17 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und St. Pölten wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Das Angebot von Admira Wacker für Simón Bodnar wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Wien weiß man das.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
38 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Simón Bodnar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader02.06.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Name Alexander Murillo ist in Gesprächen gefallen, an denen Austria Wien nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Transfermarkt02.06.2036
Steven Gaote kehrt von einer geglückten Leihe zurück
24 Einsätze und 12 Tore in der Fremde — und ein Spieler, den der Trainer im August nicht hatte. Genau darauf hofft man bei einer Leihe, und die meisten liefern es nicht.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Lévy Néne kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Kurz notiert
Die TrainerbankYanis Begraoui klopft an die Tür des Trainers
Die TrainerbankSimón Bodnar wird aufgestellt, wenn es zählt
VorstandGeöffnet: Austria Wien geht ins Transferfenster
124 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Klagenfurt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Tomás Pereira und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lévy Néne stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank19.05.2036
Daren Mosengo wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Francisco Barroso trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Tomás Yaciuk. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
67 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Franko Kolić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Die Anweisung kam aus dem Vorstandszimmer, und die Trainerbank war nicht einverstanden. Jemand wird gehen, die Ablöse wird ein gutes Geschäft genannt, und der Trainer verbringt die Saison damit, um die Lücke herum neu zu bauen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Austria Wien hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader05.05.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tiago Poller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Diego Da Silva Sousa, und der Trainer ließ es geschehen.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
Die TrainerbankSimón Bodnar ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
14 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Klagenfurt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Kader28.04.2036
Ein Bruch setzt Áron Alaxai 100 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Klagenfurt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Oben hat niemand etwas gesagt — und lauter geht es kaum. Ergebnisse kaufen in diesem Geschäft Schweigen; das Konto von Austria Klagenfurt ist fast leer.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lévy Néne stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Austria Klagenfurt, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Noch 4 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Austria Klagenfurt verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Oskar Löfström verlangen kann.
Andreas Lazaro verletzt sich am Kniebandapparat — 21 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 21 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Klagenfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
Tomás Pereira und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader21.04.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Klagenfurt niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Die Trainerbank21.04.2036
Daren Mosengo wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Daren Mosengo trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
35 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Klagenfurt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Klagenfurt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Tomás Pereira stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.04.2036
Ein Wechsel, den Harry Leigh umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Harry Leigh lebt diese Version bei Austria Klagenfurt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lévy Néne stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Lücke wurde wieder von oben geschlossen. Anhänger dürfen erleichtert sein und dürfen fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird — beides kommt meistens gleichzeitig.
Der Trainer darf mit jedem sprechen und niemanden bezahlen. Ein Kader übersteht so ein Fenster mit Leihen, mit Eigengewächsen und mit der Hoffnung, dass die Verletzungen woanders passieren.
Marco Hoffmann verletzt sich am Kniebandapparat — 97 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 97 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Franko Kolić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Taylan Bulut stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.04.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Matías Cáceres steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
7 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simón Bodnar darauf steht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader31.03.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Tomás Pereira trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Francisco Barroso etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Austria Klagenfurt oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Tiebe Coppin hat sich das Datum notiert.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Klagenfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
Tomás Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader17.03.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Esteban Alberto, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Trainerbank17.03.2036
Ilija Đilas wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
Transfermarkt17.03.2036
Agustín Kahl wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Austria Klagenfurt jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Das letzte Ligaspiel ist gespielt, die Tabelle hat aufgehört, sich zu bewegen: 54 Zähler. Am Montag beginnt der Sommer, und mit ihm der Streit darüber, was das alles bedeutet hat.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lévy Néne stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Am Ende stand ein 2‑0, und es war der Nachmittag von Tomás Yaciuk: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Austria Klagenfurt bleiben.
Für niemanden darf eine Ablöse gezahlt werden, ganz gleich, was der Kader braucht. Jedes Gerücht über diesen Verein bis zur Aufhebung ist ein Gerücht über ein Geschäft, das nicht stattfinden kann.
