Cheveyo Tsawa

Defensiver Mittelfeldspieler - Vaduz
3 Jan 2027
Sonntag
Verarbeitung

Markiert für Cheveyo Tsawa

20 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

14.12.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Kader

Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Diego Nipp

101 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Vaduz verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.

Transfermarkt

Mischa Beeli reicht ein schriftliches Gesuch ein

„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Vaduz können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von Vaduz darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Cheveyo Tsawa steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Die Trainerbank

Der Trainer macht Denis Simani zum Exempel

„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.

Kader

Nerven in der Mannschaft von Vaduz

Dominik Schwizer ist lange genug dabei, um zu wissen, wie sich ein Frühjahr anfühlt, das schiefgeht — und er fühlt es. Eine Kabine, die Angst hat, spielt auch so.

Die Trainerbank

Benjamin Büchel sind Minuten versprochen worden

Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Benjamin Büchel hat sich das Datum notiert.

Kurz notiert

Frühere Ausgaben
16 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

16.11.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Transfermarkt

Mischa Beeli reicht ein schriftliches Gesuch ein

„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Vaduz können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.

Kader

Deutliche Worte bei Vaduz

Ayo Akinola und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von Vaduz darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tanguy Zoukrou steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Kader

Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Vaduz

5 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.

Die Trainerbank

Cheveyo Tsawa bittet den Trainer um ein Gespräch

„Lieber sage ich es ihm ins Gesicht, als es in der Zeitung zu lesen.“ Um das Treffen hat der Spieler gebeten, und das sagt fast alles.

Die Trainerbank

Das Urteil des Trainers

„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Xherdan Kobel versteckte es nach dem 0‑0 nicht, und in der Kabine von Vaduz tat es auch niemand.

Spiel

Keine Tore zwischen Vaduz und Lugano

Neunzig Minuten, zwei Torhüter mit sauberen Handschuhen und kein Abschluss, den man aufheben möchte. Lugano wird mit dem Punkt die zufriedenere Seite sein.

Kader

Wieder zu null für Leon Schaffran

5 Spiele ohne Gegentor, Tendenz steigend. Torhüter fallen nur auf, wenn sie patzen — Leon Schaffran hat niemandem die Gelegenheit gegeben.

Die Trainerbank

Denis Simani passt in dieses Spiel nicht

Neunzig ganz bestimmte Minuten verlangten eine andere Sorte Spieler, und der Trainer hat eine ausgesucht. Er ist nicht außer Form, und er steht nicht in der Elf, und beides stimmt.

Kurz notiert

15 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

09.11.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Kader

Ein-Mann-Abwehr: Leon Schaffran allein gegen alle

Am Ende standen 11 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.

Spiel

Vaduz wird auseinandergenommen

0‑3 für Sion, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.

Kader

Ein Zerwürfnis bei Vaduz

Ayo Akinola und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.

Kader

Tanguy Zoukrou gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander

Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.

Ausblick

Vaduz gegen Lugano: das Spiel, das am meisten zählt

Zwei Mannschaften vom Tabellenende, drei Punkte, und ein Nachmittag, den der Verlierer hinterher als Abstiegsendspiel bezeichnen wird.

Die Trainerbank

Kein Versteck für Denis Simani

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Denis Simani, und der Trainer ließ es geschehen.

Vorstand

In der Kabine von Vaduz ging niemand schnell nach Hause

Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.

Die Trainerbank

Xherdan Kobel: „Keine Ausreden“

„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.

Die Trainerbank

Cheveyo Tsawa klopft beim Trainer an

„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Vaduz, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.

Kurz notiert

14 Ausgabe

Club Brugge Chronik

02.11.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Zuversicht

Spielernoten

Doppelpack, und Nicolò Tresoldi nimmt den Nachmittag mit — 9.04

Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Nicolò Tresoldi hat sie erzeugt, und die 9.04 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.

Kader

Nicolò Tresoldi in der Form seines Lebens

Ein Saisonschnitt von 7.56, dahinter 18 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.

Kader

Ein Zerwürfnis bei Club Brugge

Joel Ordóñez und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.

