„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader25.02.2030
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Alan García stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
16 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Rodrigo Rivero, und der Trainer ließ es geschehen.
Note 5.58. Nichts, was er versuchte, funktionierte, und ab der Stunde versuchte er kaum noch etwas — und genau das fällt einem Trainer auf, nicht die Fehler.
Die Tafel war oben, das Diskutieren hatte begonnen, und dann lag der Ball in der 91. Minute im Netz. Rentistas wird jede Sekunde der Nachspielzeit eine Woche lang nachspielen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan Rodríguez ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Gelungene Dribblings: 21. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader18.02.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Juan Rodríguez hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Joaquín Zeballos, und der Trainer ließ es geschehen.
Agustín Machado verletzt sich am Kniebandapparat — 14 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 14 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader28.01.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alan Barrionuevo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
46 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Agustín Machado verletzt sich am Kniebandapparat — 21 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 21 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan Rodríguez ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader21.01.2030
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Alan García stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Agustín Machado verletzt sich am Kniebandapparat — 28 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 28 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Ezequiel Burdin will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader14.01.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Matías Alegría und Wanderers einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Agustín Machado verletzt sich am Kniebandapparat — 42 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 42 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Das Angebot von Oriental für Juan Rodríguez wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Agustín Machado ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader17.12.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Gabriel Chocobar und Wanderers einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Mariano Aguilera will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader03.12.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader26.11.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Juan Rodríguez
19 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Wanderers verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Juan Rodríguez verletzt sich am Kniebandapparat — 27 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 27 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Juan Rodríguez
35 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Wanderers verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Enzo Meirelles ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Juan Rodríguez verletzt sich am Kniebandapparat — 43 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 43 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Wanderers offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Roque Ricca ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 20 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Kader15.10.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Wanderers weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Leandro Zazpe
VorstandDas Nachwuchsband von Wanderers läuft weiter
VorstandDer Vorstand von Wanderers entscheidet sich für Ruhe
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Wanderers offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ausgeschieden, 0‑2 gegen Racing — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Joaquín Zeballos und Wanderers einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Wanderers offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kevin Rolón bricht sich einen Knochen — 50 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 50 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kurz notiert
KaderJosé Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Kevin Rolón bricht sich einen Knochen — 57 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 57 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader10.09.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Nahuel Furtado will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader03.09.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nahuel Furtado, und der Trainer ließ es geschehen.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Wanderers tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Wanderers tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader27.08.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Wanderers — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader13.08.2029
Franco Muñoz: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader13.08.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan Rodríguez ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader06.08.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Guillermo Borthagaray hat seine Antwort von Wanderers; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
Ein 4‑1 gegen Central Espanol, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
Spielernoten30.07.2029
Doppelpack, und Lautaro Navarro nimmt den Nachmittag mit — 9.30
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Lautaro Navarro hat sie erzeugt, und die 9.30 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Neunzig Minuten fast nichts, und dann alles auf einmal. Der Siegtreffer fiel in der 85., und Progreso verbrachte den Rest der Partie damit, beim Schiedsrichter zu reklamieren statt dem Ball nachzujagen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Mariano Aguilera will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Justo Rodríguez lebt diese Version bei Wanderers, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. Wanderers schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader23.07.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Joaquín Zeballos: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Wanderers bleiben.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Wanderers — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader16.07.2029
Felipe Serrés: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Liverpool Montevideo zahlt $300.0K, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Kader16.07.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Pedro González will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Jonathan Urretaviscaya bindet sich für weitere 2 Jahre an Wanderers.
Kader09.07.2029
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Alan García stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kurz notiert
SpielernotenKevin Rolón lief sie den ganzen Tag an
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Niemand tut mehr so: Racing wird diese Woche wegen Mathías Bernatene anrufen. Wanderers hat eine Zahl im Kopf, und die Zahl ist nicht schüchtern.
Kader18.06.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
166 Einsätze in 8 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Noch ein Name auf der Liste: Uruguay Montevideo hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Juan Rodríguez stellen. Die Antwort von Wanderers hat sich nicht geändert — noch nicht.
Kader04.06.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Wanderers hat Gonzalo Freitas deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
La Luz ist draußen, Wanderers eine Runde weiter, 3‑1 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Enzo Meirelles ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Mariano Aguilera will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader28.05.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 8. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
José Alberti stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Beide Seiten rechnen in den nächsten Tagen mit einem Gespräch. Wanderers nennt eine Summe, alles danach ist Rechnen.
Kader30.04.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alan Barrionuevo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kader30.04.2029
Jonás Luna ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Wanderers sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die 87. Minute, das halbe Stadion schon auf dem Weg zum Ausgang, und Joaquín Zeballos entschied, dass niemand irgendwohin geht. Nacional blieb keine Zeit für eine Antwort.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jetzt 7 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Joaquín Zeballos. 1‑0 gegen Nacional — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Juan Rodríguez will internationalen Fußball; ob Wanderers das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader23.04.2029
Alan Barrionuevo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Spielernoten23.04.2029
Joaquín Zeballos spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.13. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Felipe Serrés bricht sich einen Knochen — 71 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 71 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Agustín Buffa ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader19.02.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Jonás Luna hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Rodrigo Rivero: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Wanderers bleiben.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Agustín Buffa, und der Trainer ließ es geschehen.
Felipe Serrés bricht sich einen Knochen — 94 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 94 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Kader29.01.2029
Franco Muñoz: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Eduardo Cardozo verletzt sich am Kniebandapparat — 25 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 25 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot von Artigas für Juan Rodríguez wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
José Alberti stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader08.01.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alan Barrionuevo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mateo Martínez
38 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Wanderers verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Wanderers hatte den Nutzen davon.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader11.12.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mateo Martínez
49 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Wanderers verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Wanderers können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
165 Einsätze in 8 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Jonathan Urretaviscaya und Wanderers einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Noch ein Name auf der Liste: Cerrito hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Juan Rodríguez stellen. Die Antwort von Wanderers hat sich nicht geändert — noch nicht.
Kurz notiert
TransfermarktLeandro Zazpe darf sich etwas Neues suchen
TransfermarktDas Gespräch über Pablo Suárez steht bevor
Die Serie ohne Niederlage steht bei 8. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader17.07.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu José Alberti, und der Trainer ließ es geschehen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Enzo Meirelles ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Jonás Luna stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Noch ein Name auf der Liste: Cerrito hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Juan Rodríguez stellen. Die Antwort von Wanderers hat sich nicht geändert — noch nicht.
Kader10.07.2028
José Alberti gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Mit 23 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Grausamer kann man ein Fußballspiel nicht verlieren. Wanderers trafen in der 90. Minute, der Anstoß fand kaum noch statt, und der Gästeblock stand noch, als abgepfiffen wurde.
Das Angebot lag deutlich daneben, und Wanderers brauchten dafür nicht lange. Niemand im Geschäft hält eine erste Absage für ein Ende.
Kader19.06.2028
Darlin Mencia: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Wanderers schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tomás Hernández ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Wanderers hat der Abschied leise begonnen.
Kader19.06.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Doppelpack, und Alan García nimmt den Nachmittag mit — 8.75
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Alan García hat sie erzeugt, und die 8.75 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Wanderers erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Wanderers diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Der Name Juan Rodríguez ist in Gesprächen gefallen, an denen Wanderers nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Kader05.06.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Wanderers darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. José Alberti steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.