Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Arijon Ibrahimović brauchte keine: 8.26, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
12 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Augsburg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader19.04.2027
Georges Mikautadze gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Georges Mikautadze. 2‑0 gegen Mainz 05 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Note 8.33 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
6‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Didier Robert, an einem Nachmittag, an dem FC Augsburg schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Arijon Ibrahimović brauchte keine: 8.30, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Spiel03.04.2027
FC Augsburg machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
11 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Georges Mikautadze stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 6 Tore zwischen FC Augsburg und Werder Bremen, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Note 9.71 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Kurz notiert
KaderDaniel Svensson gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Die KurveDas Publikum hat Anton Kade ins Herz geschlossen
VfL Wolfsburg wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. FC Augsburg war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Spielernoten29.03.2027
Doppelpack, und Didier Robert nimmt den Nachmittag mit — 8.74
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Didier Robert hat sie erzeugt, und die 8.74 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Ein Saisonschnitt von 7.27, dahinter 24 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Eine 8.20 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ FC Augsburg erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Gabri Veiga und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ein Saisonschnitt von 7.06 in einem Alter, in dem die meisten seines Jahrgangs noch in der Jugend spielen. FC Augsburg weiss, was da heranwächst — und inzwischen wissen es auch alle anderen.
Kader29.03.2027
Georges Mikautadze gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Gelungene Dribblings: 23. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Augsburg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ein Saisonschnitt von 7.31, dahinter 14 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Georges Mikautadze stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
3 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei FC Augsburg kann sagen, in welcher Woche.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Marco Thomas nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
4 Nationalspieler sind ein Kompliment für den Kader und ein Kopfschmerz für den Mann, der ihn führt. In zwei Wochen bekommt er sie zurück, müde und in unterschiedlichem Zustand.
Jetzt 15 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Manche Tore gewinnen ein Spiel, andere nehmen es jemandem weg. Didier Robert traf in der 86. Minute, Eintracht Frankfurt dachte längst an die Heimfahrt, und FC Augsburg nahmen alles mit.
Eine 7.86 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Ein Saisonschnitt von 7.28, dahinter 22 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Gabri Veiga und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Georges Mikautadze stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ein Schnitt von 7.01 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. FC Augsburg haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
9 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Didier Robert. 2‑1 gegen Eintracht Frankfurt — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Georges Mikautadze hat sie erzeugt, und die 8.47 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Georges Mikautadze und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
14 Tore und ein Saisonschnitt von 7.30. Eine solche Form spricht sich weit über diese Stadt hinaus herum.
Kader22.02.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Augsburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Keven Schlotterbeck steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Ein Saisonschnitt von 7.29, dahinter 21 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei FC Augsburg hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Gabri Veiga und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader08.02.2027
Georges Mikautadze gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Borussia Dortmund zahlt $27.4M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Gelungene Dribblings: 30. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Spielernoten01.02.2027
Doppelpack, und Anton Kade nimmt den Nachmittag mit — 8.38
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Anton Kade hat sie erzeugt, und die 8.38 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Er geht zu Borussia Dortmund, der Verein hat $27.4M, die er am Freitag nicht hatte, und die Anrufsendungen haben ihre Meinung längst gefasst. Gut zu verkaufen und jemanden zu verkaufen, den sie geliebt haben, sind nicht dieselbe Fähigkeit.
11 Spielzeiten und 435 Einsätze, alle hier. Solche Laufbahnen werden nicht entworfen; sie passieren einer bestimmten Sorte Mann in einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt hat einen.
20 Tore und ein Saisonschnitt von 7.25. Eine solche Form spricht sich weit über diese Stadt hinaus herum.
Vorstand01.02.2027
FC Augsburg schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
3 rein und 5 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
Bayer Leverkusen zahlt $4.7M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Noch ein Name auf der Liste: Köln hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Robin Fellhauer stellen. Die Antwort von FC Augsburg hat sich nicht geändert — noch nicht.
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Heidenheim niemand, und bei FC Augsburg macht das Raten niemandem Spaß.
Georges Mikautadze stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Keven Schlotterbeck stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Georges Mikautadze, an einem Nachmittag, an dem FC Augsburg schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Ein Saisonschnitt von 7.23, dahinter 18 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Gabri Veiga und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader14.12.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Augsburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Georges Mikautadze steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 22-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Anton Kade hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
2 Tore binnen zwanzig Minuten, Georges Mikautadze mittendrin, und St. Pauli kam nie lange genug an den Ball, um irgendetwas zu ändern. Manche Spiele sind vor dem ersten Getränk gewonnen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei FC Augsburg niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Arijon Ibrahimović brauchte keine: 8.34, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Gabri Veiga und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
7 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über FC Augsburg und Werder Bremen gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Georges Mikautadze und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Yannik Keitel, und der Trainer ließ es geschehen.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 2‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
Kurz notiert
Die TrainerbankEin eingelöstes Versprechen für Anton Kade
4‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Didier Robert, an einem Nachmittag, an dem FC Augsburg schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
0‑1 gegen Bayern Munich, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ FC Augsburg schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Gelungene Dribblings: 27. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Gabri Veiga stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader23.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Augsburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Georges Mikautadze steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Georges Mikautadze stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Keven Schlotterbeck stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ein Punkt in Minute 91 ist genau einen Punkt wert und für eine Kabine erheblich mehr. Diese Mannschaft hört nicht auf — ein Ruf, der mehr wiegt als das Ergebnis.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. FC Augsburg sagte Gabri Veiga, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 1‑1, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
Die Anlage verlangte gegen diesen Gegner ein anderes Profil — eine echte fußballerische Antwort und null Trost für den, um den es geht. Er hat nichts falsch gemacht und er hat nicht gespielt.