Über der Grenze, die die Bank gesetzt hat — der Linie zwischen einem Verein, der finanziert wird, und einem, der in Schwierigkeiten steckt. $43.6M ist jetzt die Zahl, mit der jedes Gespräch über diesen Verein beginnt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Die TrainerbankDaren Mosengo klopft an die Tür des Trainers
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Lucas Kåhed
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Hoffmann
126 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Austria Wien hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Simón Bodnar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tiago Poller stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wir liegen weit auseinander, und etwas anderes zu behaupten hilft niemandem.“ Nichts bewegt sich, und der Kalender läuft dem Verein davon.
Kader10.03.2036
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Austria Wien
5 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simón Bodnar darauf steht.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Tomás Pereira und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Yakine Said M'Madi hat es getan, bei Austria Klagenfurt, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader25.02.2036
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ausgleich in Minute 91, nach einem Nachmittag, den Austria Klagenfurt so gut wie eingetütet hatte. Schwarz-Weiß Bregenz wird von einem gewonnenen Punkt sprechen, die Heimkabine von zwei verschenkten, und beide haben recht.
Die Trainerbank25.02.2036
Der Trainer hat Daren Mosengos Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
141 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Simón Bodnar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Matías Cáceres lebt diese Version bei Austria Wien, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Austria Wien ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Die Trainerbank25.02.2036
Callum Marshall ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 42 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Hertha Wels wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Austria Klagenfurt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Vorstand04.02.2036
Frist verstrichen: 0 verpflichtet, 4 abgegeben
Damit sind die Geschäfte bei Austria Klagenfurt erledigt, bis das Fenster wieder öffnet. Ob es gereicht hat, wird an Samstagen beantwortet und nicht in einer Kolumne, und der erste Samstag ist nah.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader04.02.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Klagenfurt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Sturm Graz II wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 5‑1, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Austria Klagenfurt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Platz 2, 47 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Spielernoten28.01.2036
Doppelpack, und Lévy Néne nimmt den Nachmittag mit — 8.86
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Lévy Néne hat sie erzeugt, und die 8.86 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Klagenfurt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Fedde Raats ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Klagenfurt hat der Abschied leise begonnen.
Romeo Vučić verletzt sich am Kniebandapparat — 100 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 100 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Austria Wien hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Taylan Bulut und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader28.01.2036
Tiago Poller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Austria Wien hat Franko Kolić deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Klagenfurt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Klagenfurt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Federico Escobar ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Klagenfurt hat der Abschied leise begonnen.
Tomás Pereira stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lévy Néne stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Austria Klagenfurt fragte, und Sturm Graz sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 70 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
4‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Zwei Tore und eine 9.19 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten07.01.2036
Doppelpack, und Agustín Kahl nimmt den Nachmittag mit — 8.23
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Agustín Kahl hat sie erzeugt, und die 8.23 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es gibt Fußballer, die eine gute Saison spielen, und Fußballer, für die eine Saison in Erinnerung bleibt; die Zweiten hören ihren Namen im Sommer in einem Saal. Austria Klagenfurt wird sich still freuen und heimlich nervös sein.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Klagenfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jetzt 6 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Klagenfurt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Tomás Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader24.12.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank24.12.2035
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Interim Coach wählte die halbvolle Lesart des 1‑1; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
Kurz notiert
Die TrainerbankTomás Yaciuk klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktAgustín Kahl wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
SpielernotenDas Einzige, was Vivaldo Semedo nicht konnte
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Klagenfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Tomás Pereira stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader17.12.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Klagenfurt weiß man das.
Ein Punkt in Minute 90 ist genau einen Punkt wert und für eine Kabine erheblich mehr. Diese Mannschaft hört nicht auf — ein Ruf, der mehr wiegt als das Ergebnis.
Es brauchte einen Treffer von Vivaldo Semedo, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen WSG Tirol — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 1‑1 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankTomás Yaciuk klopft an die Tür des Trainers
Die TrainerbankDer Trainer macht Ross Sykes zum Exempel
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 98 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tomás Yaciuk stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Klagenfurt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Agustín Kahl.
Ein 1‑1 gegen Rapid Wien II lässt die Kabine zwischen Erleichterung und Ärger zurück.
Die Trainerbank10.12.2035
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Interim Coach versteckte es nach dem 1‑1 nicht, und in der Kabine von Austria Klagenfurt tat es auch niemand.
