Kein Monat, keine Formphase — eine ganze Saison als bester 20-Jähriger, den irgendjemand in dieser Liga aufs Feld schicken konnte. Diese Auszeichnung wird für den Rest seiner Karriere erwähnt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Rapid Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Thobani Gumede hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Christoph Dragovic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader31.05.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Christopher Martins Pereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Rapid Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Dominik Nišandžić.
Kurz notiert
TransfermarktHusein Balić lässt seinen Vertrag auslaufen
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Husein Balić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
Christoph Dragovic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader24.05.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Christopher Martins Pereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Rapid Wien, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Rapid Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Matěj Federle.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Daniel Kutík
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Rapid Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Stefan Trimmel stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Christopher Martins Pereira stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Rapid Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Dominik Nišandžić.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Dominik Nišandžić trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kein neuer Vertrag, keine neue Rückennummer: ein neuer Platz im Denken des Trainers, was die einzige Beförderung im Fußball ist, die wirklich zählt. Matěj Federle hat sie bekommen.
Kurz notiert
TransfermarktHusein Balić lässt seinen Vertrag auslaufen
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Rapid Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader26.04.2032
Szymon Włodarczyk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Guido Schlager stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Rapid Wien weiß man das.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Rapid Wien verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Daniel Kutík verlangen kann.
Rapid Wien hat den Markt wissen lassen, dass Stefan Trimmel zu haben ist. Kein Preis in der Anzeige — aber jeder in der Branche weiß ungefähr, was dort steht.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Rapid Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Rapid Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Christoph Dragovic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader05.04.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raffael Behounek steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
In jedem Kader gibt es Spieler, die ein bestimmter Trainer geholt hat, und solche, die man bloß geerbt hat. Christopher Martins Pereira gehört zur ersten Gruppe, und der Mann, der ihn wollte, ist nicht mehr im Haus.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Husein Balić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
Stefan Trimmel und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Stefan Trimmel trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Zahlen bleiben in einer Kabine nicht geheim. Er verlangt nicht mehr, als er wert ist; er fragt, warum jemand neben ihm mehr wert ist, und Rapid Wien hat keine gute Antwort.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Rapid Wien jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Kurz notiert
TransfermarktKevin Arnautovic wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich vor Jhon Riascos
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Taha Zidouh ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
Stefan Trimmel stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader15.03.2032
Szymon Włodarczyk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kader15.03.2032
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Rapid Wien
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Transfermarkt15.03.2032
Jannes Horn wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Jannes Horn taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Rapid Wien schweigt, und das sagt genug.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Rapid Wien, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Ein Jahr ist vorbei, die Sprache kam nicht, die Stadt öffnete sich nicht, und er isst öfter allein, als man bei Rapid Wien zugeben möchte. Samstags sieht man es.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Daniel Kutík ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Rapid Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Rapid Wien hat ihn als etwas anderes gehört.
Vorstand08.03.2032
Bei Rapid Wien steht noch immer kein Name über der Tür
Tag 36 der Vakanz. Kandidaten wurden taxiert, sondiert und still aussortiert — und die Bilanz des Interimstrainers wird langsam zu einem eigenen Argument.
Kader08.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Christopher Martins Pereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Guido Schlager und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Rapid Wien jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Kurz notiert
KaderStefan Trimmel bekommt Gesellschaft auf seiner Position
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jacopo De Cintio ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
Christoph Dragovic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Szymon Włodarczyk stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Rapid Wien weiß man das.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Stefan Trimmel. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Rapid Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Christoph Dragovic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader16.02.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Christopher Martins Pereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jede Grundordnung hat Positionen, und diese hat seine nicht. Rapid Wien wird entweder das System ändern, seine Aufgabe oder seinen Verein, und er wartet darauf, zu erfahren, welches.
Kader16.02.2032
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Rapid Wien
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Vorstand16.02.2032
Bei Rapid Wien gehen 87% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Rapid Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Christoph Dragovic hat es getan, bei Rapid Wien, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Daniel Kutík ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Rapid Wien hat der Abschied leise begonnen.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Rapid Wien hat den schweren Teil mit TSG Hoffenheim hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Christopher Martins Pereira stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Louis Schaub und Rapid Wien einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Vorstand09.02.2032
Bei Rapid Wien steht noch immer kein Name über der Tür
Tag 8 der Vakanz. Kandidaten wurden taxiert, sondiert und still aussortiert — und die Bilanz des Interimstrainers wird langsam zu einem eigenen Argument.
Guido Onisiwo verletzt sich am Kniebandapparat — 40 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 40 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Rapid Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Kader17.11.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Christopher Martins Pereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Rapid Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Damir Redžić darauf steht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Mamadou Diallo trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Als Nächstes Admira Wacker, und ein Mann in der Kabine von Rapid Wien kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
Transfermarkt17.11.2031
Stefan Trimmel wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Stefan Trimmel taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Rapid Wien schweigt, und das sagt genug.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Rapid Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader10.11.2031
Szymon Włodarczyk gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Note 7.79. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Vorstand10.11.2031
Gehälter verschlingen 90% der Einnahmen von Rapid Wien
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Rapid Wien tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Die Trainerbank10.11.2031
Isaak Davies ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Rapid Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
105 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Rapid Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Kurve16.06.2031
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Rapid Wien
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Rapid Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Rapid Wien hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader16.06.2031
Ein Wechsel, den Daniel Kutík umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Daniel Kutík lebt diese Version bei Rapid Wien, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Rapid Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader16.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Rapid Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Szymon Włodarczyk steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Noch ein Name auf der Liste: Mattersburg hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Taha Zidouh stellen. Die Antwort von Rapid Wien hat sich nicht geändert — noch nicht.