Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Al Wahda tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Al Wahda niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Gilmário Menezes und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Trainerbank16.07.2035
Der Trainer hat Hamad Ahmeds Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Al Wahda weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Kurz notiert
Die TrainerbankFaisal Suqrat klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktDer Berater von Mohammed Abbas befeuert einen Wechsel
Platz 3, 54 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Faisal Suqrat ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Al Wahda hat der Abschied leise begonnen.
Everson Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Mohammed Rabii hat seine Antwort von Al Wahda; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Al Wahda, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Verkündet wird so etwas nie, und alle wissen es. Er ist bei Al Wahda ein größerer Teil des Plans als vor einem Monat, und das Trainingsgelände hatte das begriffen, bevor die Aufstellung es sagte.
Gilmário Menezes stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Houssine Rahimi stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Uriel Cañete, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Al Wahda weiß man das.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die Al Wahda spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
Die Trainerbank28.05.2035
Mohammed Rabii wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
Adis Jašić verletzt sich am Kniebandapparat — 113 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 113 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Al Ain tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader21.05.2035
Justin Hubner gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Über der Grenze, die die Bank gesetzt hat — der Linie zwischen einem Verein, der finanziert wird, und einem, der in Schwierigkeiten steckt. $106.9M ist jetzt die Zahl, mit der jedes Gespräch über diesen Verein beginnt.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Al Ain weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
5 Tore in 24 Spielen bei Al Shabab — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Al Ain pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Al Ain verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Mohammed Hurbush verlangen kann.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Gilmário Menezes ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Al Ain hat der Abschied leise begonnen.
26 Einsätze in der Fremde und 17 Tore als Ausbeute. Jedes einzelne macht das Gespräch im nächsten Sommer ein Stück teurer.
Kader14.05.2035
Adis Jašić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Matti Wagner hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Al Ain haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Justin Hubner und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Sperre verbietet jede Ablöse für einen Spieler, ganz gleich, was der Trainer für nötig hält. Jedes Gerücht, das bis zu ihrer Aufhebung über diesen Verein gedruckt wird, handelt von einem Geschäft, das nicht stattfinden kann.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Al Ain, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Gilmário Menezes.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Al Ain wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Kader30.04.2035
Pedro Bondo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Nasser Omar etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Al Ain verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Gilmário Menezes verlangen kann.
Nasser Omar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Walid Al Suwaidi hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Nasser Saeed hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Bandar Suqrat ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Der Trainer darf mit jedem sprechen und niemanden bezahlen. Ein Kader übersteht so ein Fenster mit Leihen, mit Eigengewächsen und mit der Hoffnung, dass die Verletzungen woanders passieren.
Kader16.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Pedro Bondo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Kurz notiert
Die TrainerbankRonald Mayo bittet den Trainer um ein Gespräch
Nasser Omar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader02.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adis Jašić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Al Ain weiß man das.
Die Lücke in den Büchern wurde wieder von oben gestopft. Die Anhänger dürfen dankbar sein und fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird – und beide Gefühle kommen zusammen an.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Jannik Robatsch hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Al Ain haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Adis Jašić steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Al Ain hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Nasser Omar etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Al Ain können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
46 Zähler, und die Saison hat eine Zahl. Wie auch immer sie sich von innen angefühlt hat: So wird sie in einem Buch aussehen.
Spielernoten19.03.2035
Doppelpack, und Momodou Jatta nimmt den Nachmittag mit — 8.29
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Momodou Jatta hat sie erzeugt, und die 8.29 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Al Ain spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Spielernoten19.03.2035
Ali Al Hashmi, 18, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.76
Eine 7.76 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 18-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 18-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Ali Al Hashmi hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Nasser Omar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader05.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adis Jašić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Lücke wurde wieder von oben geschlossen. Anhänger dürfen erleichtert sein und dürfen fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird — beides kommt meistens gleichzeitig.