Spielernoten

Hugo Vetlesen war nicht zu halten

Gelungene Dribblings: 20. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.

Die Trainerbank

Kein Versteck für Brandon Mechele

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Brandon Mechele, und der Trainer ließ es geschehen.

Die Kurve

Das Publikum hat Nicolò Tresoldi ins Herz geschlossen

Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.

Spiel

Die Serie von Club Brugge ist gerissen

4 Spiele ohne Niederlage, und dann KAA Gent. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.

Vorstand

$13.1M liegen bei Club Brugge auf dem Tisch

Der Vorstand hat mit Geld geantwortet statt mit Zuspruch, und etwas anderes will ein Trainer ohnehin nie hören. Es klug auszugeben, ist jetzt ganz allein sein Problem.

Leihspieler

Cheveyo Tsawa hat von Vaduz genug gesehen

„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Club Brugge, und 5 Einsätze in 8 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.

Kurz notiert

14 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

02.11.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Spiel

Für Vaduz ist jetzt jeder Punkt ein Streitfall

Platz 10, 9 Punkte — und in diesem Teil der Stadt wird die Tabelle von unten gelesen. Der Kalender ist kein Spielplan mehr, sondern ein Countdown.

Spiel

Vaduz beendet das Warten gegen Zurich

14 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.

Die Trainerbank

Cheveyo Tsawa wirft Vaduz Wortbruch vor

„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.

Spiel

Ayo Akinola macht es spät für Vaduz

Die 89. Minute, das halbe Stadion schon auf dem Weg zum Ausgang, und Ayo Akinola entschied, dass niemand irgendwohin geht. Zurich blieb keine Zeit für eine Antwort.

Kader

Ayo Akinola im Streit mit einem Mitspieler

Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Vaduz diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.

Kader

Cheveyo Tsawa gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander

Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.

Spiel

Vaduz setzt sich gegen Zurich durch

Drei Punkte für Vaduz: ein 2‑1 gegen Zurich in einem Spiel, das Kleinigkeiten entschieden haben.

Kader

Tobias Heitz fällt 53 Tage aus

Die Medizinabteilung bestätigt 53 Tage Pause für Tobias Heitz — ein ganzer Plan, der auf ihm aufbaute, muss neu entworfen werden.

Spielernoten

An Ayo Akinola kam auf dem Platz niemand heran

7.86, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. Vaduz hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.

Kurz notiert

13 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

26.10.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Spiel

Kein Ende in Sicht: Vaduz wartet weiter auf einen Sieg

Nun 14 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Vaduz muss irgendwoher ein Ergebnis holen.

Transfermarkt

Stephan Seiler legt es schriftlich vor

„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Vaduz — und es wird nicht zurückgezogen.

Kader

Ein-Mann-Abwehr: Leon Schaffran allein gegen alle

Am Ende standen 6 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.

Kader

Streit um den Einsatz bei Vaduz

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tanguy Zoukrou stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.

Spiel

Die Tore haben Vaduz verlassen

3 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Vaduz kann sagen, in welcher Woche.

Kader

Tanguy Zoukrou erreicht 100 Einsätze

100 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.

Die Trainerbank

Kein Versteck für Jonathan de Donno

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jonathan de Donno, und der Trainer ließ es geschehen.

Die Trainerbank

Xherdan Kobel zum Punkt

„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Xherdan Kobel nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.

Kader

Jonathan de Donno hat die Bank satt

„Ich bin nicht hergekommen, um mich vor Leuten aufzuwärmen.“ Irgendwann läuft sein Vertrag aus, er kann die Wochen zählen, und Vaduz muss ihm einen Grund zum Bleiben geben oder einen Ausgang.

Kurz notiert

11 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

12.10.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Spiel

Das Warten von Vaduz geht weiter

Jetzt 12 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.

Die Trainerbank

Tim-Tiado Öhri: Das war mir anders versprochen worden

„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Vaduz schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.

Kader

Aaron Herzog bleibt, wo er ist

„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Aaron Herzog und Vaduz einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.

Kader

Streit um den Einsatz bei Vaduz

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Cheveyo Tsawa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.

Spiel

Ein gebrauchter Nachmittag für Vaduz gegen Luzern

0‑2 für Luzern, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.

