9 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Fiorentina können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Fiorentina tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Jérôme André stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Vier Absätze auf der Vereinsseite, keiner davon über Fußball. Der Vorstand dankte ihm, wünschte ihm alles Gute und hatte die Suche laufen, bevor die Seite online war.
Ein 0‑3 gegen AS Roma ist ein Ergebnis, das ein Stadion lange vor dem Schlusspfiff leert.
Vorstand08.12.2031
Fiorentina hat niemanden mehr, der das Training leitet
Keine Interimslösung — eine Institution mit leerem Trainerbüro. Diese Woche leitet ein Unbekannter die Einheiten, und die Frage, wie ein Verein in diesen Zustand gerät, wird dem Vorstand gestellt und von ihm nicht beantwortet.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Vorstand08.12.2031
Der Vorstand von Fiorentina bittet alle zum Gespräch
Angekündigt wurde nichts, und alle verstehen, was es bedeutet. Ein Vorstand, der an einem Dienstagmorgen die gesamte sportliche Leitung einbestellt, glaubt nicht mehr daran, dass sich das Problem von selbst löst.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 7 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
„Ich denke nicht über Samstag hinaus, und das würde ich auch niemandem raten.“ Die erste Regel des Interimstrainers ist, so zu tun, als wäre die Aufgabe klein; Interim Coach hat sie fehlerfrei aufgesagt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Fiorentina tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jérôme André und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lucas Beltrán stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
65 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Fiorentina können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
10 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Parma war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.87 mit 35, und niemand auf dem Platz war besser.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dodo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lucas Beltrán stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 6 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Gelungene Dribblings: 24. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
David De Gea und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader20.10.2031
Nicolò Fagioli gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Fiorentina sagte Jérôme André, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Note 7.90. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Fiorentina tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Dodo hat sich für den Sommer mit Juventus geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Jérôme André und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader15.09.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lucas Beltrán steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Note 7.99 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Fiorentina sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Amir Richardson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Fiorentina hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Vorstand08.09.2031
Anweisung von oben bei Fiorentina: Einer muss gehen
Bilanzen interessieren sich weder für Form noch dafür, um wen der Trainer bauen wollte. Der Vorstand hat entschieden, dass verkauft wird; offen ist nur noch, welcher Name es ausbaden muss.
Der Name Jacopo Fazzini ist in Gesprächen gefallen, an denen Fiorentina nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Dodo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Fiorentina haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dodo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Niemand tut mehr so: Empoli wird diese Woche wegen Dodo anrufen. Fiorentina hat eine Zahl im Kopf, und die Zahl ist nicht schüchtern.
Kader04.08.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lucas Beltrán steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Mit 24 soll die Entwicklung eigentlich abgeschlossen sein, und das ist sie nicht: 3 Punkte besser als vor einem Jahr. Das passiert denen, die die langweiligen Teile ernst nehmen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Fiorentina haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Dodo ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader28.07.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Nicolò Fagioli steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Matías Moreno trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Fiorentina — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Trapani hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Amir Richardson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader14.07.2031
Lucas Beltrán gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 22 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Vorstand14.07.2031
Bei Fiorentina gehen 95% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Die Trainerbank14.07.2031
Dodo ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Fiorentina sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Stefano Turati zum Exempel
Die TrainerbankDer Trainer gibt Jérôme André ein Versprechen
KaderEddy Kouadio weiß nun, was der Nachbar verdient
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Fiorentina können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Der Wechsel mit AC Milan ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Fiorentina tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Leihspieler09.06.2031
Die Leihe von Mattia Magalotti misst sich daran, dass nichts passiert
20 Spiele ohne Gegentor aus 34 Einsätzen bei AlbinoLeffe. Das ist der ganze Beruf eines Torhüters, ordentlich ausgeübt — nur eben weit weg von dem Verein, dem er gehört.
Jérôme André und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lucas Beltrán stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Fiorentina erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Viery ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kader02.06.2031
Lucas Beltrán gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Luca Ranieri darauf steht.
Kein neuer Vertrag, keine neue Rückennummer: ein neuer Platz im Denken des Trainers, was die einzige Beförderung im Fußball ist, die wirklich zählt. Jérôme André hat sie bekommen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.22 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Jetzt 9 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tommaso Rubino ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
Dodo und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader05.05.2031
Nicolò Fagioli gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nikola Krstović, und der Trainer ließ es geschehen.