Mit 17 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
200 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Note 8.15 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Ain erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jede lange Karriere erreicht die Woche, in der über die letzte nachgedacht wird. Er hätte sie gern dort, wo er angefangen hat, und Al Ain weiß jetzt, dass der Gedanke angekommen ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Justin Hubner stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Über der Grenze, die die Bank gesetzt hat — der Linie zwischen einem Verein, der finanziert wird, und einem, der in Schwierigkeiten steckt. $110.3M ist jetzt die Zahl, mit der jedes Gespräch über diesen Verein beginnt.
Ausgleich in Minute 87, nach einem Nachmittag, den Al Ain so gut wie eingetütet hatte. Baniyas wird von einem gewonnenen Punkt sprechen, die Heimkabine von zwei verschenkten, und beide haben recht.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Al Ain spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader19.02.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adis Jašić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Pedro Bondo und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Für niemanden darf eine Ablöse gezahlt werden, ganz gleich, was der Kader braucht. Jedes Gerücht über diesen Verein bis zur Aufhebung ist ein Gerücht über ein Geschäft, das nicht stattfinden kann.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Al Ain niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Die Trainerbank19.02.2035
Sebastián Puerta ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Al Ain sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Rashid Al Menhali nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Abdalla Zaal
85 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Al Ain können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Momodou Jatta und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Adis Jašić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Al Ain weiß man das.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.33 auf dem Zettel, und der Anhang von Al Ain ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
Die Trainerbank29.01.2035
Momodou Jatta ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Al Ain sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
93 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Al Ain verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Al Ain tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader22.01.2035
Adis Jašić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Justin Hubner und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Sperre verbietet jede Ablöse für einen Spieler, ganz gleich, was der Trainer für nötig hält. Jedes Gerücht, das bis zu ihrer Aufhebung über diesen Verein gedruckt wird, handelt von einem Geschäft, das nicht stattfinden kann.
Die erste Niederlage nach 4 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Al Ahli; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Abdalla Zaal
117 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Nasser Omar, an einem Nachmittag, an dem Al Ain schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Al Ain — und es wird nicht zurückgezogen.
Spielernoten01.01.2035
Doppelpack, und Nasser Omar nimmt den Nachmittag mit — 8.31
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Nasser Omar hat sie erzeugt, und die 8.31 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Nasser Omar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader01.01.2035
Adis Jašić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Fußballvereine borgen sich Geld; das ist keine Nachricht. Mehr zu borgen, als die Kreditlinie hergibt, schon — denn ab hier geht es um das Geld des Eigentümers oder um die Entscheidung eines anderen, und keines von beiden gehört dem Vorstand.
Abdalla Zaal verletzt sich am Kniebandapparat — 125 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 125 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Sebastián Puerta. 2‑1 gegen Emirates Club — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 20-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Amer Al Naqbi hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Die Sperre verbietet jede Ablöse für einen Spieler, ganz gleich, was der Trainer für nötig hält. Jedes Gerücht, das bis zu ihrer Aufhebung über diesen Verein gedruckt wird, handelt von einem Geschäft, das nicht stattfinden kann.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kader25.12.2034
Dilshod Abdullayev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Die TrainerbankMomodou Jatta ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Abdalla Zaal
133 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Pokalspiele warten darauf, dass jemand sie an sich reißt — Sebastián Puerta tat es gegen Emirates Club. 1‑0 am Ende, und im Lostopf der nächsten Runde liegt Al Ain.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Adis Jašić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Saeed Khalfan, und der Trainer ließ es geschehen.
Spielernoten18.12.2034
Sebastián Puerta spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.44. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Yimy Gamero bricht sich einen Knochen — 81 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 81 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jônatas ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Al Wahda hat der Abschied leise begonnen.
Reza Ghandipour stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Al Ain wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Gilmário Menezes hat einen Wechsel zu Al Wahda vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Bernardo Folha. 1‑0 gegen Al Shaab — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Note 8.11 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
100 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 3, 27 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader27.11.2034
Adis Jašić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al Ain hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Die Sperre verbietet jede Ablöse für einen Spieler, ganz gleich, was der Trainer für nötig hält. Jedes Gerücht, das bis zu ihrer Aufhebung über diesen Verein gedruckt wird, handelt von einem Geschäft, das nicht stattfinden kann.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Rashid Al Menhali nach dem 0‑3, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Abdalla Zaal, und der Trainer ließ es geschehen.
