Pellegrini stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Gelungene Dribblings: 22. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Alphadjo Cissé und Basel einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Steven Mvogo verletzt sich am Kniebandapparat — 38 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 38 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Spielernoten15.10.2029
Doppelpack, und Ibrahim Salah nimmt den Nachmittag mit — 8.82
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Ibrahim Salah hat sie erzeugt, und die 8.82 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Spiel13.10.2029
Basel machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
13 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Lorenzo Pellegrini und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader15.10.2029
Anton Stach gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Schwer zu schlagen ist nicht dasselbe wie gewinnen, aber 17 Spiele ohne Niederlage sind ein Fundament, das Basel im Herbst fehlte.
Kader10.09.2029
Steven Mvogo verletzt sich am Kniebandapparat — 79 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 79 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Levante wartet mit einem Trikot. Bei Basel tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.31 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Kader10.09.2029
Ein Wechsel, den Luca Sonzogni umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Luca Sonzogni lebt diese Version bei Basel, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Lorenzo Pellegrini und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
9 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Basel haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot ging diese Woche an Sheffield United, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Toulouse FC behält seinen Mann, und Basel kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Basel — und es wird nicht zurückgezogen.
Federico Chiesa und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Alphadjo Cissé ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader16.07.2029
Bećir Omeragić hat sich mit 27 verbessert, womit niemand rechnete
Karrieren sollen ein Plateau erreichen und dann abfallen, und wer das ignoriert, hat auf dem Trainingsplatz zugehört. 3 Punkte über Monate — in einem Alter, in dem die Richtung normalerweise nur eine ist.
Kader16.07.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Basel darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Rodrigo Muniz steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Federico Chiesa und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Leny Yoro darauf steht.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Basel sagte Andrea Ghion, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Basel, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Basel jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Transfermarkt21.05.2029
Alphadjo Cissé wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Alphadjo Cissé taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Basel schweigt, und das sagt genug.
15 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Basel verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Junior Zé hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Basel tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Mateusz Bogusz hat gerade bei Basel unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
34 Einsätze bei Giresunspor, und die Tore hören nicht auf. Bei Basel verfolgt man das genauer, als dem Leihverein lieb sein kann.
Kader16.04.2029
Rodrigo Muniz gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Basel, und 5 Einsätze in 33 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Sandro Lauper verletzt sich am Kniebandapparat — 39 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 39 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
2 vom Punkt gehalten, und ein Stadion, das jeden einzelnen davon zwanzig Jahre lang nacherzählen wird. Ein Torhüter braucht einen solchen Abend in seiner Laufbahn, und das war er.
Ein Saisonschnitt von 7.74, dahinter 21 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Basel schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Federico Chiesa und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Die erste Niederlage nach 7 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Banik Ostrava; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
48 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Basel verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Basel haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Basel. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Young Boys läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Rodrigo Muniz darauf steht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Alphadjo Cissé etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Basel oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Kurz notiert
Die TrainerbankRayan Raveloson bittet den Trainer um ein Gespräch
Sandro Lauper verletzt sich am Kniebandapparat — 81 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 81 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Basel — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Basel weiß man das.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Federico Baschirotto, und der Trainer ließ es geschehen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Basel offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Albian Ajeti hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Basel schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Der Wechsel mit Grasshopper ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Basel ist mit einem Angebot zu Vaduz gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Federico Chiesa und Basel einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Das Angebot von Lugano für Junior Zé wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Basel machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
23 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Inzwischen 7 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Federico Chiesa und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Doncaster Rovers wollte nicht verkaufen, und die Zahl ist der Grund, warum sie es doch taten. $21.5M für Owen Beck — und die Erwartung, die mit ihm ankommt, mildert keine Eingewöhnungszeit.
Spielernoten21.08.2028
Alphadjo Cissé, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 8.04
Eine 8.04 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Owen Beck lebt diese Version bei Basel, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 8. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Mario Palomino ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Basel hat der Abschied leise begonnen.
