22‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei FC Tallinn — und es wird nicht zurückgezogen.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 8.09, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten18.03.2030
Ein Verteidigertor entscheidet es für FC Tallinn — 7.42
1 für Maxim Vikman, Note 7.42 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David Silva ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei FC Tallinn hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei FC Tallinn — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um FC Tallinn spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Mathias Villota und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader18.02.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Viktor Kudriashov steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand18.02.2030
FC Tallinn kann nur kaufen, was vorher verkauft wurde
Niemand hat dem Verein das Geldausgeben verboten; er hat schlicht nichts auszugeben, was er nicht vorher eingenommen hat. An jedem Namen, der kommt, hängt einer, der geht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei FC Tallinn, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Henry Malkus.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Rafael Luts. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. FC Tallinn wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und FC Tallinn können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David Silva ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei FC Tallinn hat der Abschied leise begonnen.
Mathias Villota stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader21.01.2030
Rafael Luts gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vaprus ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Vorstand21.01.2030
FC Tallinn kann nur kaufen, was vorher verkauft wurde
Niemand hat dem Verein das Geldausgeben verboten; er hat schlicht nichts auszugeben, was er nicht vorher eingenommen hat. An jedem Namen, der kommt, hängt einer, der geht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Sigvard Suppi etwas unterschreibt, einen Vertrag bei FC Tallinn oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Kurz notiert
Die TrainerbankDavid Silva wird aufgestellt, wenn es zählt
TransfermarktHannes Ehin auf die Transferliste gesetzt
Ein Bruch setzt Maxim Vikman 49 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum FC Tallinn offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Spiel07.01.2030
Für FC Tallinn ist jetzt jeder Punkt ein Streitfall
Platz 8, 24 Punkte — und in diesem Teil der Stadt wird die Tabelle von unten gelesen. Der Kalender ist kein Spielplan mehr, sondern ein Countdown.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei FC Tallinn — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Nõmme United wartet mit einem Trikot. Bei FC Tallinn tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Vorstand07.01.2030
Der Druck in der Führungsetage von FC Tallinn wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und FC Tallinn hatte den Nutzen davon.
Alles mit Tammeka geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Er ist 21, sein Schnitt liegt bei 7.03 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
Sigvard Suppi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ein Schnitt von 7.03 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. FC Tallinn haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Tallinn diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Rafael Luts stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei FC Tallinn, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Oliver Vaks.
Sigvard Suppi und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Viktor Kudriashov stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Der Trainer hat eine Liste, und der Vorstand hat eine Bedingung daran geknüpft. Das ist keine Krise — der halbe Fußball funktioniert so — aber es entscheidet, wer von beiden sich im August durchsetzt.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Transfermarkt26.11.2029
Ats Silk wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Ats Silk taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. FC Tallinn schweigt, und das sagt genug.
Kurz notiert
Die TrainerbankMarkus Liivak wird aufgestellt, wenn es zählt
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich demonstrativ hinter Viktor Kudriashov
Sigvard Suppi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader19.11.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Rafael Luts steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Die Trainerbank19.11.2029
Rico Randväli ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei FC Tallinn sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Transfermarkt19.11.2029
Mathias Villota wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Mathias Villota taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. FC Tallinn schweigt, und das sagt genug.
Kurz notiert
Die TrainerbankDavid Silva klopft an die Tür des Trainers
Platz 8, 24 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Die Sorte Jahr, die damit endet, dass ein Name in einem Saal verlesen wird. FC Tallinn hatte jede Woche den Nutzen davon und hat jetzt das Problem, dass alle anderen es wissen.
Ein Saisonschnitt von 7.03 in einem Alter, in dem die meisten seines Jahrgangs noch in der Jugend spielen. FC Tallinn weiss, was da heranwächst — und inzwischen wissen es auch alle anderen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Tallinn diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader12.11.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Viktor Kudriashov steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Rafael Luts etwas unterschreibt, einen Vertrag bei FC Tallinn oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Er ist 21, sein Schnitt liegt bei 7.03 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
Mathias Villota und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader15.10.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Viktor Kudriashov steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Viktor Kudriashov und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Silver Pikk kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Der Trainer hat eine Liste, und der Vorstand hat eine Bedingung daran geknüpft. Das ist keine Krise — der halbe Fußball funktioniert so — aber es entscheidet, wer von beiden sich im August durchsetzt.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Hannes Ehin stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei FC Tallinn, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Henry Malkus.