Jérôme André wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Platz 3, 63 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Fiorentina erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Maat Daniel Caprini ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 8. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Gelungene Dribblings: 22. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader28.04.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lucas Beltrán steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Gelungene Dribblings: 34. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Die 86. Minute, das halbe Stadion schon auf dem Weg zum Ausgang, und Jacopo Fazzini entschied, dass niemand irgendwohin geht. Carrarese blieb keine Zeit für eine Antwort.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Jetzt 7 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Kader21.04.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lucas Beltrán steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jérôme André stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Inter kommt weiter, Fiorentina fährt heim, 0‑1 das Ergebnis, das es entschied. Die Kabine wird nun die Liga zur Priorität erklären, denn genau das sagen Kabinen in solchen Momenten.
Platz 3, 52 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
18 Spiele ohne Gegentor in 26 Partien. Die Leihe eines Torhüters misst sich an den Nachmittagen, an denen überhaupt nichts passiert ist — und Mattia Magalotti hat viele davon.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Fiorentina hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Jérôme André und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
5 Spiele ohne Sieg sind die Art von Serie, die verändert, wie eine Stadt über ihren Verein spricht, und Palermo war der Nachmittag, an dem sie endete. Ein Ergebnis repariert nichts, und nach einem fühlt sich alles anders an.
Kader10.03.2031
Nicolò Fagioli gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Davide Bragantini. 1‑0 gegen Palermo — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kurz notiert
SpielernotenDavide Bragantini spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Fiorentina — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ David De Gea und Fiorentina einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader03.03.2031
Nicolò Fagioli gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Fiorentina — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dodo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
24 Einsätze bei AlbinoLeffe, und die Tore fallen nicht mehr. Fiorentina hat einen Torhüter verliehen und schaut zu, wie die Saison eines anderen Vereins Woche für Woche besser wird.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lucas Beltrán stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Fiorentina niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Matías Moreno, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
Die TrainerbankLucas Beltrán wird aufgestellt, wenn es zählt
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Fiorentina — und es wird nicht zurückgezogen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Fiorentina schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.21 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Nicolò Fagioli stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dodo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader25.11.2030
Lucas Beltrán gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank25.11.2030
Lucas Beltrán ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Fiorentina sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Die Anerkennung gehört den Spielern. Mein Job war heute leicht.“ Das war er nicht, und jeder im Raum wusste es; nach dem 1‑0 konnte Gianluca Mancini es sich leisten, großzügig zu sein.
Kurz notiert
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Jérôme André eingeholt
LeihspielerDie Leihe von Mattia Magalotti misst sich daran, dass nichts passiert
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Fiorentina können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Grausamer kann man ein Fußballspiel nicht verlieren. Fiorentina trafen in der 95. Minute, der Anstoß fand kaum noch statt, und der Gästeblock stand noch, als abgepfiffen wurde.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Fiorentina spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Dodo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Fiorentina hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Gelungene Dribblings: 19. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader28.10.2030
Nicolò Fagioli gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Fiorentina hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Fiorentina können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Gino Infantino ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Fiorentina hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader07.10.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Nicolò Fagioli steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jérôme André, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Fiorentina, und 3 Einsätze in 9 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Fiorentina niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Fiorentina haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Jérôme André und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Vorstand26.08.2030
5 Akademiespieler erhalten bei Fiorentina Profinummern
Der Morgen, an dem der Weg aufhört, eine Broschüre zu sein, und zu einer Aufstellung wird. Die meisten von ihnen sind in drei Jahren nicht mehr da; alle haben den schweren Teil bereits hinter sich, nämlich bis heute zu kommen.
Fiorentina ist mit einem Angebot zu Napoli gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Fiorentina hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Fiorentina schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Fiorentina hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader15.07.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Nicolò Fagioli steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Alessandro Plizzari und Fiorentina einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Die Rechnung ging nicht mehr auf, und man konnte es von Weitem kommen sehen. Der schwere Sommer beginnt jetzt, und der nächste Spielplan steckt voller unbekannter Namen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Fiorentina haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Der Name Marin Pongračić ist in Gesprächen gefallen, an denen Fiorentina nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Kader08.07.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Fiorentina darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Lucas Beltrán steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jérôme André und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Alessandro Plizzari, und der Trainer ließ es geschehen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Fiorentina diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Pietro Comuzzo will internationalen Fußball; ob Fiorentina das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Nicolò Fagioli stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Luca Ranieri darauf steht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Mattia Magalotti etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Fiorentina oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Die Ehrgeizgeschichte in die andere Richtung — die, die niemand erzählt: ein Fußballer, der um eine kleinere Bühne bittet, um weniger Kameras und um ein Publikum, das nicht kippt. Das ist keine Schwäche, und es wird fast immer als eine dargestellt.