Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Godoy Cruz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Lautaro Navarro und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kevin Garay stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nahuel Urtasún, und der Trainer ließ es geschehen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Lautaro Navarro trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Godoy Cruz, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Jamal Abubakar.
Als Nächstes die Mannschaft von der Tabellenspitze, und damit die ehrliche Messung, wo diese Mannschaft wirklich steht. Den Verein unter sich schlagen kann jeder; die Frage ist, was gegen Racing Club passiert.
Kader31.03.2036
Der Beste der Liga am vergangenen Wochenende kam von Godoy Cruz
Es ist eine kleine Ehre und keineswegs nichts: Jemand hat jedes Spiel der Liga gesehen und entschieden, dass Jorge Gamarra das Beste daran war.
Jamal Abubakar bricht sich einen Knochen — 19 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 19 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Mit 0‑3 von Independiente Rivadavia geschlagen, und geschlagen überall dort, wo es zählt. Die Aufarbeitung beginnt am Montagmorgen auf dem Trainingsplatz.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David Useche ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Godoy Cruz hat der Abschied leise begonnen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Godoy Cruz hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kevin Garay stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Pedro Dacrema und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Vorstand03.03.2036
In der Kabine von Godoy Cruz ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Godoy Cruz, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Ignacio Roldán.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Godoy Cruz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Manche Transfers brauchen eine Kampagne. Dieser brauchte ein Trikot mit der alten Nummer. Thiago Martinez ist wieder Spieler von Godoy Cruz, und die Stadt hat ihre Geschichte des Sommers.
Lautaro Navarro und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Kader04.02.2036
Alan Valdelamar gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Jorge Costa ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Lautaro Navarro zum Exempel
VorstandDie Führung von Godoy Cruz bricht ihr Wort
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Godoy Cruz spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader28.01.2036
Daniel Herrera gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicolás Borsotti stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Daniel Ferrari und Godoy Cruz einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Godoy Cruz verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Daniel Herrera verlangen kann.
Transfermarkt28.01.2036
Lautaro Navarro wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Lautaro Navarro taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Godoy Cruz schweigt, und das sagt genug.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und plötzlich muss sich Daniel Herrera zurückerobern, was er längst für seins hielt. Godoy Cruz hat nichts versprochen – in dieser Phase tut man das selten.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Kurz notiert
Die TrainerbankDavid Useche klopft an die Tür des Trainers
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Godoy Cruz spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Godoy Cruz — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. David Useche hat sich für den Sommer mit Comunicaciones geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Tomás Pozzo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Benjamín Quevedo meldet sich bei Godoy Cruz zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kevin Garay stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Alejandro Villalba und Godoy Cruz einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Kurz notiert
KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Godoy Cruz
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Enrique Almeida ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Godoy Cruz hat der Abschied leise begonnen.
Die Vereine haben sich mit Tigre die Hand gegeben; der Spieler noch nicht. Als Nächstes kommen die persönlichen Bedingungen, und an denen sterben mehr Transfers, als irgendwer druckt.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Morón wartet mit einem Trikot. Bei Godoy Cruz tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Godoy Cruz können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Trainerbank10.12.2035
David Useche: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Godoy Cruz schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Daniel Herrera hat sich für den Sommer mit Estudiantes geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Das Angebot ging diese Woche an Banfield, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Gimnasia La Plata behält seinen Mann, und Godoy Cruz kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
69 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Godoy Cruz verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Godoy Cruz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Godoy Cruz diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Daniel Herrera stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Alle haben es gesehen, bevor es jemand ausgesprochen hat. Mit 35 sagen die Zahlen: 3 Punkte unter dem, was er einmal war, und die Frage für Godoy Cruz lautet, wie man mit einem Mann umgeht, dem man viel schuldet.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu David Useche, und der Trainer ließ es geschehen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Godoy Cruz, wieder eine Woche ohne Unterschrift von David Useche.
Als Nächstes Sarmiento, und ein Mann in der Kabine von Godoy Cruz kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.