21 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
3‑1 gegen Anderlecht und eine Leistung, die den Rest der Saison Leuten beschrieben wird, die nicht dabei waren. Borja Sainz steht im Zentrum dieser Beschreibung.
Kader21.02.2028
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Rúben Barbosa
16 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Porto verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
8 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Porto erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.56 mit 36, und niemand auf dem Platz war besser.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Porto diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
4 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Rúben Barbosa
25 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Porto verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
4‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Deniz Gül, an einem Nachmittag, an dem Porto schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Zwei Tore und eine 10.00 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten14.02.2028
William Gomes, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 9.03
Eine 9.03 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
6 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
57 Punkte und ein Platz in der Spitzengruppe. Im Stadion spricht das Wort noch niemand laut aus.
Transfermarkt14.02.2028
So nah dran: Der Wechsel von Pablo Rosario stirbt spät
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. Rio Ave zog weiter, Pablo Rosario meldet sich zurück bei Porto, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
William Gomes stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader14.02.2028
Jakub Kiwior gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Porto machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
20 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Kader07.02.2028
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Rúben Barbosa
32 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Porto verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Tafel war oben, das Diskutieren hatte begonnen, und dann lag der Ball in der 95. Minute im Netz. Santa Clara wird jede Sekunde der Nachspielzeit eine Woche lang nachspielen.
Inzwischen 5 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Porto diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Nehuén Pérez. 3‑2 gegen Santa Clara — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
SpielernotenRoberto Alvarado spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
KaderJan Bednarek gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander