Sondre Auklend verletzt sich am Kniebandapparat — 20 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 20 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. VfB Stuttgart hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Jonathan Burkardt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und VfB Stuttgart kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Eine Leihanfrage bei Bayer Leverkusen: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
41 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. VfB Stuttgart verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei VfB Stuttgart hat ihn als etwas anderes gehört.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Fredrik Sjøvold und VfB Stuttgart einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Max Moerstedt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
16 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayern Munich behält seinen Mann, und VfB Stuttgart kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Ruben Müller will internationalen Fußball; ob VfB Stuttgart das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kurz notiert
Die TrainerbankSondre Auklend bekommt es vom Trainer zu hören
Platz 6, 48 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Jetzt 12 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Jonathan Burkardt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Max Moerstedt: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei VfB Stuttgart bleiben.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.69 auf dem Zettel, und der Anhang von VfB Stuttgart ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Andrea Papetti, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Die TrainerbankJoane Gadou bittet den Trainer um ein Gespräch
Jetzt 9 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Kader24.04.2034
Aitor Gismera kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Aitor Gismera hat es getan, bei VfB Stuttgart, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Jovon Makama und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei VfB Stuttgart weiß man das.
Joane Gadou wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Kader24.04.2034
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei VfB Stuttgart
11 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Spielberichtsbogen sagte alles über Omar Sadik
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Frank Sauer
19 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. VfB Stuttgart verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Die Anfrage liegt bei Slovan Liberec, und die Antwort gibt ein anderer. So etwas wird hinter verschlossenen Türen entschieden und danach öffentlich berichtet — meist in dieser Reihenfolge.
Max Moerstedt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Bei VfB Stuttgart sahen es alle, bevor es jemand aussprach; so läuft das immer. Mit 37 ist der Abfall real und messbar — 3 Punkte — und offen bleibt nur, wie der Verein mit jemandem umgeht, dem er sehr viel schuldet.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von VfB Stuttgart hat Jovon Makama deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
26 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. VfB Stuttgart verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Spielernoten10.04.2034
Doppelpack, und Omar Sadik nimmt den Nachmittag mit — 8.41
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Omar Sadik hat sie erzeugt, und die 8.41 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
9 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob VfB Stuttgart ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Tim Iroegbunam stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei VfB Stuttgart niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Der Kader wurde ohne ihn bekannt gegeben, und es gab keine Verletzung, hinter der man sich verstecken konnte. Nationalmannschaftskarrieren enden selten mit einer Erklärung; sie enden mit einer Liste, auf der jemand anderes steht.
14 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
7.13, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. VfB Stuttgart hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Max Moerstedt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Am Ende stand ein 2‑0, und es war der Nachmittag von Jonathan Burkardt: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei VfB Stuttgart bleiben.
5 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Fortuna Düsseldorf war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Mats Wieffer, und der Trainer ließ es geschehen.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Caleb Taylor ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 5 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Kader20.02.2034
Ondřej Kričfaluši kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Ondřej Kričfaluši hat es getan, bei VfB Stuttgart, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Omar Sadik und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Hertha BSC behält seinen Mann, und VfB Stuttgart kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Max Moerstedt, und der Trainer ließ es geschehen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Harry Amass ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Transfermarkt13.02.2034
So nah dran: Der Wechsel von Max Moerstedt stirbt spät
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. VfL Wolfsburg zog weiter, Max Moerstedt meldet sich zurück bei VfB Stuttgart, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 4 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Union Berlin wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Jan Ziółkowski hat einen Wechsel zu VfB Stuttgart vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Paul Hennrich ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Die Serie steht bei 4, und die Fragen rund um VfB Stuttgart sind längst nicht mehr höflich.
Kader12.12.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von VfB Stuttgart darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Levi Colwill steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jovon Makama, und der Trainer ließ es geschehen.
Tim Iroegbunam und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei VfB Stuttgart, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Vorstand12.12.2033
Bei VfB Stuttgart gehen 93% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 0‑0 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Kurz notiert
TransfermarktIm Plan ist kein Platz für Phil Harres
Ein 1‑0 gegen Holstein Kiel — und die Auslosung der nächsten Runde lässt sich endlich wieder mit Interesse verfolgen.
Spiel16.11.2033
Puso Dithejane entscheidet es, als längst abgepfiffen sein sollte
102 Minuten gespielt. Puso Dithejane fand den Abschluss in einer Zeit, die es nur wegen früherer Unterbrechungen gab, und Holstein Kiel verlor den Punkt in einer einzigen Bewegung.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Levi Colwill stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Max Moerstedt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: VfB Stuttgart hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Paul Hennrich hat sich für den Sommer mit Hertha BSC geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Yanis Massolin will internationalen Fußball; ob VfB Stuttgart das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Man war ehrlich zu mir, und das ist mir lieber.“ Divine Mukasa wurde mitgeteilt, dass er bei VfB Stuttgart nicht mehr eingeplant ist.