Kurz notiert
KaderDer Beste der Liga am vergangenen Wochenende kam von Austria Klagenfurt
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Das Angebot von Real Pilar für Federico Escobar wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Klagenfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader03.12.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Lücke wurde wieder von oben geschlossen. Anhänger dürfen erleichtert sein und dürfen fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird — beides kommt meistens gleichzeitig.
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
Der Trainer darf mit jedem sprechen und niemanden bezahlen. Ein Kader übersteht so ein Fenster mit Leihen, mit Eigengewächsen und mit der Hoffnung, dass die Verletzungen woanders passieren.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Platz 3, 28 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Tomás Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader26.11.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Zwei Mannschaften von der Tabellenspitze, ein Nachmittag, und ein Monat Gerede, das in neunzig Minuten entschieden wird. Austria Klagenfurt wird das Wort Meisterschaft diese Woche nicht benutzen und nicht aufhören, es zu denken.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 3, 28 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Klagenfurt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader12.11.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Vivaldo Semedo, und der Trainer ließ es geschehen.
Es passiert allen, und es bleibt der schwerste Absatz, den eine Lokalzeitung schreiben muss. 34 Jahre alt, 3 Punkte unter dem früheren Stand — und ein Körper, der begonnen hat, Zinsen auf eine Karriere zu erheben.
Fußballvereine borgen sich Geld; das ist keine Nachricht. Mehr zu borgen, als die Kreditlinie hergibt, schon — denn ab hier geht es um das Geld des Eigentümers oder um die Entscheidung eines anderen, und keines von beiden gehört dem Vorstand.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Klagenfurt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Tomás Pereira.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Blau-Weiß Linz kommt weiter, Austria Klagenfurt fährt heim, 0‑4 das Ergebnis, das es entschied. Die Kabine wird nun die Liga zur Priorität erklären, denn genau das sagen Kabinen in solchen Momenten.
0:4, und lange vor dem Ende war der Gästeblock von Aufmunterung zu etwas deutlich Schärferem übergegangen. Wegen einer knappen Niederlage ruft niemand bei einer Radiosendung an.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Fedde Raats ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Klagenfurt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Austria Klagenfurt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Jakob Knollmüller und Austria Klagenfurt einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Tomás Pereira und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader05.11.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Das ist Geld, das das Licht anlässt, nicht Geld, das einen Innenverteidiger kauft — und dieser Unterschied ist die ganze Geschichte. Ein Verein, der von seinem Eigentümer lebt statt von seinem Fußball, hat genau ein Gespräch vor sich.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Klagenfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 9. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Tomás Pereira stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader22.10.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die erste Niederlage nach 6 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Stripfing; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
Note 7.79. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Fedde Raats hat sich für den Sommer mit Hartberg geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader15.10.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lévy Néne steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Klagenfurt weiß man das.
Federico Escobar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Klagenfurt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Oskar Löfström.
Die Trainerbank15.10.2035
Daren Mosengo wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Klagenfurt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Austria Klagenfurt hat ihn als etwas anderes gehört.
Tomás Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader01.10.2035
Lévy Néne gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
8.15. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Joshua Kitolano
58 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Austria Wien hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Vorstand03.09.2035
Austria Wien schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
30 rein und 24 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
40 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. St. Pölten zog weiter, Alexander Murillo meldet sich zurück bei Austria Wien, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Michael Brugger verletzt sich am Kniebandapparat — 119 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 119 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Austria Klagenfurt hat den schweren Teil mit Blau-Weiß Linz hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Kader27.08.2035
Jakob Knollmüller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Austria Wien behält seinen Mann, und Austria Klagenfurt kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Pavlos Chatzidimitriou und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Karriere eines Torhüters zählt sich in den Spielen, in denen niemand getroffen hat: Joaquín Ravasio hat davon inzwischen 34 in 91 Einsätzen. Nichts an dieser Zahl war Glück.
126 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Klagenfurt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
4‑1 — und die Schlagzeilen gehörten Agustín Kahl, an einem Nachmittag, an dem Austria Klagenfurt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Tomás Pereira und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader20.08.2035
Oskar Löfström gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Austria Wien behält seinen Mann, und Austria Klagenfurt kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Note 8.38 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Spielernoten20.08.2035
Agustín Kahl spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.33. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Note 8.11 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Joshua Kitolano
72 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Der Transfer, der Steven Gaote zu Austria Salzburg gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Austria Wien zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Wien weiß man das.
