Frank Sorga

Torwart - Parnu
7 Sep 2026
Montag
Verarbeitung

Markiert für Frank Sorga

3 Ausgabe

Parnu Chronik

17.08.2026
Von unserem Fußballkorrespondenten Unruhe

Spiel

Der Pokallauf von Parnu endet

1‑1 gegen Tammeka, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.

Kader

Frank Sorga wird zum Helden vom Punkt

Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Frank Sorga: 1 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.

Spielernoten

Keine Spur von Nerven bei Vlasi Zenjov mit 20 — 7.94

Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Vlasi Zenjov brauchte keine: 7.94, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.

Kader

Bei Parnu gehen die Nerven durch

Hendrik Kallaste stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.

Die Kurve

Das Publikum hat Vlasi Zenjov ins Herz geschlossen

Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.

Kader

Kein Versteck für Silver Mets

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Silver Mets, und der Trainer ließ es geschehen.

Spielernoten

Der Schuss, der Silver Mets entglitt

Elf Meter, ein ratender Torhüter, und er ging trotzdem nicht hinein. Den nächsten schießt er wieder, und das ganze Stadion hält den Atem an.

Kader

Taijo Baranov verlängert

„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Taijo Baranov und Parnu einigen sich auf weitere 3 Jahre.

Spielernoten

Mihkel Klavan hätte drei machen können

7 Versuche, keiner drin. Er war den ganzen Nachmittag an den richtigen Stellen — der schwere Teil — und machte den leichten schlecht. Damit kann ein Trainer leben.

Kurz notiert