Kein neuer Vertrag, keine neue Rückennummer: ein neuer Platz im Denken des Trainers, was die einzige Beförderung im Fußball ist, die wirklich zählt. Ramon Rees-Siso hat sie bekommen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
FC Tallinn hat den Markt wissen lassen, dass Ander Ott Valge zu haben ist. Kein Preis in der Anzeige — aber jeder in der Branche weiß ungefähr, was dort steht.
Transfermarkt01.10.2029
Ats Silk wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Ats Silk taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. FC Tallinn schweigt, und das sagt genug.
Platz 8, 24 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Ein Schnitt von 7.03 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. FC Tallinn haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
Mathias Villota und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader17.09.2029
Rafael Luts gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die FC Tallinn spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Rafael Luts will nicht sterben
Die TrainerbankDavid Silva wird aufgestellt, wenn es zählt
Die TrainerbankRamon Rees-Siso behält die Stimme seines Trainers
Ats Silk stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Kader30.07.2029
Abiola Bamijoko gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kuressaare ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. FC Tallinn weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Kurz notiert
Die TrainerbankDavid Silva ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
KaderDie Trainingsberichte über Sander Marin sind nicht gut
Die TrainerbankRafael Luts behält die Stimme seines Trainers
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 29 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Spielernoten28.05.2029
Romet Leppik, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.63
Eine 7.63 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mathias Villota und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Er ist 21, sein Schnitt liegt bei 7.02 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
Mit 1‑3 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Kader28.05.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Abiola Bamijoko steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 1‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei FC Tallinn, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 78 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ausgeschieden, 0‑1 gegen FCI Levadia — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
Spielernoten09.04.2029
Doppelpack, und Ats Silk nimmt den Nachmittag mit — 8.14
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Ats Silk hat sie erzeugt, und die 8.14 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
7 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Mathias Villota stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader09.04.2029
Rafael Luts gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Er ist 22, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 92 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die 88. Minute, das halbe Stadion schon auf dem Weg zum Ausgang, und Rico Randväli entschied, dass niemand irgendwohin geht. Tallinna Kalev blieb keine Zeit für eine Antwort.
Abiola Bamijoko stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Rico Randväli. 1‑0 gegen Tallinna Kalev — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kader26.03.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dylan Sal-Al-Saller steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Edimilson Xhaka, und der Trainer ließ es geschehen.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.35 auf dem Zettel, und der Anhang von FC Tallinn ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Mihkel Ojamaa zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
Kurz notiert
TransfermarktDavid Silva darf sich etwas Neues suchen
Die TrainerbankRico Randväli ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 113 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 8.48, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten05.03.2029
Keine Spur von Nerven bei Romet Leppik mit 20 — 7.89
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Romet Leppik brauchte keine: 7.89, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Vorstand05.03.2029
Anweisung von oben bei FC Tallinn: Einer muss gehen
Bilanzen interessieren sich weder für Form noch dafür, um wen der Trainer bauen wollte. Der Vorstand hat entschieden, dass verkauft wird; offen ist nur noch, welcher Name es ausbaden muss.
6 Tore in einem Spiel, Ats Silk auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von FC Tallinn und Flora U21 nicht mehr verlangen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Tallinn diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Der Wechsel mit Vaprus ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Abiola Bamijoko und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Das ist keine Rotation. Raivis Tarasovs gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei FC Tallinn tut niemand mehr so als ob.
Kader22.01.2029
Dylan Sal-Al-Saller gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Eine Leihanfrage bei Tammeka: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Georg Mattias Lagus darauf steht.
Abiola Bamijoko und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader23.10.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Tallinn darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dzhaner Sadetinov steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.