2‑4 gegen Mattersburg, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
Das Angebot von Mattersburg für Heinz Prass wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Spielernoten31.08.2026
Philipp Prass, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.98
Eine 7.98 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Admira Wacker — und es wird nicht zurückgezogen.
Philipp Onisiwo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
6 Tore in einem Spiel, Dejan Onisiwo auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Admira Wacker und Mattersburg nicht mehr verlangen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Lukas Hiermann
116 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Grodig verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ausgeschieden, 0‑2 gegen SV Ried — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Grodig können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
5 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Grodig kann sagen, in welcher Woche.
Die Jagd auf Dejan Onisiwo endete damit, dass $240.0K den Besitzer wechselte und Admira Wacker keine Gründe mehr für ein Nein hatte. Die Fans bewerten die Ablöse auf die einzig relevante Art: samstags.
Arno Valkenaers stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader31.08.2026
Martin Rasner gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 10 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
2‑5 gegen Red Bull Salzburg — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Admira Wacker können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Admira Wacker diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
7 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Admira Wacker und Red Bull Salzburg gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Der Name Thomas Onisiwo ist in Gesprächen gefallen, an denen Admira Wacker nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.