Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Spiel07.12.2030
Kein Ende in Sicht: Le Havre AC wartet weiter auf einen Sieg
Nun 13 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Le Havre AC muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Gelungene Dribblings: 25. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Dominik Greif und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader09.12.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Le Havre AC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Felix Mambimbi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Rassoul Ndiaye traf — und sonst lief kaum etwas zusammen: 1‑2 für FC Lorient, und der Gang in die Kabine war ein stiller.
Spielernoten09.12.2030
Rassoul Ndiaye spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.28. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Platz 18, 7 Zähler, und jedes Ergebnis bis hierher auf eine Zeile eingedampft. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit demselben Kader und anderen Erwartungen.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Le Havre AC wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Le Havre AC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader21.10.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Le Havre AC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ayumu Seko steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Stade Rennais nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Die Trainerbank21.10.2030
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 0‑2 verließ Interim Coach den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Benoît Sida, und der Trainer ließ es geschehen.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
Kurz notiert
TransfermarktRassoul Ndiaye wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
AusblickJunior Mwanga trifft auf seinen alten Verein
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Le Havre AC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dominik Greif stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader30.09.2030
Ayumu Seko gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Mit 25 soll die Entwicklung eigentlich abgeschlossen sein, und das ist sie nicht: 3 Punkte besser als vor einem Jahr. Das passiert denen, die die langweiligen Teile ernst nehmen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Benoît Sida und Le Havre AC einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Die Trainerbank30.09.2030
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 1‑3 verließ Interim Coach den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
FC Nantes zahlt $1.4M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Dominik Greif und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Der Name Stephan Zagadou ist in Gesprächen gefallen, an denen Le Havre AC nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Sofiane Boufal, und der Trainer ließ es geschehen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Alexandre Bouzamita und Le Havre AC einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Kader17.06.2030
Benoît Sida gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Eine Klausel, auf der vor Jahren jemand bestand, in einer Verhandlung, an die sich niemand erinnert, hat Le Havre AC gerade $1.9M eingebracht. Noam Obougou Jacquet ist längst weg; das Papier blieb.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die Le Havre AC spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
Jetzt 13 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Dominik Greif und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader25.02.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Le Havre AC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Felix Mambimbi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Note 8.09 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Die Anzeigetafel stand, der Sieg war eingepreist, und dann traf Paris FC. Es gibt keine schlimmere Minute für ein Gegentor, und das Stadion leerte sich in der Stille, die auf so eines folgt.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Le Havre AC tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Es brauchte einen Treffer von Felix Mambimbi, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Paris FC — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Kurz notiert
SpielernotenBenoît Sida lief sie den ganzen Tag an
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 8 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Dominik Greif und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Sofiane Boufal stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Benoît Sida und Le Havre AC einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.