Kader14.11.2033
Brad Hills gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Fredrik Sjøvold: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und VfB Stuttgart, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Harry Amass ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ VfB Stuttgart schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Tim Iroegbunam und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Mats Wieffer, und der Trainer ließ es geschehen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Peque trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.81 auf dem Zettel, und der Anhang von VfB Stuttgart ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader10.10.2033
Levi Colwill gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Jovon Makama hat seine Antwort von VfB Stuttgart; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
Mario García und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Ehrgeizgeschichte rückwärts erzählt, und die, die niemand erzählt: ein Fußballer, der ein kleineres Stadion will, weniger Kameras und ein Publikum, das sich nicht gegen einen wendet. Schwäche ist das nicht, und als etwas anderes wird es selten beschrieben.
Vorstand10.10.2033
Gehälter verschlingen 86% der Einnahmen von VfB Stuttgart
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nediljko Labrović, und der Trainer ließ es geschehen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Phil Harres ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Max Moerstedt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei VfB Stuttgart, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Harry Amass.
Jemand ist an ihm vorbeigezogen. Es ist keine Ausbootung, und es ist schlimmer als eine, denn eine Ausbootung betrifft einen Samstag und das hier betrifft seinen Stand.
Die Trainerbank03.10.2033
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Interim Coach versteckte es nach dem 0‑0 nicht, und in der Kabine von VfB Stuttgart tat es auch niemand.
Kurz notiert
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Mats Wieffer eingeholt
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Schalke 04 wartet mit einem Trikot. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Der Transfer, der Tommaso Rubino zu RB Leipzig gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei VfB Stuttgart zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
42 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Spiel10.09.2033
Kein Ende in Sicht: VfB Stuttgart wartet weiter auf einen Sieg
Nun 4 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei VfB Stuttgart muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
4 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Die Anfrage liegt bei Rentistas, und die Antwort gibt ein anderer. So etwas wird hinter verschlossenen Türen entschieden und danach öffentlich berichtet — meist in dieser Reihenfolge.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Schalke 04 hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Schalke 04 wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Schalke 04 — und es wird nicht zurückgezogen.
Schalke 04 ist mit einem Angebot zu Borussia Dortmund gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Schalke 04 bot $2.0M; Borussia Dortmund sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Dan Ndoye und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Schalke 04 fragte, und VfB Stuttgart sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Schalke 04 hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Schalke 04 — und es wird nicht zurückgezogen.
Borussia Dortmund wollte mehr als $2.0M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Schalke 04 fragte, und VfB Stuttgart sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Bećir Omeragić stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Luca Dahl Tomasson und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Der Wechsel mit Bayer Leverkusen ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Heidenheim wartet mit einem Trikot. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Das Angebot von Girona für Fran González wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tidiam Gomis ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Kader27.06.2033
Levi Colwill gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Schalke 04 hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Schalke 04 — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Schalke 04 hat ihn als etwas anderes gehört.
Das Angebot von Zulte Waregem für Aster Vranckx wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Bećir Omeragić stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Schalke 04 fragte, und VfB Stuttgart sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Jesurun Rak-Sakyi bindet sich für weitere 4 Jahre an Schalke 04.
Kader06.06.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Schalke 04 darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jonah Sticker steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Karl Hein steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Schalke 04 hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Kurz notiert
Die TrainerbankKevin Kelsy ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankDer Trainer macht Paco Esteban zum Exempel
VorstandGeöffnet: Schalke 04 geht ins Transferfenster
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und VfB Stuttgart können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Phil Harres ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Kader16.05.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von VfB Stuttgart darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Levi Colwill steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Max Moerstedt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob VfB Stuttgart ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Leihspieler16.05.2033
Die Leihe von Fran González misst sich daran, dass nichts passiert
12 Spiele ohne Gegentor aus 35 Einsätzen bei Gijón. Das ist der ganze Beruf eines Torhüters, ordentlich ausgeübt — nur eben weit weg von dem Verein, dem er gehört.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. VfB Stuttgart sagte Peque, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Kurz notiert
KaderEin kleinerer Verein würde Thierno Barry jetzt guttun
Die TrainerbankLuis Díaz klopft an die Tür des Trainers
Die TrainerbankHalb zufrieden: Interim Coach zum Remis
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
38 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Levi Colwill stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader09.05.2033
Caleb Taylor bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Caleb Taylor hat gerade bei VfB Stuttgart unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob VfB Stuttgart ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Hannover 96 hat VfB Stuttgart arbeiten lassen, aber am Ende stand 1‑0 auf der Anzeigetafel, und die Tabelle fragt nicht nach dem Wie.
Die Trainerbank02.05.2033
Der Spielberichtsbogen sagte alles über Max Moerstedt
Aufwärmleibchen, neunzig Minuten Zuschauen und am Ende ein Händedruck, der niemanden täuschte. Große Spiele zeigen, wem ein Trainer vertraut; dieses hat es Max Moerstedt gezeigt.
Kader02.05.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von VfB Stuttgart darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Matvii Ponomarenko steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Note 7.70 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei VfB Stuttgart sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Interim Coach zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Transfermarkt02.05.2033
Levi Colwill wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Levi Colwill taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. VfB Stuttgart schweigt, und das sagt genug.
