Markiert für Nathaniel Ogungbemi
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Kader19.06.2034
50 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Cagliari verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Transfermarkt19.06.2034
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Mauro Garraza hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Die Trainerbank19.06.2034
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Transfermarkt19.06.2034
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Transfermarkt19.06.2034
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Cagliari tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Transfermarkt19.06.2034
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Giana Erminio wartet mit einem Trikot. Bei Cagliari tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Transferziele19.06.2034
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Juventus niemand, und bei Cagliari macht das Raten niemandem Spaß.
Vorstand19.06.2034
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kader19.06.2034
Bei Cagliari gehen die Nerven durch
Gennaro Borrelli stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Frühere Ausgaben
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Spiel28.03.2033
Cagliari stecken jetzt wirklich drin
Platz 19, 20 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Transfermarkt28.03.2033
Jonathan Díaz reicht ein schriftliches Gesuch ein
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Cagliari können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader28.03.2033
Streit um den Einsatz bei Cagliari
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sebastiano Esposito stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Kader28.03.2033
Deutliche Worte bei Cagliari
Raul Zinni und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Trainerbank28.03.2033
Adam Obert ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Cagliari sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kader28.03.2033
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Cagliari
5 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Die Trainerbank28.03.2033
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nathaniel Ogungbemi, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Trainerbank28.03.2033
Raul Zinni klopft beim Trainer an
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Cagliari, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Transfermarkt28.03.2033
Das Gerede um Adam Obert reißt nicht ab
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Cagliari weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Kader20.12.2032
Ein-Mann-Abwehr: Boris Radunović allein gegen alle
Am Ende standen 12 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Spiel15.12.2032
Cagliari scheidet im Pokal aus
Palermo beendete es mit 0‑0. Die Saison schrumpft nun auf die Liga, und im Stadion wusste man das lange vor dem Schlusspfiff.
Spiel18.12.2032
Kein Versteck für Cagliari
0‑3 gegen AC Milan — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
Transfermarkt20.12.2032
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Transfermarkt20.12.2032
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Cagliari tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader20.12.2032
Mauro Garraza gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kader20.12.2032
Bei Cagliari gehen die Nerven durch
Ademide Akarakiri stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Trainerbank20.12.2032
Valerio Aureli bekommt es vom Trainer zu hören
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Vorstand20.12.2032
Der Trainer behielt sie da und sagte, was zu sagen war. Eine Antwort wird am Samstag erwartet; bleibt sie aus, wandern die Fragen eine Etage höher.