Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 102 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei TSG Hoffenheim tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
TSG Hoffenheim lief mit Borussia Dortmund die Zeit davon. Die Unterlagen lagen offen, als die Frist verstrich, und aus einem Transfer, der fast fertig war, ist ein Transfer geworden, der nie stattgefunden hat.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Aleix García stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Kader10.09.2035
Ein Wechsel, den Phillip Böhm umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Phillip Böhm lebt diese Version bei TSG Hoffenheim, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei TSG Hoffenheim weiß man das.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Dan Cohen, und der Trainer ließ es geschehen.
TSG Hoffenheim ist mit einem Angebot zu VfL Wolfsburg gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
TSG Hoffenheim bot $1.1M; VfL Wolfsburg sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und TSG Hoffenheim kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader23.07.2035
Dan Cohen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Eine Leihanfrage bei Kaiserslautern: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Jetzt 9 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Sidi Sané stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Alessandro Gaul Souza stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Karl Maier und TSG Hoffenheim einigen sich auf weitere 5 Jahre.
Die Trainerbank26.03.2035
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 0‑2 verließ Interim Coach den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
Die Aufstellung sagt es jede Woche öffentlich, bis es sich ändert. Die einzige Variante des Aussortiertwerdens, gegen die ein Fußballer nicht argumentieren kann, und die, die er am schwersten nimmt.
Kurz notiert
Die TrainerbankJay-Sean Tuur klopft an die Tür des Trainers
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 6 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Gabriel Otegbayo lebt diese Version bei TSG Hoffenheim, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Vinicius Lago und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑1, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Kurz notiert
KaderDan Cohen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tony Menzel stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Sidi Sané stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Toni Langsteiner, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei TSG Hoffenheim niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑1, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Der Trainer wollte gegen diesen Gegner ein anderes Profil, was ein echter fußballerischer Grund ist und kein Trost. Er hat nichts falsch gemacht, und er hat nicht gespielt.
Als Nächstes Arminia Bielefeld, und ein Mann in der Kabine von TSG Hoffenheim kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankJay-Sean Tuur klopft an die Tür des Trainers
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Román Herrera
KaderAleix García bekommt Gesellschaft auf seiner Position
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Oskar Kubiak ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei TSG Hoffenheim hat der Abschied leise begonnen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kader16.10.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Aleix García steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei TSG Hoffenheim, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Oskar Kubiak.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader16.10.2034
5 neue Gesichter — TSG Hoffenheim lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Als Nächstes St. Pauli, und ein Mann in der Kabine von TSG Hoffenheim kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
Noch 4 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die TSG Hoffenheim verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Tristan Zobel verlangen kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer gibt Tony Menzel ein Versprechen
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und TSG Hoffenheim kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Der Wechsel mit VfB Stuttgart ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Tristan Zobel und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader14.08.2034
Benjamin Krämer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Bayer Leverkusen ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei TSG Hoffenheim, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Dylan Vangi.
„Ich habe nicht unterschrieben, um zuzuschauen. Das tut niemand.“ Die älteste Beschwerde im Fußball, und TSG Hoffenheim wird sie mit Minuten oder mit einem Wechsel beantworten müssen.
Noch 6 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die TSG Hoffenheim verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Tristan Zobel verlangen kann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und TSG Hoffenheim können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot ging diese Woche an Borussia Dortmund, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und TSG Hoffenheim kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Union Berlin niemand, und bei TSG Hoffenheim macht das Raten niemandem Spaß.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tony Menzel stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Oscar Buur trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Inzwischen 7 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jay-Sean Tuur ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei St. Pauli hat der Abschied leise begonnen.
Spiel22.04.2034
St. Pauli machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
10 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Matthéo Xantippe stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Gustav Lindgren. 1‑0 gegen Mainz 05 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nader Saad, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei St. Pauli tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader27.03.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jonas Rouhi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Matthéo Xantippe stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Vorstand27.03.2034
Gehälter verschlingen 90% der Einnahmen von St. Pauli
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Luc de Fougerolles trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Salvatore Mule. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Aleksander Borgersen und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader27.02.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jonas Rouhi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Vorstand27.02.2034
Gehälter verschlingen 102% der Einnahmen von St. Pauli
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Joël Schingtienne.
20 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Luc de Fougerolles ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei St. Pauli hat der Abschied leise begonnen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Jay-Sean Tuur hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Aleksander Borgersen und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader20.02.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Xavi Grande steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.