81 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Lechia verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Lechia schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Emiliano Pino und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Artur Serobyan stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es passiert allen, und es bleibt der schwerste Absatz, den eine Lokalzeitung schreiben muss. 34 Jahre alt, 3 Punkte unter dem früheren Stand — und ein Körper, der begonnen hat, Zinsen auf eine Karriere zu erheben.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Lechia hat Daniel James deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Lechia weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Lechia erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Lechia diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader13.02.2034
Artur Serobyan gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Filip Lachendro hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Lechia haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Ein Wechsel, der mittags einen Anruf vom Abschluss entfernt war, war um Mitternacht tot. Lechia versucht es erneut, wenn das Fenster wieder öffnet; Pogon verkauft dann womöglich nicht mehr.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
12 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Kurz notiert
SpielernotenAn Daniel James kam auf dem Platz niemand heran
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader06.06.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleh Strotskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Artem Macheliuk ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Kudrivka, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Ion Gheorghe.
Die Trainerbank06.06.2033
Der Abgang des Trainers lässt Robbe Quirynen ungeschützt zurück
In jedem Kader gibt es Spieler, die ein bestimmter Trainer geholt hat, und solche, die man bloß geerbt hat. Robbe Quirynen gehört zur ersten Gruppe, und der Mann, der ihn wollte, ist nicht mehr im Haus.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kein Monat, keine Formphase — eine ganze Saison als bester 20-Jähriger, den irgendjemand in dieser Liga aufs Feld schicken konnte. Diese Auszeichnung wird für den Rest seiner Karriere erwähnt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Oleh Strotskyi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader30.05.2033
Robbe Quirynen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Kudrivka tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Oleksandr Bieliaiev stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Oleh Strotskyi stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Kudrivka verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Oleh Strotskyi verlangen kann.
Die Trainerbank23.05.2033
Denys Yefremov ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Kudrivka sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Kudrivka tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Kudrivka diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader16.05.2033
Oleh Strotskyi gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Oleksandr Petrusenko, und der Trainer ließ es geschehen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Dmytro Sydorenko trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
18 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Kudrivka tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Kostiantyn Kovalenko hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Kader02.05.2033
Oleh Strotskyi gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Oleksandr Diedov und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Edimilson Xhaka, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 25 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ivan Kotukha ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Kudrivka diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader25.04.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleh Strotskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Oleksandr Diedov, und der Trainer ließ es geschehen.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Noch 1 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Kudrivka verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Oleh Strotskyi verlangen kann.
Die Trainerbank25.04.2033
Denys Yefremov ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Kudrivka sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Kostiantyn Bychek. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 39 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Oleksandr Postemskyi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader11.04.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleh Strotskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Kudrivka, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Kurz notiert
Die TrainerbankKyrylo Sidelnikov ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
TransfermarktIvan Kotukha lässt seinen Vertrag auslaufen
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 46 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Roman Haiduchok ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
Vorstand04.04.2033
Der Druck in der Führungsetage von Kudrivka wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Oleh Strotskyi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader04.04.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Robbe Quirynen steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jemand ist an ihm vorbeigezogen. Es ist keine Ausbootung, und es ist schlimmer als eine, denn eine Ausbootung betrifft einen Samstag und das hier betrifft seinen Stand.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Die Trainerbank04.04.2033
Der Abgang des Trainers lässt Ivan Kotukha ungeschützt zurück
In jedem Kader gibt es Spieler, die ein bestimmter Trainer geholt hat, und solche, die man bloß geerbt hat. Ivan Kotukha gehört zur ersten Gruppe, und der Mann, der ihn wollte, ist nicht mehr im Haus.
Kurz notiert
Die TrainerbankIvan Kotukha bittet den Trainer um ein Gespräch
53 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Kudrivka tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Oleksandr Bieliaiev stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Robbe Quirynen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Denys Yefremov darauf steht.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 75 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ion Gheorghe und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
$52.0K waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Bukovyna verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Kader07.03.2033
Robbe Quirynen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dmytro Sydorenko, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler des Monats geht an einen 20-Jährigen von Kudrivka, der vier Spieltage in Folge fertig aussah. Die nächsten vier entscheiden, ob er es ist.
103 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Kudrivka offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Oleh Strotskyi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
7 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
11 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und LNZ war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Kudrivka erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. Metalurh Zaporizhzhia zog weiter, Oleksandr Postemskyi meldet sich zurück bei Kudrivka, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Dmytro Sydorenko verletzt sich am Kniebandapparat — 18 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 18 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
1‑4 für Kryvbas, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Spiel08.01.2033
Kein Ende in Sicht: Kudrivka wartet weiter auf einen Sieg
Nun 8 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Kudrivka muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
In jedem der letzten 5 Spiele mindestens zwei Gegentore. Es ist nicht ein Fehler, der sich wiederholt — das wäre leichter zu beheben; es ist jede Woche ein anderer.