Nasser Omar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader20.11.2034
Adis Jašić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kader20.11.2034
Amer Al Naqbi ist bestes Nachwuchstalent des Wochenendes
Mit 20 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Ronald Mayo darauf steht.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Saeed Maqdami: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Al Ain, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Sebastián Puerta etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Al Ain, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Note 8.11 mit 20, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Daniel Kyerewaa. 2‑1 gegen Al Dhafra — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kader13.11.2034
Dilshod Abdullayev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
4 Nationalspieler sind ein Kompliment für den Kader und ein Kopfschmerz für den Mann, der ihn führt. In zwei Wochen bekommt er sie zurück, müde und in unterschiedlichem Zustand.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 2‑1, redete schon über das nächste Spiel.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Adis Jašić darauf steht.
Kader13.11.2034
Ein Talent von Al Ain holt die Nachwuchsauszeichnung
Amer Al Naqbi ist 20 und war an einem Wochenende der Beste seines Jahrgangs in der Liga. Darauf sollte niemand eine Karriere bauen, und alle tun es still.
Eine Verwarnung, die niemand brauchte, an einem Abend, an dem das Spiel längst gewonnen war. Al Ain verlieren einen Spieler aus dem vermeidbarsten Grund überhaupt.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Adis Jašić will nicht sterben
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Ain erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Adis Jašić und Al Ain einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Sebastián Puerta stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Adis Jašić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Lücke wurde wieder von oben geschlossen. Anhänger dürfen erleichtert sein und dürfen fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird — beides kommt meistens gleichzeitig.
Fußballvereine borgen sich Geld; das ist keine Nachricht. Mehr zu borgen, als die Kreditlinie hergibt, schon — denn ab hier geht es um das Geld des Eigentümers oder um die Entscheidung eines anderen, und keines von beiden gehört dem Vorstand.
Gilmário Menezes wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Nasser Omar, an einem Nachmittag, an dem Al Ain schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
12 Spiele hier ungeschlagen. Jeder Gästetrainer wird in der Woche davor danach gefragt, und genau deshalb hält sie.
Spielernoten02.10.2034
Ein Verteidigertor entscheidet es für Al Ain — 7.89
1 für Momodou Jatta, Note 7.89 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Defensivaktionen: 21, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
Die Lücke in den Büchern wurde wieder von oben gestopft. Die Anhänger dürfen dankbar sein und fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird – und beide Gefühle kommen zusammen an.
Für niemanden darf eine Ablöse gezahlt werden, ganz gleich, was der Kader braucht. Jedes Gerücht über diesen Verein bis zur Aufhebung ist ein Gerücht über ein Geschäft, das nicht stattfinden kann.
Note 8.43 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Kurz notiert
SpielernotenAmer Al Naqbi schlägt sie einen nach dem anderen
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Adis Jašić
21 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Die Trainerbank25.09.2034
Saeed Khalfan: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Al Ain schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 9. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
7.79, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al Ain hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Note 7.93 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Al Ain sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Rashid Al Menhali zu einem Nachmittag, der 3‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Kurz notiert
VorstandBei Al Ain kommt erst jemand, wenn jemand geht
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Adis Jašić
29 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
11 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Sebastián Puerta und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Note 8.11 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Al Ain. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Al Wahda läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Kader18.09.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ronald Mayo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
5 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Adis Jašić verletzt sich am Kniebandapparat — 45 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 45 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Ain erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Al Ain — und es wird nicht zurückgezogen.
Vorstand04.09.2034
Al Ain schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
20 rein und 20 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
Adis Jašić stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Al Shaab wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Pedro Bondo hat einen Wechsel zu Al Ain vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Nasser Omar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Al Ain, und 0 Einsätze in 5 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Die Trainerbank14.08.2034
Adis Jašić ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Al Ain sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
89 Absolventen aus einer Abteilung, die inzwischen mit 9 von 20 bewertet wird. Nichts von der Akademie taucht in einem Ergebnis auf, und nichts von der Zukunft des Vereins existiert ohne sie.
