Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Kim Min-Jae
83 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Eintracht Frankfurt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Transferziele10.07.2034
Ablöse geklärt, jetzt die Bedingungen für Ante Vuković
Eintracht Frankfurt und Cracovia haben sich auf $12.8M verständigt. Der Rest gehört dem Spieler und seinem Berater, und ein Anhänger, der so etwas schon einmal verfolgt hat, kauft das Trikot noch nicht.
Das Angebot von Union Berlin für Luis Suárez wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Eintracht Frankfurt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Borussia Mönchengladbach wartet mit einem Trikot. Bei Eintracht Frankfurt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Eintracht Frankfurt fragte, und Bayer Leverkusen sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kader10.07.2034
Julian Weigl bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Julian Weigl hat gerade bei Eintracht Frankfurt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Miguel Gutiérrez und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Eintracht Frankfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Kim Min-Jae
114 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Eintracht Frankfurt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine haben sich mit Hamburger SV die Hand gegeben; der Spieler noch nicht. Als Nächstes kommen die persönlichen Bedingungen, und an denen sterben mehr Transfers, als irgendwer druckt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Adam Daghim ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Eintracht Frankfurt hat der Abschied leise begonnen.
Das Angebot war weit entfernt und wurde fast ohne Diskussion abgelehnt. Ob das zweite genauso schnell abgelehnt wird, steht dahin.
Kader12.06.2034
Noah Visbeen bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Noah Visbeen hat gerade bei Eintracht Frankfurt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Eintracht Frankfurt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Eintracht Frankfurt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Miguel Gutiérrez und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und TSG Hoffenheim wartet mit einem Trikot. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
$10.2M waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Hamburger SV verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
VfL Wolfsburg wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Oisin Gallagher hat einen Wechsel zu VfB Stuttgart vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. VfB Stuttgart schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader04.07.2033
Die Formation hat Andrej Ilić hinter sich gelassen
Jede Grundordnung hat Positionen, und diese hat seine nicht. VfB Stuttgart wird entweder das System ändern, seine Aufgabe oder seinen Verein, und er wartet darauf, zu erfahren, welches.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Das Angebot von Mainz 05 für Néhémie Lurika wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
19 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Das Ziel ist der Trainer, die Anfrage ist real, und die Ablöseklausel ist das ganze Gespräch. Klubs dementieren solche Geschichten bis exakt zum Foto.
Kader20.06.2033
Noah Visbeen hat sich mit 25 verbessert, womit niemand rechnete
Karrieren sollen ein Plateau erreichen und dann abfallen, und wer das ignoriert, hat auf dem Trainingsplatz zugehört. 3 Punkte über Monate — in einem Alter, in dem die Richtung normalerweise nur eine ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ellyes Skhiri stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Kader20.06.2033
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei VfB Stuttgart
8 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Noah Visbeen hat sich für den Sommer mit TSG Hoffenheim geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader23.05.2033
Ein Wechsel, den Xavi Grande umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Xavi Grande lebt diese Version bei VfB Stuttgart, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Lorenzo Milani hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — VfB Stuttgart haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei VfB Stuttgart weiß man das.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ellyes Skhiri stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Fisnik Asllani darauf steht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Lucas Bergström. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.