Gelungene Dribblings: 34. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Arijon Ibrahimović brauchte keine: 7.69, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob FC Augsburg ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Georges Mikautadze und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader26.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Augsburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kristijan Jakić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 20-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Arijon Ibrahimović hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Georges Mikautadze und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader05.10.2026
Kristijan Jakić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
8.23. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Die Trainerbank05.10.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Marco Thomas hielt es nach dem 3‑1 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Kurz notiert
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Takashi Usami eingeholt
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Georges Mikautadze hat sie erzeugt, und die 8.18 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Gabri Veiga und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 20 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Kader21.09.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von FC Augsburg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Georges Mikautadze steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Gelungene Dribblings: 21. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Georges Mikautadze. 2‑0 gegen TSG Hoffenheim — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Die Anerkennung gehört den Spielern. Mein Job war heute leicht.“ Das war er nicht, und jeder im Raum wusste es; nach dem 2‑0 konnte Marco Thomas es sich leisten, großzügig zu sein.
Die Trainerbank21.09.2026
Takashi Usami nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Die einzige Variante des Nichtaufgestelltwerdens, gegen die ein Spieler nicht argumentieren kann — und die er am schlechtesten verkraftet. Ein anderer war besser, und die Aufstellung sagt es öffentlich, jede Woche, bis es sich ändert.
Er drehte ab wie einer, der das monatelang mit sich herumgetragen hat, und genau das hatte er. FC Augsburg haben ihren Neuzugang vom Fleck weg und eine Frage weniger auf jeder Pressekonferenz.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei FC Augsburg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. FC Augsburg schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader14.09.2026
Kristijan Jakić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Thomas Huber hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Kader14.09.2026
13 neue Gesichter — FC Augsburg lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Kader14.09.2026
Ein kleinerer Verein würde Finn Dahmen jetzt guttun
Er hat genug vom Lärm. Ob FC Augsburg für ihn ein ruhigerer Ort sein kann oder ob nur ein Wechsel dorthin hilft, wo die Anrufsendungen freundlicher sind, entscheidet sich in den nächsten Monaten.
FC Augsburg zahlte $31.2M, und Chamois Niortais nahm es an — das ist die ganze Geschichte in einem Satz. Die längere Fassung handelt vom Gehaltsbudget und wird die ganze Saison erzählt.
Das Angebot von Stade Brestois für Bruno David wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Zaragoza hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Note 7.86 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Die Ablöse beträgt $2.4M, der Vertrag ist unterschrieben, und der Streit darüber, ob er das wert ist, kann beginnen. Olympique Lyonnais hat hart verhandelt; wer dabei gewonnen hat, wird die Zeit zeigen.
$740.0K waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Monaco verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Kader24.08.2026
Bruno David gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
FC Augsburg geben $31.2M aus, um das Niveau zu heben
Das ist keine Kaderbreite, und niemand tut so. $31.2M wurden gezahlt, weil Didier Robert schlicht besser ist als das, was schon da war, und der Verein beschlossen hat, nicht länger zu warten.
Die Ablöse beträgt $25.8M, der Vertrag ist unterschrieben, und der Streit darüber, ob er das wert ist, kann beginnen. Porto hat hart verhandelt; wer dabei gewonnen hat, wird die Zeit zeigen.
Kader24.08.2026
Ein Wechsel, den Didier Robert umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Didier Robert lebt diese Version bei FC Augsburg, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Ein Kader sind nicht elf Spieler und ein Wunsch. Georges Mikautadze kommt von Villarreal, um die Zahl ordentlich vollzumachen, und über den Wert davon wird im März gestritten, nicht heute.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Union Berlin behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Alexis Claude-Maurice und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader24.08.2026
Georges Mikautadze gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vorständen wird jahrelang gesagt, was sie falsch machen, und an den Tagen, an denen sie es richtig machen, hören sie nichts. Dies ist so ein Tag: Georges Mikautadze von Villarreal für $58.1M — und eine Geschäftsstelle mit einem sehr guten Vormittag.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Palermo hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
4‑1, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Das Angebot von AJ Auxerre für Sergio Gamberini wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Chamois Niortais hat den schweren Teil mit Olympique Lyonnais hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Spielernoten17.08.2026
Antoine Bernard, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 8.04
Eine 8.04 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Der Name Didier Robert ist in Gesprächen gefallen, an denen Chamois Niortais nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Kurz notiert
SpielernotenDas Alter hat Olivier Vidal noch nicht eingeholt — 8.10
FC Augsburg ist mit einem Angebot zu Villarreal gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
$31.2M liegen bei Chamois Niortais auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Jeffrey Gouweleeuw stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Mit so einem Transfer verkauft niemand eine Dauerkarte. Jeder Trainer, der einen schlechten Oktober erlebt hat, will ihn trotzdem, und FC Augsburg haben ihren früh geholt.
Zahlen bleiben in einer Kabine nicht geheim und blieben es nie. Er fordert nicht mehr, als er wert ist; er fragt, warum der Mann neben ihm mehr wert ist — und bei FC Augsburg ist das die schwerere Frage.
Roger François wechselt für $22.5M zu Udinese. Die Buchhalter sind zufrieden, die Anhänger weniger.
Spielernoten10.08.2026
Doppelpack, und Didier Robert nimmt den Nachmittag mit — 8.34
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Didier Robert hat sie erzeugt, und die 8.34 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Altach hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Note 8.00 mit 20, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Didier Robert und Chamois Niortais einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Monaco behält seinen Mann, und Chamois Niortais kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Bruno David stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Das Angebot von Le Havre AC für Didier Robert wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Chamois Niortais hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Chamois Niortais diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Chamois Niortais hat bei Ajax angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Didier Robert trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Sébastien Durand nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.