Zwei Stunden pro Woche mit einem Lehrer: das Unglamouröseste, was es bei Al Ain gibt, und das, was entscheidet, ob ein ausländischer Neuzugang in zwei Jahren noch hier ist.
Kurz notiert
KaderDie Trainingsberichte über Amer Al Naqbi sind nicht gut
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Ain erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Sebastián Puerta und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader31.07.2034
Ronald Mayo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Verein darf ausgeben, hat aber nichts, was er nicht vorher eingenommen hätte. Jeder Name, der in diesem Fenster mit Al Ain in Verbindung gebracht wird, kommt mit einem Namen im selben Satz, der geht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Gilmário Menezes trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Sebastián Puerta etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Kurz notiert
Die TrainerbankRashid Al Hashmi ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankNasser Omar behält die Stimme seines Trainers
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Al Ain niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Justin Hubner stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
7 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Mahmoud Al Suwaidi darauf steht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Nasser Omar. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Justin Hubner hat sich das Datum notiert.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Al Ain können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Justin Hubner und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Gilmário Menezes, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Al Ain, und 0 Einsätze in 5 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Kader17.07.2034
Ronald Mayo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Transfermarkt17.07.2034
Adis Jašić wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Adis Jašić taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Al Ain schweigt, und das sagt genug.
Ein Jahr ist vorbei, die Sprache kam nicht, die Stadt öffnete sich nicht, und er isst öfter allein, als man bei Al Ain zugeben möchte. Samstags sieht man es.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Amer Al Naqbi trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Nasser Omar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Daniel Kyerewaa hat gerade bei Al Ain unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Al Nasr ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Ronald Mayo und Al Ain einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Al Ain hat Nasser Al Shamsi deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Die Trainerbank26.06.2034
Mahmoud Al Suwaidi ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Al Ain sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Al Ain, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Qualifikation ist unter Dach und Fach, und die großen Flutlichtabende der nächsten Saison sind internationale. Für die Spieler ist es eine Bühne, für die Buchhaltung ein Rettungsanker, für die Anhänger heißt es: Reisepass suchen.
Eine ganze Saison lang der beste 20-Jährige, den irgendjemand in dieser Liga aufs Feld schicken konnte. Al Ain hat ihn, und alle anderen wissen es jetzt.
Yohan González und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al Ain hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
13 Spiele ohne Gegentor über eine Saison und die eine Auszeichnung, für die sonst niemand auf dem Platz infrage kommt. Die meisten Torhüter erleben ein solches Jahr nie.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dilshod Abdullayev, und der Trainer ließ es geschehen.
Transfermarkt22.05.2034
Adis Jašić wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Adis Jašić taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Al Ain schweigt, und das sagt genug.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Al Ain, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Qualifikation ist unter Dach und Fach, und die großen Flutlichtabende der nächsten Saison sind internationale. Für die Spieler ist es eine Bühne, für die Buchhaltung ein Rettungsanker, für die Anhänger heißt es: Reisepass suchen.
Platz 3, 52 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Yohan González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Gilmário Menezes, und der Trainer ließ es geschehen.
Er macht samstags Dinge, auf die niemand um ihn herum eine Antwort hat — etwa eine Saison lang schmeichelhaft, danach ein Problem. Al Ain wird ihn nicht halten, indem er das Gegenteil behauptet.
Ein Jahr ist vorbei, die Sprache kam nicht, die Stadt öffnete sich nicht, und er isst öfter allein, als man bei Al Ain zugeben möchte. Samstags sieht man es.
Er ging als Junge und kommt zurück und weiß noch, wo der Gästeblock ist. Die meisten Neuzugänge muss man einer Stadt erklären; für diesen genügte ein Foto.
