Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Altamura wartet mit einem Trikot. Bei Perugia tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Perugia können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
22 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader28.07.2036
Romeo Giovannini gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Thun behält seinen Mann, und Perugia kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Arnau Bargalló und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Perugia hat bei Thun angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
PSV ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Perugia erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Perugia hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Perugia können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Perugia hat den schweren Teil mit Anderlecht hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Perugia niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Fiorentina behält seinen Mann, und Perugia kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader30.06.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Marco Underwood steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Perugia — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Perugia haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Der Name Tommaso Ebone ist in Gesprächen gefallen, an denen Perugia nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Perugia hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Red Bull Salzburg, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Zayd El Kandoussi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader16.06.2036
Romeo Giovannini gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Basel behält seinen Mann, und Perugia kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Agil Medvedev und Perugia einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Zurich ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Kurz notiert
TransfermarktBenjamín Giachero wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Perugia können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Arnau Bargalló stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Perugia weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Noch 4 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Perugia verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Zayd El Kandoussi verlangen kann.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Andrea Colombi hat sich das Datum notiert.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Perugia, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Botschaft galt der Tribüne so sehr wie der Kabine: Tommaso Ebone spielt, und die Diskussion ist beendet, bis der Trainer etwas anderes entscheidet.
Kurz notiert
KaderDie Trainingsberichte über Juan Bracco sind nicht gut
87 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Perugia verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Perugia — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Perugia niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Zayd El Kandoussi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Mit 1‑2 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Die Trainerbank25.02.2036
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 1‑2 verließ Ruggero Orlando den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
Benevento hat das Geld akzeptiert. Was Perugia noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Perugia können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader14.01.2036
Moustapha Yabré gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Michelangelo Conti und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Note 7.96 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Perugia sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Eine Leihanfrage bei Fiorentina: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Platz 3, 24 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Perugia niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader31.12.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Romeo Giovannini steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Arnau Bargalló stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 3, 24 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.08 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Zayd El Kandoussi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader10.12.2035
Romeo Giovannini gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Tommaso Ebone. 2‑0 gegen Vis Pesaro — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
50 für den Verein inzwischen, jedes einzelne in irgendjemandes Gedächtnis abgelegt, mit Datum und Ergebnis. Über solche Zahlen streiten Anhänger noch in zwanzig Jahren.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Perugia weiß man das.
Vorstand10.12.2035
Bei Perugia gehen 96% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Die Trainerbank10.12.2035
Der Blick von der Bank
„Wir hatten es unter Kontrolle. Es gab Phasen, die mir nicht gefallen haben, und die schauen wir uns an, aber die Mannschaft hat mir etwas gezeigt.“ Ruggero Orlando, zu einem 2‑0-Sieg, den er auf dem Weg zum Presseraum schon wieder auseinandernahm.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Perugia sagte Michelangelo Conti, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Kurz notiert
Die TrainerbankEdoardo Rizzo bekommt es vom Trainer zu hören
33 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Pokalspiele warten darauf, dass jemand sie an sich reißt — Tareq Aroub tat es gegen Virtus Entella. 2‑1 am Ende, und im Lostopf der nächsten Runde liegt Perugia.
Spielernoten05.11.2035
Doppelpack, und Tareq Aroub nimmt den Nachmittag mit — 8.81
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Tareq Aroub hat sie erzeugt, und die 8.81 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 9. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Perugia tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Spiel03.11.2035
Schon wieder etwas mitgenommen
4 Auswärtssiege in Serie für Perugia. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Perugia. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Livorno läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
14 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Perugia verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 6. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Perugia diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 35 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Zayd El Kandoussi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Andrea Colombi und Perugia einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Note 7.78 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Perugia sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 49 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Neunzig Minuten fast nichts, und dann alles auf einmal. Der Siegtreffer fiel in der 85., und Südtirol verbrachte den Rest der Partie damit, beim Schiedsrichter zu reklamieren statt dem Ball nachzujagen.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Arnau Bargalló stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Gianmarco Bruni und Perugia einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Note 7.92 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Perugia sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Ruggero Orlando zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen Latina, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Perugia hatte den Nutzen davon.
Kader30.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Benjamín Giachero wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Daniel Çuli trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Perugia weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Die Trainerbank30.04.2035
Giovanni Bergamino ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Perugia sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
TransfermarktTudor Băluţă lässt seinen Vertrag auslaufen
Die TrainerbankFilippo Bacchin sind Minuten versprochen worden
Perugia machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
28 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Marco Underwood und Perugia einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Zayd El Kandoussi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Im Rückstand, und bei jeder ehrlichen Betrachtung geschlagen, bis zur Minute 91. Reggiana hatte die Punkte schon in der Tasche, und eine Ecke des Stadions glaubte noch daran — was im Allgemeinen der Moment ist, in dem es passiert.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Perugia schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Marco Underwood und Perugia einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader02.04.2035
Orazio Mazza gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Zwei Mannschaften von der Tabellenspitze, ein Nachmittag, und ein Monat Gerede, das in neunzig Minuten entschieden wird. Perugia wird das Wort Meisterschaft diese Woche nicht benutzen und nicht aufhören, es zu denken.
