Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
4‑1 — und die Schlagzeilen gehörten Tiago Gonçalves, an einem Nachmittag, an dem Austria Wien schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Austria Wien ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader25.08.2036
Diego Mina kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Diego Mina hat es getan, bei Austria Wien, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Samuele Inácio ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Austria Wien ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Harald Woxen hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Austria Wien haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Austria Wien fragte, und WSG Tirol sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
6 Spiele ohne Niederlage, und dann Blau-Weiß Linz. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Ein Bruch setzt Jorge Cabello 105 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Wien offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Grazer AK für Simón Bodnar wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Taylan Bulut und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jorge Cabello bricht sich einen Knochen — 112 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 112 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Inzwischen 5 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Joshua Kitolano ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader04.08.2036
Áron Dragóner bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Áron Dragóner hat gerade bei Austria Wien unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Simón Bodnar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Ivano Papić hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Taylan Bulut und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Ein Gespräch steht diese Woche an. Austria Wien werden eine Zahl nennen, und ab da ist es kein Fußball mehr, sondern Rechnen.
Kader14.07.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Taylan Bulut ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Evra Kigni Chabaud hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Pedro Andrade ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Taylan Bulut und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kader07.07.2036
Matías Cáceres gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
6 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
11 Neuzugänge, ein Durchschnittsalter, das niemand einen Kader nennen würde, und Eltern, denen ein Gebäude gezeigt wird, in dem ihre Söhne mehr Zeit verbringen werden als zu Hause. Gescoutet wurde längst; heute ist nur der Papierkram.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Austria Klagenfurt wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Das Angebot von SV Ried für Joshua Kitolano wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Cristo Lozada Echenique hat gerade bei Austria Wien unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Poller stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Blau-Weiß Linz wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Marco Popescu hat einen Wechsel zu Austria Wien vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simón Bodnar darauf steht.
17 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und St. Pölten wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Das Angebot von Admira Wacker für Simón Bodnar wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Wien weiß man das.
24 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Samuele Inácio will internationalen Fußball; ob Austria Wien das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Melvyn Otobo hat sich für den Sommer mit First Vienna geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Matías Cáceres stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Trainerbank16.06.2036
Taylan Bulut ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
Die TrainerbankTiago Gonçalves klopft an die Tür des Trainers
Marco Hoffmann verletzt sich am Kniebandapparat — 52 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 52 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Taylan Bulut und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader19.05.2036
Matías Cáceres gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Austria Wien weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Noch 4 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Austria Wien verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Diego Da Silva Sousa verlangen kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankFür Romeo Vučić öffnet sich eine Tür
Marco Hoffmann verletzt sich am Kniebandapparat — 60 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 60 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Alexander Murillo ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Taylan Bulut und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.05.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Poller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Samuele Inácio, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader12.05.2036
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Austria Wien
5 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Marco Hoffmann darauf steht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Pedro Andrade.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Diego Da Silva Sousa trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
67 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Franko Kolić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Die Anweisung kam aus dem Vorstandszimmer, und die Trainerbank war nicht einverstanden. Jemand wird gehen, die Ablöse wird ein gutes Geschäft genannt, und der Trainer verbringt die Saison damit, um die Lücke herum neu zu bauen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Austria Wien hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader05.05.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Poller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Diego Da Silva Sousa, und der Trainer ließ es geschehen.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
Die TrainerbankSimón Bodnar ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
81 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Simón Bodnar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader21.04.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Poller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tommaso Pobega, und der Trainer ließ es geschehen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Taylan Bulut darauf steht.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Austria Wien weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
6 Tore in 22 Spielen bei Hartberg — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Austria Wien pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
Marco Hoffmann verletzt sich am Kniebandapparat — 97 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 97 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Franko Kolić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.04.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Matías Cáceres steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
7 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simón Bodnar darauf steht.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
104 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Poller stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
TransfermarktCallum Marshall wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
112 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Taylan Bulut und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader24.03.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Laurs Skjellerup trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
TransfermarktDas Gerede um Marco Hoffmann reißt nicht ab
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
119 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein 1‑0 gegen Blau-Weiß Linz, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
Grausamer kann man ein Fußballspiel nicht verlieren. Austria Wien trafen in der 98. Minute, der Anstoß fand kaum noch statt, und der Gästeblock stand noch, als abgepfiffen wurde.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Taylan Bulut und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader17.03.2036
Bart Kemmeren kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Bart Kemmeren hat es getan, bei Austria Wien, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Spielernoten17.03.2036
Simón Bodnar spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.12. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Pedro Andrade stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Marco Hoffmann verletzt sich am Kniebandapparat — 149 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 149 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Taylan Bulut und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader18.02.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Austria Wien, und 0 Einsätze in 34 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Die Trainerbank18.02.2036
Marco Hoffmann ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
86 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Austria Wien hat ihn als etwas anderes gehört.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Poller stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Romeo Vučić hat seine Antwort von Austria Wien; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
10 Tore in 20 Spielen bei SV Ried — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Austria Wien pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
Kurz notiert
Die TrainerbankSimón Bodnar ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankRuben Rodriguez bekommt es vom Trainer zu hören
KaderEin Talent von Austria Wien holt die Nachwuchsauszeichnung
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Romeo Vučić
93 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Hertha Wels wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Er kam für eine Ablöse und geht für einen Bruchteil davon. $41.5K von dem, was Austria Wien für Ivan Krajčírik bezahlt hat, sieht der Verein nicht wieder — und die Chefetage wird sich zwei Spielzeiten lang dafür verantworten müssen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 6 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Vorstand04.02.2036
Austria Wien schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
2 rein und 14 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Romeo Vučić verletzt sich am Kniebandapparat — 100 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 100 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Austria Wien hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Taylan Bulut und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader28.01.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Austria Wien hat Franko Kolić deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Mit 0‑3 gegen Rapid Wien verloren, ausgerechnet in dem Spiel, in dem Verlieren nicht vorgesehen ist. Der Fußball war schlimm genug; die Woche danach wird schlimmer.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Platz 3, 43 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Es gibt Fußballer, die eine gute Saison spielen, und Fußballer, für die eine Saison in Erinnerung bleibt; die Zweiten hören ihren Namen im Sommer in einem Saal. Austria Wien wird sich still freuen und heimlich nervös sein.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Austria Wien hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader07.01.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Poller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Austria Wien hat Simón Bodnar deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Pedro Andrade und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
SpielernotenSimón Bodnar lief sie den ganzen Tag an