Kader10.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleksandr Bieliaiev steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kostiantyn Kovalenko und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Roman Haiduchok nach dem 1‑4, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
Die TrainerbankOleh Strotskyi bittet den Trainer um ein Gespräch
Die TrainerbankVladyslav Piddubnyi wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
25 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Kudrivka schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Kader03.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleksandr Bieliaiev steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Illia Zasovitskyi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
32 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.89 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Kudrivka diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader27.12.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleh Strotskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Oleksandr Petrusenko, und der Trainer ließ es geschehen.
7 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Die Trainerbank27.12.2032
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑2 bereithält, vorgetragen von Roman Haiduchok vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Kurz notiert
Die TrainerbankVladyslav Piddubnyi wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Die TrainerbankBohdan Stepanov wird aufgestellt, wenn es zählt
75 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Oleksandr Bieliaiev stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader15.11.2032
Dimitris Pitsotis kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Dimitris Pitsotis hat es getan, bei Kudrivka, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Robbe Quirynen stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Oleksandr Petrusenko ist 34 und hat nichts mehr zu beweisen. Geblieben ist ihm, wo man steht, wann man das Tempo herausnimmt und was man in der Halbzeit sagt, und nichts davon steht auf einem Laufdatenblatt.
Kurz notiert
Die TrainerbankKyrylo Sidelnikov ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Dmytro Sydorenko verletzt sich am Kniebandapparat — 83 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 83 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Edimilson Xhaka lebt diese Version bei Kudrivka, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Oleh Strotskyi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
90 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Kader01.11.2032
Ein Wechsel, den Umar Sankoh umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Umar Sankoh lebt diese Version bei Kudrivka, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Kudrivka diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Kostiantyn Bychek, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Musik war aus, und die Duschen liefen spät. Was in dieser Kabine gesagt wurde, bleibt dort — aber der Samstag veröffentlicht das Protokoll.
Die Trainerbank01.11.2032
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 0‑3 verließ Roman Haiduchok den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Kudrivka, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Zakhar-Roman Svystun.
Kurz notiert
Die TrainerbankVladyslav Piddubnyi wieder unter einem Trainer, der ihn kennt
Die TrainerbankDenys Yefremov wird aufgestellt, wenn es zählt
111 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Oleksandr Bieliaiev stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Zakhar-Roman Svystun und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Kudrivka niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Kudrivka, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Oleh Strotskyi.
Vorstand11.10.2032
Bei Kudrivka gehen 90% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Der neue Mann bei Kudrivka hat schon einmal mit Vladyslav Piddubnyi gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Die Trainerbank11.10.2032
Kyrylo Sidelnikov ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Kudrivka sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 12 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Kader20.09.2032
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marcel Scalese
74 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Dynamo Kyiv behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Shakhtar wollte mehr als $610.0K, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Kader20.09.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleksandr Bieliaiev steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein Wechsel, der mittags einen Anruf vom Abschluss entfernt war, war um Mitternacht tot. Kudrivka versucht es erneut, wenn das Fenster wieder öffnet; Oleksandriya verkauft dann womöglich nicht mehr.
Oleh Strotskyi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Er ist 20, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marcel Scalese
95 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Kudrivka tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Kudrivka hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Kudrivka hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Shakhtar, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Kudrivka schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marcel Scalese
109 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Am Ende standen 9 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Spielernoten16.08.2032
Ein Verteidigertor entscheidet es für Kudrivka — 7.64
1 für Oleh Strotskyi, Note 7.64 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Bukovyna niemand, und bei Kudrivka macht das Raten niemandem Spaß.
$600.0K liegen bei Shakhtar auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Spiel14.08.2032
Schon wieder etwas mitgenommen
5 Auswärtssiege in Serie für Kudrivka. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
$40.0K liegen bei Poltava auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Kader16.08.2032
Oleksandr Bieliaiev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kudrivka fragte, und Oleksandriya sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Kiril Korkh
94 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Kudrivka verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Kudrivka können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Alles mit Oleksandriya geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kudrivka fragte, und Dynamo Kyiv sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kader12.07.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleksandr Postemskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Die Trainerbank12.07.2032
Mykyta Bondarenko ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Kudrivka sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
116 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Kudrivka verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Kudrivka hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Kudrivka ist mit einem Angebot zu Shakhtar gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Oleksandr Bieliaiev und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Das Angebot ging diese Woche an Dynamo Kyiv, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kudrivka ist mit einem Angebot zu Poltava gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Metalist behält seinen Mann, und Kudrivka kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Er macht samstags Dinge, auf die niemand um ihn herum eine Antwort hat — etwa eine Saison lang schmeichelhaft, danach ein Problem. Kudrivka wird ihn nicht halten, indem er das Gegenteil behauptet.
Kader21.06.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Kudrivka darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oleksandr Postemskyi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kiril Korkh verletzt sich am Kniebandapparat — 123 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 123 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Vitalii Kuhutiak ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Kudrivka hat der Abschied leise begonnen.
Kader14.06.2032
Oleksandr Bieliaiev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Kudrivka diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Kudrivka, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Dmytro Sydorenko.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Kudrivka niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Gustavo Martini Rissi ist 34 und hat nichts mehr zu beweisen. Geblieben ist ihm, wo man steht, wann man das Tempo herausnimmt und was man in der Halbzeit sagt, und nichts davon steht auf einem Laufdatenblatt.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Marko Kytsun trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.