Arnau Bargalló stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Perugia niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Perugia hat Giovanni Bergamino deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen Reggiana, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Perugia weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 7. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Kader19.03.2035
Moustapha Yabré gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Aufwärmleibchen, neunzig Minuten Zuschauen und am Ende ein Händedruck, der niemanden täuschte. Große Spiele zeigen, wem ein Trainer vertraut; dieses hat es Romeo Giovannini gezeigt.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 0‑0 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 6. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Orazio Mazza stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
100 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Perugia diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Note 7.96. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Riccardo Ladinetti traf, bekam eine 7.44 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader05.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Am Ende stand ein 2‑1, und es war der Nachmittag von Riccardo Ladinetti: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Perugia bleiben.
Er ist 22, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Ein Spieler, der mit der Startelf gerechnet hatte, sah zu. Der Trainer nennt es eine Entscheidung für die Mannschaft; Benjamín Giachero nennt es unter vier Augen anders.
Note 7.98. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Die Auszeichnung ist eine Kleinigkeit mit schwerem Sinn: Vier Wochen lang hat niemand in dieser Liga seine Arbeit besser gemacht. Perugia haben die Trophäe im Regal und den Spieler in der Elf.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.86 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Moustapha Yabré stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Das Spiel, auf das sich der Rest der Liga mehr freut als die beiden Beteiligten. Beide wissen, dass ein Sieg die Saison verändert und eine Niederlage sie nicht beendet — genau das macht es so schwer zu spielen.
Die Trainerbank26.02.2035
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Ruggero Orlando wählte die halbvolle Lesart des 0‑0; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
Ein Wochenende, gemessen an allen anderen. Tommaso Ebone steht am Ende oben, und für die meisten Fußballer ist eine Wochenauszeichnung die einzige Trophäe, die eine Karriere hervorbringt.
Der Trainer wollte gegen diesen Gegner ein anderes Profil, was ein echter fußballerischer Grund ist und kein Trost. Er hat nichts falsch gemacht, und er hat nicht gespielt.
Neunzig Minuten, zwei Torhüter mit sauberen Handschuhen und kein Abschluss, den man aufheben möchte. Vis Pesaro wird mit dem Punkt die zufriedenere Seite sein.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Matteo Angeli. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
20 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Perugia verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
2 vorn und in völliger Kontrolle — und am Ende war Pineto die zufriedenere Mannschaft. Es gibt keine Version dieses Nachmittags, die Perugia gern noch einmal anschaut.
Jetzt 10 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Perugia — und es wird nicht zurückgezogen.
Alles mit Udinese geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Kader15.01.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
22 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
27 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Perugia verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Monopoli wartet mit einem Trikot. Bei Perugia tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Jetzt 9 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.87 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Der Wechsel mit Cremonese ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Daniele Ganci und Perugia einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 34 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Sorte Jahr, die damit endet, dass ein Name in einem Saal verlesen wird. Perugia hatte jede Woche den Nutzen davon und hat jetzt das Problem, dass alle anderen es wissen.
Gelungene Dribblings: 24. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Perugia diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader01.01.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Perugia, und 1 Einsätze in 17 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Perugia hat Zayd El Kandoussi deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
41 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Perugia verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spiel23.12.2034
Perugia machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
21 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Inzwischen 3 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Kader25.12.2034
Moustapha Yabré gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
29 Zähler zur Saisonhälfte. Die erste Hälfte einer Saison ist ein Versprechen, die zweite eine Rechnung, und die Stadt erfährt jetzt, welches von beiden das hier war.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.57 auf dem Zettel, und der Anhang von Perugia ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
Francesco Rinaldi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
48 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Perugia verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spielernoten18.12.2034
Das Alter hat Tudor Băluţă noch nicht eingeholt — 7.91
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.91 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Perugia — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 6. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Kader18.12.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Orazio Mazza steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Arnau Bargalló stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Trainerbank18.12.2034
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Ruggero Orlando hielt es nach dem 1‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
20 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Kader11.12.2034
Moustapha Yabré gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Marcello Grasso und Perugia einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Note 7.71 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Perugia sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Die Trainerbank11.12.2034
Der Blick von der Bank
„Wir hatten es unter Kontrolle. Es gab Phasen, die mir nicht gefallen haben, und die schauen wir uns an, aber die Mannschaft hat mir etwas gezeigt.“ Ruggero Orlando, zu einem 2‑1-Sieg, den er auf dem Weg zum Presseraum schon wieder auseinandernahm.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen Reggiana, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Kurz notiert
TransfermarktBenjamín Giachero wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Hjalte Kropp: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Perugia schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Kader04.12.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Kurve04.12.2034
Das Publikum hat Orazio Mazza ins Herz geschlossen
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Riccardo Ladinetti wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Note 7.43. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Es gibt ein Niveau, auf dem ein Fußballer nicht mehr geprüft, sondern nur noch gebremst wird, und er hat es vor einiger Zeit erreicht. Bei Perugia weiß man das, und alle, die ihn sehen, auch.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Zayd El Kandoussi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader13.11.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Perugia darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Moustapha Yabré steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Perugia. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Picerno läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Gelungene Dribblings: 14. Es stand immer ein Verteidiger vor ihm, und es stand nie lange einer vor ihm.
Die Trainerbank13.11.2034
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Ruggero Orlando versteckte es nach dem 0‑0 nicht, und in der Kabine von Perugia tat es auch niemand.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 13 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
5‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Ausgeschieden, 1‑3 gegen Parma — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.83 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Christian Langella und Perugia einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Orazio Mazza stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Perugia, und 1 Einsätze in 9 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Perugia können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Perugia erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marco Underwood, und der Trainer ließ es geschehen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Rosario Diletto und Perugia einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Arnau Bargalló und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Perugia, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Tudor Băluţă.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und ein Kaderspieler stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.