Federico Chiesa stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Jonas Harder ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Kurz notiert
KaderRodrigo Muniz gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Bei $21.5M sind sich die Vereine wegen Owen Beck einig
Doncaster Rovers hat das Geld akzeptiert. Was Basel noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Avellino hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Basel — und es wird nicht zurückgezogen.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 7. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Basel niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
4‑1, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
16 Spiele hier ungeschlagen. Jeder Gästetrainer wird in der Woche davor danach gefragt, und genau deshalb hält sie.
Spielernoten24.07.2028
Doppelpack, und Rodrigo Muniz nimmt den Nachmittag mit — 9.36
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Rodrigo Muniz hat sie erzeugt, und die 9.36 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Federico Baschirotto hat gerade bei Basel unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Note 7.82 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Die Trainerbank24.07.2028
Sandro Lauper: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Basel schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Mario Palomino ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Basel hat der Abschied leise begonnen.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Kader17.07.2028
Alessandro Bianco kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Alessandro Bianco hat es getan, bei Basel, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Basel — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Karim Onisiwo ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Basel hat der Abschied leise begonnen.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 21 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Rodrigo Muniz trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankBećir Omeragić wird aufgestellt, wenn es zählt
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Basel haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Albian Ajeti hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Das Angebot ging diese Woche an Lugano, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Luzern behält seinen Mann, und Basel kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Lawrence Ati-Zigi lebt diese Version bei Basel, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Elia Caprile stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader12.06.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Basel darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Rodrigo Muniz steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kader12.06.2028
4 Spieler von Basel bei ihren Nationalmannschaften
Zwei Wochen lang wird es still auf dem Trainingsgelände. 4 Mann sind losgezogen, um die Spieler von jemand anderem zu sein, und dem Trainer bleiben die, die niemand angerufen hat.
An dieser Saison wird die Stadt die nächsten zwanzig messen. Die Trophäe fährt mit der Mannschaft nach Hause, und die Route durch die Straßen steht seit Tagen fest.
Ein 2‑1 gegen Sion, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Eine ganze Saison lang der beste 21-Jährige, den irgendjemand in dieser Liga aufs Feld schicken konnte. Basel hat ihn, und alle anderen wissen es jetzt.
Es gibt Fußballer, die eine gute Saison spielen, und Fußballer, für die eine Saison in Erinnerung bleibt; die Zweiten hören ihren Namen im Sommer in einem Saal. Basel wird sich still freuen und heimlich nervös sein.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Basel tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Mario Palomino hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Elia Caprile und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader01.05.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Basel darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Rodrigo Muniz steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Edimilson Vargas, und der Trainer ließ es geschehen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Julian Weigl darauf steht.
„Ich habe nicht unterschrieben, um zuzuschauen. Das tut niemand.“ Die älteste Beschwerde im Fußball, und Basel wird sie mit Minuten oder mit einem Wechsel beantworten müssen.
Ein Jahr ist vorbei, die Sprache kam nicht, die Stadt öffnete sich nicht, und er isst öfter allein, als man bei Basel zugeben möchte. Samstags sieht man es.
Kurz notiert
Die TrainerbankFür Remo Elvedi öffnet sich eine Tür
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader03.04.2028
Ein Wechsel, den Morris Duggan umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Morris Duggan lebt diese Version bei Basel, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Sebastiano Luperto und Basel einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Der Name Giacomo Koloto ist in Gesprächen gefallen, an denen Basel nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Julian Weigl darauf steht.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Basel, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Alphadjo Cissé. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
TransfermarktBasel kauft dort ein, wo es nichts kostet
Die TrainerbankFür Jonas Omlin öffnet sich eine Tür
Karim Onisiwo bricht sich einen Knochen — 40 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 40 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Atlanta United FC hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Basel erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Basel diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Basel hat ihn als etwas anderes gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Die Trainerbank06.03.2028
Julian Weigl ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Basel sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Basel hat Benji Siegrist deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Kurz notiert
Die TrainerbankEin eingelöstes Versprechen für Mario Palomino
Die TrainerbankGiacomo Koloto klopft an die Tür des Trainers
Grasshopper ist draußen, Basel eine Runde weiter, 4‑1 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Kader21.02.2028
Karim Onisiwo bricht sich einen Knochen — 56 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 56 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
14 Spiele hier ungeschlagen. Jeder Gästetrainer wird in der Woche davor danach gefragt, und genau deshalb hält sie.
Spielernoten21.02.2028
Alphadjo Cissé, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.90
Eine 7.90 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Basel — und es wird nicht zurückgezogen.
Julian Weigl und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rodrigo Muniz stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Remo Elvedi zum Exempel