Mit 18 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Richard Akonnor und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader08.05.2034
Yohan González gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Mahmoud Al Suwaidi, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Trainerbank08.05.2034
Yohan González ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Al Ain sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Der Verein darf ausgeben, hat aber nichts, was er nicht vorher eingenommen hätte. Jeder Name, der in diesem Fenster mit Al Ain in Verbindung gebracht wird, kommt mit einem Namen im selben Satz, der geht.
Justin Hubner und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader03.04.2034
Yohan González gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Gilmário Menezes, und der Trainer ließ es geschehen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Al Ain, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Amankwah Forson.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Sebastián Puerta steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Al Ain hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Santiago Saavedra wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Al Ain weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Über einen Sprachlehrer schreibt niemand eine Schlagzeile. Man muss aber auch niemandem erklären, was aus einem Zugang wird, der zwei Jahre lang der Mann ist, mit dem beim Essen keiner reden kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich vor Yohan González
Nasser Omar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Al Wasl wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Momodou Jatta hat einen Wechsel zu Al Ain vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Yohan González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Adis Jašić darauf steht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Adis Jašić etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Gilmário Menezes trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Noch 2 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Al Ain verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Santiago Saavedra verlangen kann.
2 Tore Vorsprung und dann die langsame Aufgabe von allem, was erarbeitet war. Nasser Omar wird nicht der Schuldige sein, aber niemand bei Al Ain entkommt dem Gespräch, das auf so einen Einbruch folgt.
Das letzte Ligaspiel ist gespielt, die Tabelle hat aufgehört, sich zu bewegen: 52 Zähler. Am Montag beginnt der Sommer, und mit ihm der Streit darüber, was das alles bedeutet hat.
Beteiligt an 2 Treffern, von einem Spieler, der neunzig Minuten lang genau das tat, was ein Trainer will: da sein, wo der Ball landen würde. 7.93 neben seinem Namen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jetzt 6 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Al Ain weiß man das.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Yohan González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er ist 20, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Jede Serie endet an einem Nachmittag, den irgendwer als Pflichtaufgabe abgehakt hatte. Diese hielt 4 Spiele — lang genug, dass eine Stadt aufgehört hatte mitzuzählen, und kurz genug, dass sie sich genau merkt, wer sie beendet hat.
Gelungene Dribblings: 15. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Yohan González darauf steht.
Der Trainer hat eine Liste, und der Vorstand hat eine Bedingung daran geknüpft. Das ist keine Krise — der halbe Fußball funktioniert so — aber es entscheidet, wer von beiden sich im August durchsetzt.
2 vorn und in völliger Kontrolle — und am Ende war Al Shaab die zufriedenere Mannschaft. Es gibt keine Version dieses Nachmittags, die Al Ain gern noch einmal anschaut.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Al Ain diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Al Ain niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
Kurz notiert
Die TrainerbankYohan González wird aufgestellt, wenn es zählt
VorstandAl Ain kann nur kaufen, was vorher verkauft wurde
33 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Al Ain verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Al Ain hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Nasser Omar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
6.94 bei 9 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Rashid Al Menhali zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Adis Jašić darauf steht.
Kurz notiert
VorstandAl Ain kann nur kaufen, was vorher verkauft wurde
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Al Ain können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Nasser Omar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader28.11.2033
Yohan González gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Adis Jašić. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Platz 3, 17 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Justin Hubner und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Yohan González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Faisal Hussain und Al Ain einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Die TrainerbankYohan González wird aufgestellt, wenn es zählt
Yohan González und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al Ain hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Als Nächstes Al Dhafra, und ein Mann in der Kabine von Al Ain kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Khaled Al-Saleh darauf steht.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Mahmoud Al Suwaidi etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Ain oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.
17 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Moustapha Mbow stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader19.09.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Ain darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Yohan González steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank19.09.2033
Der Trainer hat Daniel Pedrozos Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑1, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
24 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Ain verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Nasser Omar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.09.2033
Sultan Hassan bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Sultan Hassan hat gerade bei Al Ain unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Al Ain fragte, und Al Jazira sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Al Ain hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Al Ain, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Nasser Omar.