Schwung lässt sich nicht kaufen und schnell verlieren — Porto B hat davon gerade 5 Siege am Stück.
Spielernoten18.01.2027
Anhá Candé, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.83
Eine 7.83 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Er ist 19, sein Schnitt liegt bei 7.05 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
Mit 23 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
7.29 bei 11 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 3‑1, redete schon über das nächste Spiel.
Die Trainerbank18.01.2027
Vasco Sousa ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Porto B sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Keine Spur von Nerven bei Mateus Mide mit 18 — 7.76
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Mateus Mide brauchte keine: 7.76, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Er ist 18, sein Schnitt liegt bei 7.00 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Porto B ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 21 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
9 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Marco Simoes zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Kurz notiert
Die TrainerbankVasco Sousa ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
SpielernotenEin Verteidiger-Nachmittag für Martim Cunha
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. João Teixeira ist 20, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Farense nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Die Trainerbank14.12.2026
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑2 bereithält, vorgetragen von Marco Simoes vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Martim Cunha darauf steht.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Porto B weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
„Ich habe nicht unterschrieben, um zuzuschauen. Das tut niemand.“ Die älteste Beschwerde im Fußball, und Porto B wird sie mit Minuten oder mit einem Wechsel beantworten müssen.
Keine Spur von Nerven bei Martim Cunha mit 19 — 7.65
Das Schwerste daran, mit 19 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Martim Cunha brauchte keine: 7.65, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Porto B schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ein Schnitt von 7.01 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. Porto B haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
100 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Erzeugte Chancen: 11. Nicht auf dem Spielberichtsbogen und alles andere als unsichtbar — ein Passspiel, das eine Abwehr auseinandernahm, ohne Spuren in der Spalte zu lassen, die gelesen wird.
Die Trainerbank23.11.2026
Vasco Sousa ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Porto B sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Anhá Candé und Porto B einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Martim Cunha hat gerechnet und mag das Ergebnis nicht. Nichts zersetzt eine Mannschaft schneller, und kein Klub hat das je gelöst, indem er einem Fußballer die Gehaltsstruktur erklärte.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Porto B weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Porto B hat den Markt wissen lassen, dass Gonçalo Silva zu haben ist. Kein Preis in der Anzeige — aber jeder in der Branche weiß ungefähr, was dort steht.
Keine Spur von Nerven bei Mateus Mide mit 18 — 7.84
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Mateus Mide brauchte keine: 7.84, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Mit 19 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Mit 19 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Die Trainerbank19.10.2026
Martim Cunha ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Porto B sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Defensivaktionen: 11, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Mateus Mide ist 18, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Das Spiel, um das der Kalender herumgebaut ist. Form zählt nicht, die Tabelle wird nicht befragt, und neunzig Minuten lang wird Porto B an einer einzigen Sache gemessen.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Marco Simoes zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Gelungene Dribblings: 11. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 11 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
Mit 23 hat er die Position zu seiner gemacht, und der Mann, dem er sie genommen hat, muss sich etwas dazu einfallen lassen. Bei Porto B hat sich eine Entscheidung von selbst getroffen.