Ein 0‑4 zu verlieren ist das eine; in einem Derby gegen Flamengo zu verlieren ist eine Wunde, die Monate braucht.
Kader14.05.2029
Gabriel Cabral verletzt sich am Kniebandapparat — 41 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 41 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Spiel12.05.2029
Kein Ende in Sicht: Fluminense wartet weiter auf einen Sieg
Nun 6 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Fluminense muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
6 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fluminense spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Luciano Acosta stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jemmes, und der Trainer ließ es geschehen.
William Lopes stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Fluminense offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Ich denke nicht über Samstag hinaus, und das würde ich auch niemandem raten.“ Die erste Regel des Interimstrainers ist, so zu tun, als wäre die Aufgabe klein; Igor Soares hat sie fehlerfrei aufgesagt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fluminense spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Guilherme Arana stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
William Lopes und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Nichts setzt eine Karriere so zurück wie jemand, der die Mannschaft vergangene Saison nicht aufgestellt hat. Luciano Acosta hat den Wink verstanden, und Fluminense bekommt eine Version von ihm, die das alte Regime nicht mehr gesehen hat.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Jefferson Savarino. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.