Die Trainerbank

Kein Versteck für Denis Simani

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Denis Simani, und der Trainer ließ es geschehen.

Die Trainerbank

Xherdan Kobel steht dafür gerade

„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.

Kader

Kein Platz für Aaron Herzog im neuen System

Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die Vaduz spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.

Ausblick

Für Vaduz kommt die Prüfung gegen die Besten

Als Nächstes die Mannschaft von der Tabellenspitze, und damit die ehrliche Messung, wo diese Mannschaft wirklich steht. Den Verein unter sich schlagen kann jeder; die Frage ist, was gegen Basel passiert.

Kurz notiert

10 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

05.10.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Spiel

11 Spiele ohne Sieg für Vaduz

Die Serie steht bei 11, und die Fragen rund um Vaduz sind längst nicht mehr höflich.

Spiel

Für Vaduz ist jetzt jeder Punkt ein Streitfall

Platz 10, 5 Punkte — und in diesem Teil der Stadt wird die Tabelle von unten gelesen. Der Kalender ist kein Spielplan mehr, sondern ein Countdown.

Kader

Ein-Mann-Abwehr: Leon Schaffran allein gegen alle

Am Ende standen 9 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.

Kader

Bei Vaduz gehen die Nerven durch

Cheveyo Tsawa stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von Vaduz darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tanguy Zoukrou steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Spiel

St. Gallen nimmt Vaduz die Punkte ab

Mit 1‑2 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.

Die Trainerbank

Der Trainer macht Tanguy Zoukrou zum Exempel

„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.

Kader

Denis Simani ist nicht mehr erste Wahl

Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Denis Simani kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.

Die Trainerbank

Xherdan Kobel stellt sich den Fragen

„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Xherdan Kobel nach dem 1‑2, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.

Kurz notiert

6 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

07.09.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Spiel

Für Vaduz ist jetzt jeder Punkt ein Streitfall

Platz 9, 3 Punkte — und in diesem Teil der Stadt wird die Tabelle von unten gelesen. Der Kalender ist kein Spielplan mehr, sondern ein Countdown.

Spiel

7 Spiele ohne Sieg für Vaduz

Die Serie steht bei 7, und die Fragen rund um Vaduz sind längst nicht mehr höflich.

Transfermarkt

Tim-Tiado Öhri legt es schriftlich vor

„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Vaduz — und es wird nicht zurückgezogen.

Vorstand

Vaduz schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader

10 rein und 1 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.

Kader

Marquinhos Cipriano gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander

Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.

Transferziele

FC Augsburg an Vaduz: Thomas Kastanaras ist unverkäuflich

Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.

Die Trainerbank

Denis Simani bekommt es vom Trainer zu hören

„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.

Spielernoten

Brian Beyer lief sie den ganzen Tag an

Gelungene Dribblings: 16. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.

Die Trainerbank

Halb zufrieden: Xherdan Kobel zum Remis

„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 0‑0, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.

Kurz notiert

5 Ausgabe

Vaduz Anzeiger

31.08.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Transfermarkt

Stephan Seiler reicht ein schriftliches Gesuch ein

„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Vaduz können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.

Spiel

Das Warten von Vaduz geht weiter

Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.

Kader

6 Paraden: Leon Schaffran war die Mannschaft

An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.

Transferziele

Der Papierkram für Cheveyo Tsawa beginnt

Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Vaduz hat den schweren Teil mit Club Brugge hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.

Transferziele

Vaduz holt sich bei Damir Redžić eine Abfuhr

Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Red Bull Salzburg behält seinen Mann, und Vaduz kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.

Spiel

Ein gebrauchter Nachmittag für Vaduz gegen Zurich

1‑2 für Zurich, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.

Kader

Nummer 50 für Brian Beyer

50 Tore für diesen Verein — und irgendwo auf der Tribüne sitzt jemand, der bei den meisten davon noch sagen kann, wo er gestanden hat.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von Vaduz darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jonathan de Donno steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Die Trainerbank

Xherdan Kobel stellt sich den Fragen

„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Xherdan Kobel nach dem 1‑2, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.

Kurz notiert