Isi Ros verletzt sich am Kniebandapparat — 47 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 47 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Atromitos wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Atromitos ist mit einem Angebot zu Olympiacos gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Atromitos können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Noch ein Name auf der Liste: Panserraikos hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Alberto Simoni stellen. Die Antwort von Atromitos hat sich nicht geändert — noch nicht.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Elton Hoxha hat sich für den Sommer mit Panserraikos geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Lefteris Lyratzis stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Atromitos fragte, und PAS Giannina sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kurz notiert
TransfermarktKelvin Ofori darf sich etwas Neues suchen
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Isi Ros
84 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Atromitos verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 100 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Atromitos spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader07.05.2029
Nemanja Milojević gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Sandi Nuhanović kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Nikos Grammatikakis ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Atromitos hat der Abschied leise begonnen.
Edoardo Pierozzi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Ein Punkt in Minute 92 ist genau einen Punkt wert und für eine Kabine erheblich mehr. Diese Mannschaft hört nicht auf — ein Ruf, der mehr wiegt als das Ergebnis.
Es brauchte einen Treffer von Lefteris Lyratzis, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Kalamata — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Atromitos, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Kostas Thymianis.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Atromitos darüber, wer wie hart arbeitet
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Atromitos ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Edoardo Pierozzi und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Transfermarkt29.05.2028
Eine gut genutzte Saison in der Fremde für Kelvin Ofori
16 Spiele, 9 Tore und eine Kaderoption, die ohne Ablöse angekommen ist. Die interessante Frage bei Atromitos ist jetzt nicht, ob er spielt, sondern wen er verdrängt.
Mavroudis Bougaidis gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Lieber sage ich es ihm ins Gesicht, als es in der Zeitung zu lesen.“ Um das Treffen hat der Spieler gebeten, und das sagt fast alles.
Die Trainerbank29.05.2028
Lucas Necul wird noch immer für einen Fehler bestraft
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.