Simón Bodnar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich bin nicht weggegangen, um zuzuschauen. Ich will zurück zu Austria Wien und um meinen Platz kämpfen.“ 0 von 8 Spielen bei Wolverhampton sagen den Rest.
Kurz notiert
SpielernotenAn Simón Bodnar kam auf dem Platz niemand heran
Joshua Kitolano verletzt sich am Kniebandapparat — 79 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 79 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Amstetten wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.88 mit 36, und niemand auf dem Platz war besser.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
93 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Admira Wacker wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Es ist niemand mehr da, den man befördern könnte, und niemand, der eine Einheit leiten könnte. Der Vorstand hat einen Namen geholt, den die Anhänger nicht kennen, und die Frage, wie ein Verein hierher gerät, überdauert jeden, der sie beantwortet.
„Irgendjemand muss am Samstag die Mannschaft aufstellen. Diese Woche bin ich das, und weiter habe ich nicht gedacht.“ Versprechen gab es in keine Richtung — so fangen diese Geschichten meistens an.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.15 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Joshua Kitolano
100 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Austria Wien haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Aleksander Andresen und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. Austria Wien schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader23.07.2035
Tommaso Pobega gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Joshua Kitolano
107 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Santiago Daniele ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. St. Pölten zog weiter, Alexander Murillo meldet sich zurück bei Austria Wien, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Kader16.07.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Diego Da Silva Sousa steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankYanis Begraoui wird aufgestellt, wenn es zählt
Die TrainerbankDer Trainer hat Lévy Nénes Fehler noch nicht vergessen
Die TrainerbankDer Trainer macht Andrea Mussini zum Exempel
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Klagenfurt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Klagenfurt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Platz 3 und 56 Punkte auf dem Konto. Das Wort spricht im Stadion noch niemand aus, und im Stadion denkt es jeder.
Kader09.07.2035
Oskar Löfström gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Klagenfurt weiß man das.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Klagenfurt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Sperre verbietet jede Ablöse für einen Spieler, ganz gleich, was der Trainer für nötig hält. Jedes Gerücht, das bis zu ihrer Aufhebung über diesen Verein gedruckt wird, handelt von einem Geschäft, das nicht stattfinden kann.
Austria Wien ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Joshua Kitolano verletzt sich am Kniebandapparat — 115 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 115 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Austria Salzburg wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Simón Bodnar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Interim Coach ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Klagenfurt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Angekündigt wurde nichts, und alle verstehen, was es bedeutet. Ein Vorstand, der an einem Dienstagmorgen die gesamte sportliche Leitung einbestellt, glaubt nicht mehr daran, dass sich das Problem von selbst löst.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Klagenfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
Tomás Pereira und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Jakob Knollmüller stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Das ist Geld, das das Licht anlässt, nicht Geld, das einen Innenverteidiger kauft — und dieser Unterschied ist die ganze Geschichte. Ein Verein, der von seinem Eigentümer lebt statt von seinem Fußball, hat genau ein Gespräch vor sich.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
122 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Austria Wien offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Blau-Weiß Linz wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Haris Muheljic hat sich für den Sommer mit Grazer AK geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Franko Kolić und Austria Wien einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Joshua Kitolano
138 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Austria Wien hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Aleksander Andresen stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Kader18.06.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tommaso Pobega steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Abel Cedergren.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer hat Lévy Nénes Fehler noch nicht vergessen
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Austria Wien hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader21.05.2035
Marco Hoffmann gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Yanis Begraoui darauf steht.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Austria Wien, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Trainerbank21.05.2035
Der Trainer hat Lévy Nénes Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tomislav Glavan ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Simón Bodnar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Diego Da Silva Sousa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Nadir El Jamali und Austria Wien einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader14.05.2035
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Austria Wien
5 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simón Bodnar darauf steht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Austria Wien schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Diego Da Silva Sousa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Trainerbank23.04.2035
