Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Elche
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Elche tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ali Houary und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Bei Elche sahen es alle, bevor es jemand aussprach; so läuft das immer. Mit 34 ist der Abfall real und messbar — 3 Punkte — und offen bleibt nur, wie der Verein mit jemandem umgeht, dem er sehr viel schuldet.
Kader23.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Elche darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adriano Nicastro steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Adriano Nicastro. 2‑1 gegen Córdoba — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Note 7.92. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
41 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Elche verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Leo Santana ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Elche hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Elche diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader26.03.2035
Adriano Nicastro gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank26.03.2035
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑2 bereithält, vorgetragen von Interim Coach vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Leo Santana trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
TransfermarktRayan Azahaf darf sich etwas Neues suchen
TransfermarktDie Geschichte um Ali Houary will nicht sterben
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Erik Frøysa
55 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Elche verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Rayan Azahaf ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Elche hat der Abschied leise begonnen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Adriano Nicastro will internationalen Fußball; ob Elche das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Elias Prieto und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Elche darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adriano Nicastro steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑1, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Rayan Azahaf ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Elche hat der Abschied leise begonnen.
Alles mit Atlético Madrid geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Celta behält seinen Mann, und Elche kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
15 Aktionen zusammengenommen und 6.85. Seine Arbeit zeigt sich darin, dass andere gut aussehen, und der einzige verlässliche Weg, sie zu bemerken, ist zu beobachten, was an den Nachmittagen passiert, an denen er fehlt.
Kauã Freire und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader22.01.2035
Antonio Aranda gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
3 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Elche kann sagen, in welcher Woche.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
13 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Elche können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
7.33, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ali Houary und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
TransfermarktElias Prieto soll sich einen neuen Verein suchen
KaderLeonel Ramírez gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.02 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
12 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Elche tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ali Houary und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader25.12.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Elche darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adriano Nicastro steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
SpielernotenKauã Freire lief sie den ganzen Tag an
11 Spiele ohne Niederlage, und dann Albacete. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Elche erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Elche tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ali Houary und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Yannick Leliendal, und der Trainer ließ es geschehen.
0‑1 für Albacete, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Kader27.11.2034
Nazareno Tellechea gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Elche offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Elche — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Elche spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Trainerbank23.10.2034
Tomás Aguilar: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Elche schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Elche diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jetzt 7 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Adriano Nicastro stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
86 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Elche verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Elche können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Elche hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Elche diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Elche ist mit einem Angebot zu Zaragoza gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Elche fragte, und Real Madrid sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kurz notiert
KaderSantiago Orizi gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mathías Silvera
121 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Elche verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Elche — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Elche haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Ali Houary stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader26.06.2034
Rodrigo Dinocco gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Athletic Bilbao behält seinen Mann, und Elche kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Santiago Orizi, und der Trainer ließ es geschehen.
Elche hat bei Gijón angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Elche können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Elche hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Santiago Orizi ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Elche hat der Abschied leise begonnen.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Valladolid behält seinen Mann, und Elche kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Elche hat den schweren Teil mit Celta hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Santiago Orizi hat sich für den Sommer mit Huesca geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Ali Houary und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader12.06.2034
Fei Hong Faham kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Fei Hong Faham hat es getan, bei Elche, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Zaragoza zahlt $110.0K, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Elche darüber, wer wie hart arbeitet
Die TrainerbankDer Trainer macht Youssou Diop zum Exempel
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Elche tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Elche erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ali Houary und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Spiel11.03.2034
Elche machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
9 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Kader13.03.2034
Rodrigo Dinocco gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ein Punkt in Minute 89 ist genau einen Punkt wert und für eine Kabine erheblich mehr. Diese Mannschaft hört nicht auf — ein Ruf, der mehr wiegt als das Ergebnis.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Es brauchte einen Treffer von Christian D'Angiò, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Mirandés — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Kurz notiert
Die TrainerbankHalb zufrieden: Interim Coach zum Remis
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Die Trainerbank02.01.2034
Rayan Azahaf: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Elche schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Sorte Jahr, die damit endet, dass ein Name in einem Saal verlesen wird. Elche hatte jede Woche den Nutzen davon und hat jetzt das Problem, dass alle anderen es wissen.
Ali Houary stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Roy Revivo stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jetzt 6 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Kader02.01.2034
Leo Santana ist bester Nachwuchsspieler des Monats
Mit 21 war er einen Monat lang besser als alle Gleichaltrigen der Liga — etwas anderes und Schwereres als ein guter Nachmittag. Elche wird sich sehr bemühen, nicht zu viel daraus zu machen.
Kurz notiert
Die TrainerbankJuljan Shehu bekommt es vom Trainer zu hören
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Elche wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Ali Houary stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader07.11.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Elche darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Roy Revivo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Elche hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Elche hat den schweren Teil mit Espanyol hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Kader08.08.2033
Roy Revivo gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Barcelona behält seinen Mann, und Elche kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Lautaro Valdovinos stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Elche, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Gabri De Vuyst.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Elche sagte Óscar Castro, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.