Maximilian Prass stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader19.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Stripfing darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lukas Junuzovic steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Ange Ahoussou etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Stripfing oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Gernot Lindner darauf steht.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Stripfing unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Luca Wimhofer trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Die Botschaft galt der Tribüne so sehr wie der Kabine: Gabriel Vidović spielt, und die Diskussion ist beendet, bis der Trainer etwas anderes entscheidet.
Über einen Sprachlehrer schreibt niemand eine Schlagzeile. Man muss aber auch niemandem erklären, was aus einem Zugang wird, der zwei Jahre lang der Mann ist, mit dem beim Essen keiner reden kann.
Vom Trainingsgelände heißt es, er sei die ganze Woche der Bissigste dort gewesen. Es ist die leiseste Meldung einer Zeitung, und meist erscheint sie eine Woche, bevor jemandes Serie in der Elf beginnt.
Kurz notiert
VorstandDer Vorstand von Stripfing entscheidet sich für Ruhe
Julian Gölles stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Wolfgang Kalajdzic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Stripfing, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Evan Khouri.
„Ich spiele, solange der Körper mitmacht, und höre an dem Tag auf, an dem er es nicht mehr tut.“ Er ist 35, hat 399 Einsätze hinter sich, und der Verein muss für eine Entscheidung planen, die noch nicht gefallen ist.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Wolfgang Kalajdzic. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Dario Bijelić trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Michael Fuchs: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Stripfing schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Wolfgang Kalajdzic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader16.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Stripfing darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Sebastian Posch steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader16.11.2026
Ein Talent von Stripfing holt die Nachwuchsauszeichnung
Wolfgang Kalajdzic ist 19 und war an einem Wochenende der Beste seines Jahrgangs in der Liga. Darauf sollte niemand eine Karriere bauen, und alle tun es still.
Als Nächstes FC Liefering, und ein Mann in der Kabine von Stripfing kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
4 Tore in 10 Spielen bei Vaduz — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Stripfing pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ein Schnitt von 7.06 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. Stripfing haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
7 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Stripfing diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 19-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Ivan Bradarić hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Gelungene Dribblings: 16. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kader26.10.2026
Sebastian Posch gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.78 auf dem Zettel, und der Anhang von Stripfing ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
Kurz notiert
Kader12 neue Gesichter — Stripfing lernt sich noch kennen