Yanis Begraoui ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Steven Gaote, und der Trainer ließ es geschehen.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Marco Hoffmann. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader26.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Marco Hoffmann steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Austria Wien, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Die Trainerbank26.03.2035
Lévy Néne wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Marco Hoffmann. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Sturm Graz kommt weiter, Austria Wien fährt heim, 1‑2 das Ergebnis, das es entschied. Die Kabine wird nun die Liga zur Priorität erklären, denn genau das sagen Kabinen in solchen Momenten.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader19.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Marco Hoffmann steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Franko Kolić, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader19.03.2035
8 neue Gesichter — Austria Wien lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Die Trainerbank19.03.2035
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 1‑2 verließ der Trainer den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
Kurz notiert
Vorstand94% der Einnahmen von Austria Wien gehen in Gehälter
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Austria Wien schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Aleksander Andresen stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Marco Hoffmann stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Evgeny Latyshonok, und der Trainer ließ es geschehen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Admira Wacker wartet mit einem Trikot. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Givenciyo Sabajo hat sich für den Sommer mit LASK geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader29.01.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Argyris Darelas steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Lévy Néne, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
KaderGernot Weimann ist bestes Nachwuchstalent des Wochenendes
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot von FAC Wien für Steven Gaote wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Simón Bodnar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Der Name Argyris Darelas ist in Gesprächen gefallen, an denen Austria Wien nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Vorstand22.01.2035
Gehälter verschlingen 98% der Einnahmen von Austria Wien
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
9 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Argyris Darelas, und der Trainer ließ es geschehen.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Philipp Sabitzer lebt diese Version bei Austria Wien, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader27.11.2034
Cheveyo Tsawa gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Ein Mittelfeldspieler wird daran gemessen, ob die Mannschaft funktioniert, wenn er auf dem Platz steht — kaum zu sehen und im Rückblick vollkommen offensichtlich. 10 Aktionen, 7.47, und ein Trainer, der ihn so schnell nicht wieder auswechselt.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 122% der Einnahmen von Austria Wien
Kader5 neue Gesichter — Austria Wien lernt sich noch kennen
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jayden Ettienne ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Vladimir Karajčić hat gerade bei Austria Wien unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Kader20.11.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Santiago Daniele steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Mit 36 hat er jede Situation, die diese Saison hervorbringen kann, schon zweimal erlebt. Die Beine werden dosiert; gekauft wurde der Kopf.
Kader20.11.2034
Gernot Weimann ist bestes Nachwuchstalent des Wochenendes
Mit 19 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
16 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Simón Bodnar und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Mit 0‑1 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Vorstand30.10.2034
Bei Austria Wien gehen 120% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Die Trainerbank30.10.2034
der Trainer steht dafür gerade
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑1, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Austria Wien hat Lévy Néne deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Kurz notiert
Die TrainerbankCallum Marshall wird aufgestellt, wenn es zählt
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Filip Vecheta
31 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Austria Wien wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Zwei Mannschaften von der Tabellenspitze, ein Nachmittag, und ein Monat Gerede, das in neunzig Minuten entschieden wird. Austria Wien wird das Wort Meisterschaft diese Woche nicht benutzen und nicht aufhören, es zu denken.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Austria Wien ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Kader16.10.2034
Argyris Darelas gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Marco Hoffmann darauf steht.
Kurz notiert
VorstandBei Austria Wien wird der Gürtel enger geschnallt
Die Vorherrschaft gehört Austria Wien für ein weiteres Jahr: ein 2‑1 gegen Rapid Wien vor ausverkauftem Haus.
Kader09.10.2034
Filip Vecheta verletzt sich am Kniebandapparat — 38 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 38 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die 87. Minute, das halbe Stadion schon auf dem Weg zum Ausgang, und Marco Hoffmann entschied, dass niemand irgendwohin geht. Rapid Wien blieb keine Zeit für eine Antwort.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Wer gegen irgendwen trifft, hat ein Tor erzielt. Wer gegen die trifft, hat eine Geschichte mit seinem Namen darin, ein Jahrzehnt lang, und die Anhänger von Austria Wien haben schon angefangen, sie zu erzählen.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Callum Marshall und Austria Wien einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Wien weiß man das.
Diego Da Silva Sousa stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.