Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 3‑0 gegen Karviná — und es hätten mehr sein können.
Kader27.02.2034
Jan Čtvrtečka bricht sich einen Knochen — 100 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 100 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Viktoria Plzen tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Kader27.02.2034
Sébas Ditmer bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Sébas Ditmer hat gerade bei Viktoria Plzen unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Kader27.02.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Viktoria Plzen darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Emanuel Aiwu steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Note 8.25 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Jetzt 11 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Sébas Ditmer ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Jong PSV hat der Abschied leise begonnen.
Spielernoten09.05.2033
Das Alter hat Ramiz Zerrouki noch nicht eingeholt — 7.81
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.81 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Mauro Júnior und Jong PSV einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Mauro Júnior und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Er eroberte den Ball und machte anschließend etwas daraus — zwei Aufgaben, und der Grund, warum das Ergebnis so aussieht, wie es aussieht. 13 Aktionen zusammengenommen und eine 6.72, von denen keine je in eine Zusammenfassung kommt.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
8.45. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Erick Mothiba in Bestform
3‑0 gegen Jong Ajax, und die Gesänge dauerten lange nach dem Abpfiff an. Tabellenplätze kommen und gehen; solche Tage werden am Familientisch noch Jahre erzählt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 7. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Er ist 19, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Cody Timber und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat am Wochenende jedes Spiel der Liga gesehen und entschieden, dass er das Beste an allen war. Eine kleine Ehre, und die meisten Karrieren enden ohne eine.
„Ich habe im Training alles getan, was verlangt wurde, und am Samstag hat es nichts geändert.“ Die vertrauteste Klage im Fußball, und eine, die Jong PSV mit Minuten beantworten muss oder mit einem Transfer.
Kurz notiert
Die TrainerbankSébas Ditmer bittet den Trainer um ein Gespräch
TransfermarktLukas Pinckert lässt seinen Vertrag auslaufen
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Spielernoten14.03.2033
Rick De Ligt, 19, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.73
Eine 7.73 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 19-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mauro Júnior und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Er ist 19, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
17 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Jong PSV, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Jong PSV — und es wird nicht zurückgezogen.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Ramiz Zerrouki und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Jong PSV weiß man das.
Ein Monat ist lang genug, dass niemand zufällig hineinrutscht. Mauro Júnior steht in der besten Elf der Liga, was ein leiseres Kompliment ist als eine Auszeichnung und ein verlässlicheres.
0‑3 gegen Sparta Rotterdam — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Sébas Ditmer ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Jong PSV hat der Abschied leise begonnen.
Der Name Anton Agafonov ist in Gesprächen gefallen, an denen Jong PSV nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Kyano Penso stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die erste Niederlage nach 4 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Sparta Rotterdam; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Sébas Ditmer, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe im Training alles getan, was verlangt wurde, und am Samstag hat es nichts geändert.“ Die vertrauteste Klage im Fußball, und eine, die Jong PSV mit Minuten beantworten muss oder mit einem Transfer.
Das Angebot von AZ für Erick Mothiba wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Jong PSV haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Noch ein Name auf der Liste: Utrecht hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Lukas Pinckert stellen. Die Antwort von Jong PSV hat sich nicht geändert — noch nicht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Jong PSV diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Vitesse wartet mit einem Trikot. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Jong PSV können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zaydou Youssouf und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Erick Mothiba. 1‑0 gegen Fortuna Sittard — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
5‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
15 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Wouter Goes traf, bekam eine 7.93 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Noch ein Name auf der Liste: RKC Waalwijk hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Isak Hien stellen. Die Antwort von PSV hat sich nicht geändert — noch nicht.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader27.12.2032
Fabio Kluit gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kyano Penso und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Jong PSV weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Cody Timber, und der Trainer ließ es geschehen.
Doppelpack, und Zaydou Youssouf nimmt den Nachmittag mit — 8.26
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Zaydou Youssouf hat sie erzeugt, und die 8.26 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Zaydou Youssouf. 3‑1 gegen Helmond Sport — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Sébas Ditmer und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Obama Appiah hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Gelungene Dribblings: 16. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Sie haben doppelt gezahlt — für das Ticket und für die Fahrt — und ein 3:1 dafür bekommen. Auswärtsunterstützung ist gerade deshalb die ehrlichste, weil nichts daran bequem ist.
„Ich habe im Training alles getan, was verlangt wurde, und am Samstag hat es nichts geändert.“ Die vertrauteste Klage im Fußball, und eine, die Jong PSV mit Minuten beantworten muss oder mit einem Transfer.
Jetzt 10 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Sébas Ditmer und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Note 8.02 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
„Ich habe nicht unterschrieben, um zuzuschauen. Das tut niemand.“ Die älteste Beschwerde im Fußball, und Jong PSV wird sie mit Minuten oder mit einem Wechsel beantworten müssen.
Mauro Júnior bricht sich einen Knochen — 123 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 123 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Kyano Penso hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Jong PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Noch ein Name auf der Liste: VVV-Venlo hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Esmir Bajraktarević stellen. Die Antwort von Jong PSV hat sich nicht geändert — noch nicht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Jong PSV diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderFabio Kluit gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Die TrainerbankSébas Ditmer klopft beim Trainer an
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Jong PSV offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ramiz Zerrouki und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader19.07.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Jong PSV darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Fabio Kluit steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Zaydou Youssouf hat gerechnet und mag das Ergebnis nicht. Nichts zersetzt eine Mannschaft schneller, und kein Klub hat das je gelöst, indem er einem Fußballer die Gehaltsstruktur erklärte.
Kurz notiert
TransfermarktKyano Penso wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tyrell Malacia ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei PSV hat der Abschied leise begonnen.
Sami Bouhoudane und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei PSV, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei PSV unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Jay Gorter. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ PSV erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Trainerbank10.05.2032
Alexander Isak ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei PSV sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu PSV, und 5 Einsätze in 15 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Lequincio Zeefuik, und der Trainer ließ es geschehen.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. PSV weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.