Kurz notiert
Die TrainerbankTommaso Rubino nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Divine Mukasa verletzt sich am Kniebandapparat — 23 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 23 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Spielernoten18.04.2033
Ein Verteidigertor entscheidet es für VfB Stuttgart — 7.68
1 für Joey Veerman, Note 7.68 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Phil Harres ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader18.04.2033
Levi Colwill gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Joey Veerman und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
44 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. VfB Stuttgart verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Paul Hennrich ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Levi Colwill stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Max Moerstedt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Tom Krauß und VfB Stuttgart einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Leihspieler28.03.2033
Die Leihe von Fran González misst sich daran, dass nichts passiert
10 Spiele ohne Gegentor aus 30 Einsätzen bei Gijón. Das ist der ganze Beruf eines Torhüters, ordentlich ausgeübt — nur eben weit weg von dem Verein, dem er gehört.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Levi Colwill will nicht sterben
TransfermarktIm Plan ist kein Platz für Paul Hennrich
TransfermarktAtakan Karazor lässt seinen Vertrag auslaufen
5‑1 gegen Ararat-Armenia und eine Leistung, die verändern wird, wie der Rest des Wettbewerbs über diesen Verein spricht. Rufe im internationalen Fußball entstehen an einzelnen Abenden, und dies war so einer.
Kader21.03.2033
Divine Mukasa verletzt sich am Kniebandapparat — 51 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 51 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Jonathan Burkardt hat sie erzeugt, und die 9.04 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Joane Gadou traf, bekam eine 7.60 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Max Moerstedt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
6 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über VfB Stuttgart und Ararat-Armenia gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Kurz notiert
Die TrainerbankPeque für das grosse Spiel gestrichen
Álvaro Núñez verletzt sich am Kniebandapparat — 37 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 37 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Phil Harres ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Jonathan Burkardt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader21.02.2033
Levi Colwill gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Max Moerstedt will internationalen Fußball; ob VfB Stuttgart das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Note 7.41 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei VfB Stuttgart sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
6 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Kurz notiert
Die TrainerbankAtakan Karazor nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
51 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. VfB Stuttgart verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und VfB Stuttgart kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Fortuna Düsseldorf wartet mit einem Trikot. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Oben hat niemand etwas gesagt — und lauter geht es kaum. Ergebnisse kaufen in diesem Geschäft Schweigen; das Konto von VfB Stuttgart ist fast leer.
Transfermarkt07.02.2033
So nah dran: Der Wechsel von Loïc Williams stirbt spät
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. TSG Hoffenheim zog weiter, Loïc Williams meldet sich zurück bei VfB Stuttgart, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Vorstand07.02.2033
VfB Stuttgart schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
4 rein und 8 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Vasco Sousa ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei VfB Stuttgart hat ihn als etwas anderes gehört.
7 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Hertha BSC war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
Bayer Leverkusen wollte mehr als $17.9M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ramon Hendriks ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Eintracht Frankfurt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Eintracht Frankfurt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Der Wechsel mit VfL Bochum ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Amine Gouiri stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Lukas Jungwirth lebt diese Version bei Eintracht Frankfurt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Vereine haben sich mit RB Leipzig die Hand gegeben; der Spieler noch nicht. Als Nächstes kommen die persönlichen Bedingungen, und an denen sterben mehr Transfers, als irgendwer druckt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Eintracht Frankfurt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Eintracht Frankfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
Der Transfer, der Yannik Engelhardt zu Grasshopper gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Eintracht Frankfurt zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
Eintracht Frankfurt bot $2.0M; Borussia Dortmund sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Tom Bischof stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jorrel Hato stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Eintracht Frankfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Nico Paz und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Brandon Austin hat gerade bei Eintracht Frankfurt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jorrel Hato stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Eintracht Frankfurt niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 27 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ein 3‑0 gegen Darmstadt 98, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
13 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Max Moerstedt ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Eintracht Frankfurt hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Eintracht Frankfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
49 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Eintracht Frankfurt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die Trainerbank01.11.2032
Fedde Leysen: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Eintracht Frankfurt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Olivier Mambwa ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Eintracht Frankfurt hat der Abschied leise begonnen.
Nico Paz und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
11 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Eintracht Frankfurt. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei SC Paderborn läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Eintracht Frankfurt ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
8‑0 gegen Levski, an einem Abend, der in diesem Verein eine Generation lang nacherzählt wird. Internationale Rufe entstehen an einzelnen Abenden, und dies war der Abend.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Max Moerstedt ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Eintracht Frankfurt hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Eintracht Frankfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die erste Niederlage nach 9 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen VfL Bochum; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moise Kean stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
8 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Eintracht Frankfurt und Levski gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Eintracht Frankfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Max Moerstedt hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Kader27.09.2032
Moise Kean gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Johan Bakayoko. 2‑1 gegen Mainz 05 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Amine Gouiri trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Die Trainerbank27.09.2032
Nico Paz ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Eintracht Frankfurt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.